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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage zu Leishmaniose Symptomen


Unregistriert
05.06.2009, 19:45
Hallo,

Ich hab da mal eine Frage zu den Leishmaniose Symptomen bzw. ob folgendes darauf zutreffen könnte.

Bei unserem Greybuben hat sich nun leider herausgestellt, dass er Leishmaniose hat.

Aber der Reihe nach...
Vor ca. 2 Wochen hatte unser Bub einen komischen Anfall, der eher eine Muskelkrampf o.ä. vermuten ließ. Er stand ohne erkenntlichen Grund zitternd und hechelnd da und hatte Schmerzen im Lendenbereich, was sich durch Schreien beim Aufstehen äußerte. Wir dachten an einen Musklekrampf, er stand auch völlig verkrampft da. War natürlich abends, wir haben ihm Globuli gegeben und eine Wärmflasche gemacht und wollten am nächsten Tag zum TA. Aber siehe da, desto später der Abend, desto besser wurde es und am nächsten Morgen war es völlig vorüber. TA konnte auch nichts weiteres feststellen.
Das ging eine Woche lang gut, er hatte überhaupt keine Anzeichen, war wie immer.
Am letzten WE dann plötzlich dasselbe Spiel, wieder ohne ersichtlichen Grund, nur diesmal viel schlimmer, er hat nur gebrüllt, bei jedem Schritt und vor allem beim Aufstehen. Wir natürlich sofort in die Tierklinik gefahren, dort wurde er geröntgt mit Verdacht auf Bandscheibenentzündung. Das Röntgenbild wies jedoch keine sichtlichen Veränderungen auf, außer einer Arthrose, die laut TA nicht für das Schmerzverhalten verantwortlich sei. Außerdem wurde Blut abgenommen und dabei kam heraus, dass er Leishmaniose hat (erster Test war negativ, aber grenzwertig).
Er bekam eine Schmerzbehandlung, drei Tage lang je eine Kortisonspritze, Besserung bis jetzt kaum in Sicht im Gegenteil. Er läuft, wenn überhaupt, nur im Katzenbuckel herum. Man hat auch das Gefühl er hätte mit den Hinterbeinen Gleichgewichtsstörungen.
Der TA vermutet einen Tumor.

Ich natürlich gleich im Internet recherchiert über Leishmaniose und hab auf mehreren Seiten gelesen, dass u.a. auch Nerven-,Muskel-, und Rückenmarksentzündungen bei einem Leishmanioseschub auftreten können.

Was meint ihr? Wenn man eine oben genannte Entzündung hat, das würde doch seine Schmerzäußerung erklären.
Kennt ihr einen Hund, der Leishmaniose hat und auch solche Symptome??? Könnte das überhaupt etwas damit zu tun haben?

Vielen Dank, Susanne

demayo0
05.06.2009, 21:22
Hallo Susanne,

:welcome: hier im Forum.

Ob eine Leishmaniose solche Symptome auslösen kann, weiss ich leider auch nicht.

Allerdings habe ich einen Schäferhund, der Athrose in der Wirbelsäule hat.
Der Fachbegriff hierfür ist Spondylose = Verknöcherung der Wirbelsäule (bitte verbessert mich, wenn ich hier Mist rede), und diese kann sehr wohl sehr schmerzhaft sein. Mein Schäferhund hat auch seine Hinterbeine "nicht mehr so hundertprozentig unter Kontrolle" und ist manchmal ganz schön wacklig auf den Beinen. Bei ihm hilft nur noch Schmerzmittel.....
Google doch mal nach dem Begriff "Spondylose".
Alles Gute für dich und deinen Hund:kiss:

balou
05.06.2009, 21:24
äh, soviel ich weiss soll bei leishmaniose kein cortison gegeben werden!

dein hund ist doch positiv, oder?

lg mel

renny11111
05.06.2009, 22:29
Hallo Susanne,

anhand deiner beschriebenen Symptome würde ich auch in erster Linie an ein orthopädisches Problem denken.

Wird die Leishmaniose behandelt, wenn ja, wie? Wurden auch andere MMK getestet, wenn ja mit welchem Ergebnis? Hast du Laborwerte, die du hier mal einstellen kannst? Hat dein Hund noch andere Symptome?

Erzähl doch mal ein bißchen mehr, dann können wir dir auch besser helfen.

Unregistriert
06.06.2009, 10:23
Was du beschreibst liest sich eher wie "Greyhoundsperre" (beim Pferd nennt man es Kreuzverschlag) schau mal da:

http://www.greyhound-help.de/Krankheiten.htm
oder dort:
http://www.greyhoundprotection.de/v1/site/gesundheit/content.html

gute Besserung!

Unregistriert
06.06.2009, 16:57
Danke für die raschen Antworten.

Es könnte natürlich auch alles mit der Spondylose zusammenhängen.
Ich versuche halt alle möglichen Sachen in Betracht zu ziehen.

Die Leishmaniose wird derzeit noch nicht behandelt (wir haben ja erst durch das Blutbild erfahren, dass er sie definitiv hat).
Babesiose und Ehrlichiose wurden ebenfalls getestet, waren aber negativ.
Sonst hat er keine weiteren Symptome, er frisst sehr gut und ist bis auf die "Rückengeschichte" und die dadurch bedingte Schmerzäußerung, wie immer.

Greyhoundsperre ist es auf keinen Fall, denn wie beim Pferd auch, kann sie ja nur durch Übersäuerung der Muskeln entstehen und das war bei uns nicht der Fall.