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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leishmaniose?


BB1960
03.06.2005, 09:34
Hallo liebe Fories,

ich habe einen über 14 Jahre alten Hund, der seit einem Jahr an immer wiederkehrenden Fieberschüben (4-6 Wochen Abstand, 40 Grad) gekoppelt mit Lungenentzündung und Darmkoliken leidet. Dazu kommen noch Lähmungserscheinungen der Hinterbeine, die mit Abklingen des Fiebers wieder verschwinden. Milz und Leber sind vergrößert, beim letzten Blutbild waren nur die Leukozyten auffällig erhöht. Das einzige Medikament welches meinem Hund immer wieder auf die Beine hilft ist Metronidazol.

Können das die Symptome einer Leishmaniose sein? Oder kann ein Hund diese Schübe gar nicht unbehandelt ein Jahr überleben?

Der behandelnde TA hält eine Leishmaniose Infektion für unwahrscheinlich, weil der Hund nie in Mittelmeerländern war. Deswegen ist bis jetzt noch keine Titerbestimmung gemacht worden.

Gruß Birgit

Kerstin
03.06.2005, 10:20
Hallo Birgit!
Für mein Empfinden hört sich das nicht so sehr typisch nach Leishmaniose an. Ich bin da auch kein echter Spezialist, aber für mich hört es sich eher nach einer Borreliose an. Wurde das mal untersucht?

BB1960
03.06.2005, 10:56
Hallo,

meine Hündin hatte 1994 eine Borreliose. Diese ist noch 2 mal in ihrem Leben aufgeflackert, hatte aber ganz andere Symptome. Letztes Jahr hatte sie soviele verschiedene Antobiotika bekommen, ich glaube kaum, daß da eine Borreliose nicht "mitbehandelt" worden wäre. Nur Metronidazol als geringe Dauermedikation hilft uns momentan.

Gruß Birgit

Barbara
03.06.2005, 11:09
Ahaaaaaaaaa, die Borresiose ist also nicht bekämpft. Nachtijall, ick hör dir trapsen.

Soweit ich weiß, helfen längst nicht alle Antibiotika gegen Borreliose und die wirksamen bei einem chronischen Verlauf auch nur in den Schubzeiten. Es kann durchaus sein, dass die Borreliose mindestens mal mitmischt, vielleicht sogar die alleinige Ursache für die Erkrankungen deines Hundes sind. Lass das unbedint nochmmal genau abklären. Es kommen garantiert noch Empfehlungen, die dir da weiterhelfen.

BB1960
03.06.2005, 11:24
Hallo,

die Borreliose wurde 1994 bekämpft und auch per Titerbestimmung anschliessend überprüft. Später, 1998 nochmal das gleiche Spiel. Sie war ab 1996 gegen Borreliose geimpft, was die Diagnostik nicht einfacher machte. Leider hat der TA damals geimpft, obwohl ich ihn daraufhingewiesen hatte, das sie an Borreliose schon erkrankt war. Ich wußte es leider damals nicht besser. Heute lasse ich keinen Hund mehr gegen Borreliose impfen.

Später wurde so ca. vor 3 Jahre noch mal ein Borreliose-Blot (heißt das so?) bei Laboklin erstellt. Befund negativ.

Ich hatte noch vergessen, daß sie im November nach den vielen verschiedenen Antibiotikagaben Clostridien im Darm hatte. Sie litt unter schlimmen gelben Durchfällen. Deswegen wurde das Metronidazol eingesetzt. Aber sowie ich versuche es wieder abzusetzen, kommt 6 Wochen später ein 40 Grad Fieberschub mit Bauchkoliken und Bronchitis.

Gruß Birgit