Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leukozyten 70000, Lymphozyten 67 - MMK?
Unregistriert
06.06.2008, 17:35
Hallo!
Gerade habe ich die Nachricht bekommen, dass eine in Deutschland vermittelte Hündin (ca. 11-12 Jahre) einer spanischen Tierschutz-Orga bei der ich helfe wenig Appetit, Durchfall und hohes Fieber hat.
Die Mittelmeertests sollen alle negativ sein (welche genau gemacht wurden, weiss ich noch nicht, sorry). Nach dem Blutbild sind die Leukozyten auf 70000 und die Lymphozyten auf 67.
Der TA kennt so hohe Werte vor allem von Gebärmutterentzündungen, aber die müsste eigentlich bei Kastration entfernt worden sein. Ansonsten vermutet er Blutkrebs.
Kann jemand von Euch eventl. bereits anhand dieser kurzen Angaben einschätzen, ob doch eine Mittelmeerkrankheit oder eine heimische Parasiten-Erkrankung eine Rolle spielen könnte etc.???
Der Hund wird momentan mit hochdosiertem Antibiotikum behandelt. Am Montag soll das Blut auf Blutkrebs untersucht werden.
Ich versuche weitere Infos zu erhalten.
Liebe Grüsse
Andrea
tizian_2003
06.06.2008, 21:21
Hallo Andrea,
Kann jemand von Euch eventl. bereits anhand dieser kurzen Angaben einschätzen, ob doch eine Mittelmeerkrankheit oder eine heimische Parasiten-Erkrankung eine Rolle spielen könnte etc.???
Nein, das kann man nicht! Hoffentlich findet man heraus, was los ist. Gute Besserung!
LIebe Grüße
Andrea
Hallo zusammen!
Das Thema hatte ich eingestellt, war nur grad nicht angemeldet.
Andrea, schonmal lieben Dank für Deine Antwort!
Da es dem Hund nicht besser geht und er jetzt bereits länger erkrankt ist, würde ich persönlich es am besten finden, wenn sich der behandelnde TA sicherheitshalber mit Cindypapa/Guido Funk austauschen würde. Morgen, Montag, wäre der nächste Termin. Was haltet Ihr davon? Wäre das wohl möglich? Und wenn ja, wie könnte Herr Funk "vorgewarnt" werden, bitte?
Ich stelle gleich mal alle weiteren gesammelten Infos zusammen.
Liebe Grüsse
Andrea
Hallo!
Hier nochmal die genaueren Angaben zusammengefasst:
Schäfer-Mix, Hündin, kastriert, ca. 11-12 Jahre
Herkunft: Mittelspanien
Mittelmeertest Spanien: Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose (?) - negativ
Vorerkrankung: eventl. Pankreasinsuffizienz
Behandlung: Spezial-Trockenfutter, Enzyme
Ankunft: ca. Oktober/November 07
letzte Impfung: Spanien
letzte Wurmkur: November 07
Zeckenbefall: ca. Anfang Mai 08
Ungewöhnliches: Pfingstsonntag Bad im gechlorten Pool, frisst Pferdeäpfel+Kuhfladen
27.5. - erste Symptome: Futterverweigerung, Durchfall
30.5. - erster TA-Besuch: hohes Fieber (über 39 oder 39,5 C), Blutabnahme für Mittelmeertest+Blutbild, unbekanntes Antibiotikum etc. per Injektion
Ab 1.6. Medikamente:
Isocillin 1,2 Mega 3x tägl. eine halbe Tabl. - Antibiotikum, Wirkstoff: Phenoxymethylpenicillin
DYSENTERAL 8 2x 10 Tropfen tägl. - homöophatisches Mittel gegen Durchfall
Novalgin 2 x 5 Tropfen, morgens und abends - gegen Fieber und Schmerzen
z.Zt. bekannte Ergebnisse Bluttests: Borreliose - negativ, Leishmaniose - negativ
z.Zt. bekannte Blutwerte: Leukozyten 70000, Lymphozyten 67, alkalische Phosphatase erhöht, Rest wohl unauffällig, Bauchspeicheldrüse normal
erste Diagnose: Verdacht auf Gebärmutter-Entzündung (wegen Kastration zu 99% ausgeschlossen), (Blut-)Krebs
Fr. 6.6. - Meldung bei der vermittelnden Orga
Symptome z.Zt.: wiederkehrendes Fieber um 39,5 C (Novalgin hilft eher kurzfristig), wackliger Gang, Kot eher normal geformt, Kotmenge normal bis eher gering, Probleme beim Kotabsatz, Schmerzen bei Druck am Bauch (wo die Rippen am Brustkorb zusammenlaufen), verweigert Trockenfutter, akzeptiert Nassfutter, Thunfisch, Quark, Geflügelwürstchen
Der nächste TA-Besuch ist für Montag 9.6. geplant. Es soll Blut abgenommen werden zur Untersuchung sowie Röntgenaufnahmen gemacht werden, um eine Krebserkrankung einzugrenzen. Sicherheitshalber will die Halterin eine Eiweisselektrophorese als Kurve sowie natürlich ein Blutbild in Auftrag geben und sich jetzt auch alle (bisherigen) Befunde aushändigen lassen. Eventl. wurde bereits ein Spanien-Profil gemacht, da der TA an Laboklin versendet, ist aber momentan nicht zu klären.
Wie gesagt, mache ich mir Gedanken, weil die Hündin bereits alt ist, nun schon recht lange krank ist und die Medikamente nur teilweise anschlagen und vielleicht nicht viel Zeit bleibt. Was meint Ihr, wäre ein Austausch des behandelnden TA mit Guido Funk möglich? Soll nochwas getestet werden? Welche Art von Test?
Mir als Laie fiel wegen dem schwankenden Gang erstmal nur Anaplasmose ein, aber dazu passen die momentan bekannten Blutwerte ja eventl. nicht.
Liebe Grüsse
Andrea
tizian_2003
08.06.2008, 18:27
Hallo Andrea,
leider kann ich dir aufgrund der Angaben nicht weiterhelfen. Und wenn die MMKs negativ sind, weiß ich keinen Rat. Über Guido Funks Zeit und Einsatz kann ich nicht verfügen, das wirst du verstehen. Tut mir leid.
Liebe Grüße
Andrea
Hallo Andrea!
Herzlichen Dank! Ja, natürlich versteh ich das. Aber Du weisst ja wie das ist - man würde gern helfen und sucht nach einem Weg...
Die Hündin hat so lange auf ein schönes Zuhause warten müssen und hätte es nun so "verdient" dort noch möglichst lange glücklich zu leben.
Liebe Grüsse
Andrea
tizian_2003
08.06.2008, 22:28
Na klar verstehe ich das! Und wünsche das natürlich auch. Bloß wenn die TÄ vor Ort nichts finden, ist es bei solchen Sachen wirklich nur ein Raten. Wenn es ein Virusinfekt ist, kann man nur symptomatisch behandeln und den Organismus unterstützen, dass er es überwindet.
Liebe Grüße
Andrea
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