Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : anfänge der leishmaniose
Unregistriert
28.08.2009, 18:24
hallo und guten tag,
ich bin ganz neu hier in dieses forum gestoßen undnoch etwas unsicher im umgang.
ich habe einen zypriotischen mischling seit 3 jahren und eigentlich war bis jetzt leishmaniose kein thema. sie kam damals negativ ....aber jetzt bilde ich mir ein, dass sich um die augen rum was tut. den "kajalstrich" hatte sie ja schon immer, aber irgenwie verfärbt sich die haut drumrum, irgendwie sieht sie anders aus....
meine frage, wie fängt leishmaniose an, wenn es ausbricht...? ich meine was über eine brillendingsbums was gelesen zu haben...
grüße aus dem hohen norden.....
ela
Hallo Ela,
und willkommen im Forum - und nochmal willkommen als Zyprioten-Begleiterin!
Die Symptome einer Leishmaniose sind unspezifisch - dh vieles kann, muss aber nicht auf Leishmaniose hindeuten.
Wenn Dein Zypriote einmal "negativ" getestet worden ist, heißt das leider nicht viel außer, dass damals (mit welchem Test auch immer) keine Antikörper gegen irgendwelche Erreger festgestellt worden sind - und das muss nicht unbedingt nur Leishmaniose sein.
Mithin wäre zu empfehlen, nochmals nachzutesten.
Wenn Du Dir ganz fürchterlich unsicher bist, kannst Du das Reiseprofil wiederholen, dabei sollten Tests auf Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Hepatozoon und ein Knott-Test auf Filiarien sein, dazu noch ein Blutbild, die Organwerte und eine Eiweißelektrophorese mit Kurvendarstellung. Wenn Du mittelmäßig verunsichert bist, reicht zunächst auch das Programm ohne Reiseprofil - nur könnte man gleich so viel Blut abnehmen, dass man noch nachbestellen kann.
Als Labore bieten sich Laboklin oder das Labor unseres Schwester-Vereins Parasitus Ex an, zu letzterem findest Du Hinweise in meiner Signatur.
Hilft Dir das weiter?
Unregistriert
29.08.2009, 17:04
ja, danke....ich denke ich werde sicherheitshalber wieder einen bluttest machen.
wird haben heute bilder von ellie angeguckt um zu schauen, ob sie "diese" augenränder/verfärbungen vorher auch schon hatte....und ich meine natürlich eine veränderung zu sehen....sie sieht deinem wuffel übrigens sehr ähnlich, zumindest vom bild her....ellie ist auch so n weiß/beiger wuschel....
liebe grüße
ela
Hallo Ela,
mein weiß-beiger Wuschel ist eine Internetbekanntschaft, die mir zunächst als braun "verkauft" worden ist - vielleicht wurde sie erst danach mal gebadet. Bei Ankunft war sie jedenfalls weiß-orange, hatte eine schwarze Nase. Das mit der Nase wandelt sich seither je nach Stimmung, Planetenstellung - oder was weiß ich.
Das mit der Fellfarbe wandelt sich eher je nach dem in-was-gerade-gewälzt.
Wenn mein Tier nass ist - also nach ihren Tauchgängen - hat sie kohlrabenschwarze Brillenbildung rund um die Augen.
Alles kann - nix muss.
Gewissheit bekommt man nur, wenn Hunde aus Risikogebieten wirklich regelmäßig durchchecken lässt.
Gegen den erklärten Widerstand meines Hundes machen wir einmal jährlich eine Blutuntersuchung, verzichten auf Impfungen und ernähren weitestmöglich bestmöglich.
Ich denke, außer im Bezug auf die blöden Mitelmeerkrankheiten hab ich so auch in jeder anderen Hinsicht einen guten Überblick.
Meine Madame denkt, ich hab nen Knall - aber da muss sie durch.
Alles Gute für Euch - und wenn Du die Befunde vorliegen hast, bist Du herzlich eingeladen, sie hier einzustellen.
:winke:
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