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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leishmaniose-Hunde-Besitzer


FreeSpirit
27.07.2005, 17:55
Passend zur gegenwärtigen Diskussion würde mich mal interessieren wer vor der Adoption seines ersten Leishmaniose erkrankten Hundes über dessen Krankheit aufgeklärt wurde.


In einem zusätzlichen Posting wäre es noch sehr interessant zu erfahren wann Ihr diesen Hund bekommen habt und in welchem Zeitraum Ihr dann von der Krankheit erfahren habt.


Wie verlief es dann bei weiteren LM - Hunden die Euer Rudel ergänzten ?

Von was für einer Organisation hattet Ihr den ersten und die weiteren Hunde ( soweit vorhanden ) ?



liebe Grüße



Holger


PS: Aaaargh ein oller Schreibfehler: Natürlich heißt es bei der zweiten Antwortmöglichkeit

ich bin nicht informiert worden das mein Hund LM hat

Wäre supi wenn ein Moderator das nochmal richtig editiert !

Jovela
27.07.2005, 18:32
<-- negativ getestete Hunde (Griechenland/Kreta)
Bei der Hündin wusste ich nicht mal was LM ist, erst als sie nach der Quarantäne in D gelandet ist erfuhr ich davon und ließ sie testen (mich klärte die Tierschutz-Orga in D auf).
Beim Rüden ging alles ganz anders, viel bewusster, zu. Mit 2 Wochen im Müll gefunden, im Urlaub alle 2 Stunden die Flasche gegeben (24 Stunden am Tag) und dann gleich im Alter von 3 Wochen nach D gebracht. LM war eher nebensächlich, Ehrlichiose war kritischer da er voller Zecken war.
Wäre er positiv gewesen, shit happens, ich würde ihn nicht weniger lieben nur ein paar Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.
Kami und Luca haben hauptsächlich ausländische Hundefreunde, ein paar davon haben LM, von 2en weiß ich daß sie Ehrlichiose haben.
Und? Bisserl aufpassen muss man überall im Leben ;-)

Ingrid
27.07.2005, 20:54
Hallo,

ich kann leider oben nichts ankreuzen, da keine Antwort
auf meine Situation passt.

1. Artus ist aus der Nachbarschaft und gesund

2. Willy habe ich aus privaten Händen von einem Kunden
dieser hat ein Haus in Italien und seine italienischen Nachbarn
die jedes Jahr junge Hunde hatten, diese dann nicht fütterten
damit sie verhungern und die die nicht verhungert sind wurden
im Alter von 4 Monaten erschlagen.
Der Grund war die italienische Oma die Freude hatte die
jungen Hunde zu beobachten, der Sohn erschlug dann den
übrig gebliebenen Rest im Alter von 4 Monaten, weil es jedes
Jahr ja Neue gab.
Der Kunde hatte seinem italienischen Nachbarn vorgeschlagen
die Katstration für die Hündin zu bezahlen, dieser lehnte
aber ab, weil ja dann seine damals 80 jährige Mutter keine
Freude mehr hat.
Der Kunde konnte das nicht mit ansehen und hat dann wenn
er da war die übrig gebliebenen mitgenommen.
Von LM wusste der Kunde damals nichts.
Willy und seinen Bruder hatte ich zur Pflege genommen , weil
der Kunde dringend zu einer Geschäftsreise weg musste und
die Hunde zu einem Bekannten geben wollte zur Pflege , da
habe ich mich angeboten.
Willy war sehr mikrig und ich dachte da stimmt was nicht,ich
habe ihn dann behalten, da ich den Eindruck hatte daß ihm
was fehlt und ich der Meinung war , daß er es woanders
nicht so gut hat.
So bin ich zu Willy gekommen !

3. Meine Mona stammt von TSS Spanien und ich habe sie
bewusst ausgesucht.
Sie war negativ getestet in Spanien auf LM und Ehrlichiose.
Mir war bewusst, daß ich u. U. diesen Test vergessen kann
bzw. wusste ich durch unser Forum hier das ein Nachtesten
erforderlich ist und es auch noch nach einigen Jahren (Inkubationszeit) was kommen kann.
Mit der Vermittlung war ich sehr zufrieden und die Tiere
wurden in einem einwandfreien Zustand trotz der langen
Fahrt übergeben.
Eine Information durch die Vermittler über mediterane
Erkrankungen hatte ich nicht nötig, da ich alles von hier weiß.
Die Vorkontrolle hat mich aber darauf angesprochen
um mich aufzuklären, aber ich habe erklärt daß dies bei
mir nicht nötig ist, da ich weiß was ich mache.
In diesem Punkt war also die Vermittlung sehr seriös.
Mona ist auch nach Nachtestung bei Torsten gesund und
so wie sie ausssieht (Körperbau usw. ) rechne ich damit
daß es auch so bleibt und sollte es anders kommen
komme ich damit zurecht, da ich mit Willy schon Erfahrung habe.

Viele Grüße
Ingrid, Artus, Willy und Mona

Disa
27.07.2005, 22:16
ich habe mit :

mir wurde ein falsches / ungenügendes Testergebnis als Gesundheitsnachweis (kein LM )gegeben

abgestimmt.

Ich wusste, als ich lenny bekam, dass es LM gibt.- genau kannte ich mich aber nicht aus.

Ich bestand darauf, dass ich einen getesteten hund bekomme von der Orga. Als ich Lenny übernahm, hies es, dass die Kopie des Tests nachgereicht wird und er LM- getestet ist.

Eine woche terror bei der 1. Vors. brauchte die wahrheit ans licht.
Meine kleene Nase war ungetestet!

Ich hab den Test in D selber machen lassen und dieser war LM-. Die letzte Elektrophorese brachte auch keinen Verdacht auf.

Wies scheint hatten wir einfach eine menge glück!

claudia61
28.07.2005, 06:01
ich wusste, dass es mittelmeerkrankheiten gibt, wusste aber keine details.
meine hündin kam 04/2003 zu mir. die hündin war auf einer pflegestelle in D in einem grossen rudel. die kleene war in E negativ getestet. die pflegestelle hatte erfahrung mit LM und zweifelte das ergebnis an und liess hier in D nochmal testen. darüber war ich sofort informiert. vor dem ergebnis wurde der hund nicht abgegeben. ich wurde von der pflegestelle über LM informiert und hatte auch zeit, im netz zu recherchieren. mir wurde auch gesagt, dass man verständnis hätte, wenn ich zurücktreten wolle und dass ich mir das bitte gut überlegen soll, aber dass ich im adoptionsfall auch hilfe bekäme, wenn ich sie bräuchte. und das war auch so. man hat mir vermittelt, dass viele hunde mit der LM leben können, es aber eine ernste sache werden kann, dass sie meist behandelbar ist, aber eben auch tödlich verlaufen kann. das ergebnis des test wurde mir auch ausgehändigt. da die kleene auch noch andere probs hatte, sie lief nämlich nur auf drei beinen, und gleich zu anfang einiges an TA-kosten anstand, trafen wir die absprache, dass keine vermittlungsgebühr fällig war und ich dann statt dessen die ganzen TA-kosten übernahm. später stellte sich heraus, dass die kleene auch epilepsie hat. es hat eine weile gedauert, bis ich das erkannt habe. die orga bzw. die pflegestelle hatte kaum eine chance das zu erkennen. die epi war vermutlich gefördert von den ganzen massnahmen wie impfungen, entwurmungen, medikamenteneinnahmen, narkose etc. und die anfälle kamen wenn, relativ leicht und abends zur ruhephase.
als ich einen zweithund suchte, ergab es sich zufällig, dass ich mich für einen weiteren hund dieser orga interessierte und aufgrund dieser erfahrung hatte ich dann kein prob damit, ihn auch zu nehmen. er war negativ getestet. das restrisiko war mir bewusst, aber ich wollte nicht bewusst einen weiteren LM-kranken hund dazunehmen. ausserdem hiess es, dass der kleene mit sicherheit zu meiner hündin passt, er sich unterordnen würde. hätte es probs mit den hunden gegeben, war ich sicher, dass man mit mir eine lösung gesucht und gefunden hätte. GsD haben die zwei sofort einen draht gehabt und sich recht schnell sehr eng aneinander angeschlossen.
beide hunde sind von www.tierheim-spanien.de
ich habe die kleene von der vorsitzenden des vereins vermittelt bekommen. ich hatte den eindruck, dass man sich sehr genau überlegt hat, ob ich die richtige person für einen kranken und vor allem behinderten hund bin. auch hat man sehr genau meine angaben überprüft (z.b. den weg von meinem arbeitsplatz nachhause, da ich angegeben hatte, dass ich jeden mittag heimfahren würde, um mich um den hund zu kümmern) und auch meine wohnung wurde unter die lupe genommen. und besonders nett war, als die dame meinen langhaarkater durchkraulte und dabei ganz offensichtlich geprüft hat, wie gut er durchgekämmt war! ich glaube, wenn der verknotetes fell gehabt hätte, wäre das grund genug gewesen, dass sie den hund wieder mitgenommen hätte.....
beim zweiten hund war durch den kontakt , den ich zur vermittlerin des ersten gehalten hatte und die tatsache, dass ich mehrere pflegehunde hatte, kontrolle kein thema mehr.
auch heute freuen sich die leute, wenn ich immer mal wieder von meinen beiden berichte und auch immer wieder mal fotos mitschicke........

Regina
28.07.2005, 12:36
Mein Boomer kam im Dezember 2002 zu mir, ich hatte nicht die geringste Ahnung von LM & Co. Die TÄe allerdings auch nicht. Wegen Magen,-Darmproblemen wurde er etwa alle 4-5 Wochen gespritzt mit : eine Spritze mit Antibiotika, eine gegen die Bauchschmerzen, eine gegen Übelkeit und 1 Aufbaupräparat.
Kein Versuch, die Ursache herauszufinden.
Etwa 3 TA-Wechsel, bis im Juli 2004 der erste TA, der auf die Idee kam, auf Mittelmeerkrankheiten zu testen. Ergebnis : LM-Titer von 1:512.
Tierschutzorga auf Mallorca sagte zur Anfrage, warum nicht informiert wird, dass man auf evtl. Symptome achtet, oder eine allgemeine Info zu Mittelmeerkrankheiten auf der HP veröffentlicht ( die Info gibt es auf der HP bis heute nicht :( ) : In D wird viel zu viel Theater um LM gemacht !!

Orgas, die nicht aufklären finde ich unverantwortlich. TÄe, die sich nicht auskennen, obwohl die Fälle sich häufen, genauso !!
Ich bin mittlerweile beim 5. TA gelandet, mit der ich jetzt aber sehr zufrieden bin.

Sambia
28.07.2005, 16:01
- habe keinen LM-Hund... wollte mich informieren.

Ich übernahm letztes Jahr eine türkische Hündin von einer Orga. Zwar waren auf der HP auch Erklärungen etc. zu Mittelmeerkrankheiten, doch war mir das zu wenig.

Die Aussage ´LM? Hatte noch keiner unserer Hunde... getestet wird nicht, da zu kostspielig und unsinnig´ war mir nicht ausreichend genug.

Ich ließ sie testen, sobald sie bei mir war (alle Tests negativ).

Nach knapp 3 Wochen mußte sie euthanasiert werden, Lymphsarkom Endstadium (war bis zum offensichtlichen Ausbruch vorher nicht sichtbar) um es kurz und knapp zu halten.

Aus dem GH-Forum wurde zusätzlich das LM-Forum und natürlich die Mitgliedschaft beim unterstützenswerten Parasitus Ex e.V.

Durch die weniger schönen Erlebnisse im letzten Jahr kehre ich nur mehr vor meiner eigenen Tür, habe jedoch einen Patenhund bei www.bruno-pet.de und halte Auslandstierschutz nach wie vor für eine gute Sache - wenn von den richtigen Leuten ausgeführt - und freue mich auch über jede arme Seele, die hier ein dauerhaftes, schönes Heim bei verantwortungsbewußten Menschen findet.

lucky_Nicole
28.07.2005, 16:19
Hallo Holger

Soll ich Ich wurde vor der Vermittlung über die Erkrankung informiert ankreuzen? Ich habe noch gar nichts angekreuzt.

Bei der Vorkontrolle wurde ich darauf hingewiesen, dass der Hund Krankheiten haben kann, die bis dato nicht erkannt wurden.
Laut Tierschutzorga war der Hund in Spanien vor der Abreise negativ getestet worden und ich bekam per Mail sämtliche Untersuchungsergebnisse, BEVOR ich den Hund aus dem (deutschen) Tierheim holte. Bei der Übergabe bekam ich dann die Originalbefunde ausgehändigt.
Laut Tests in Spanien war sie eindeutig negativ getestet.

Hier habe ich die Tests wiederholen lassen, als der Hund ein paar Tage bei mir war. Meine TÄ kam auch von selbst drauf, dass der Hund Leishmaniose haben könnte.
Der Befund ist grenzwertig bei Leishmaniose, alle anderen Tests in Deutschland sind negativ.
Die Tierschutzorga (www.tierschutzengel.de) ist immer noch als Ansprechpartner für mich da und hat auf ihrer Webseite eine ausführliche Information über Mittelmeerkrankheiten.

lg
Nicole

Christiane
28.07.2005, 18:34
Hallo Holger,

ich korrigiere dann mal den Titel wie gewünscht. Hoffe nur, dass dabei keine Stimmen verlorengehen. Sonst müsstet Ihr halt noch mal wählen.

Lore_1940
28.07.2005, 19:23
Hallo,

ich wurde telefonisch gefragt, ob ich den Hund nehmen würde, da er für eine Familie zugesagt war, die ihn aber nicht genommen hat. Also als ich zusagte am Telefon wusste ich es nicht, das der LM hat, am Abend des gleichen Tages erhielt ich eine Mail, da stand darin, dass er LM hat und mit einer Tablette täglich diese Sache aber total im Griff ist.

Erst als der Hund zu mir kam und ich die diversen Unterlagen der Behandlung in Deutschland gesehen habe, wurde mir klar, dass diese Kranklheit wohl ein "lebenslang TA und Kosten" bedeuten würde.

Ich habe dann gesehen, dass er nicht nur LM sondern auch Ehrlichiose hatte und bin auf die Suche nach Informationen gegangen und habe dann das Forum entdeckt, das mir eine große Hilfe war.

Ich habe den Hund von VITANIMAUX2000 und bin heute noch mit der Vermittlerin in Kontakt, sie bekommt regelmäßig jeden Monat einen Bericht und wenn ich es vergesse, meldet sie sich und fragt nach. Finanzielle Hilfe habe ich aber nie erhalten.

Ich habe bei Punkt 1) angeklickt?

Liebe Grüße Lore

FreeSpirit
28.07.2005, 20:57
Ich hätte nicht gedacht das die Antworten so vielfältig ausfallen - schön das viele mitmachen !

@Christiane - danke für´s ändern, scheinbar ist keine Stimemverloren gegangen

@Lore

denke auch das 1 richtig ist denn im Prinzip wurdest Du ja informiert bzw. es gab keinen verschleierungsversuch

@lucky_Nicole

Irgendwie hat man immer zu wenig ankreuzmöglichkeiten - du flutschst da ja irgendwie durch

am ehesten würde ich die "falschen Ergebnisse" ankreuzen denn scheinbar war der erste Test einer der eher ungenauen ansonsten wäre es fair gewesen Dir die grenzwertigkeit mitzuteilen.

Das spanische Tierheim hat also "geschlampt" wohingegen ddas Deutsche fair informiert hat (es könnte sein dass...).

Hach ich hätte wirklich noch ein paar mehr Möglichkeiten engeben sollen - hinterher ist man immer schlauer !

@Sambia

eigentlich wurdest Du ja unzureichend informiert wenn Dein Hund glücklicherweise auch negativ gewesen ist (war bei mir genauso )
also hier ein Beispiel wie man es als Orga NICHT machen sollte

liebe Grüße


Holger

lucky_Nicole
28.07.2005, 21:04
Hallo Holger

Original geschrieben von FreeSpirit

@lucky_Nicole

Irgendwie hat man immer zu wenig ankreuzmöglichkeiten - du flutschst da ja irgendwie durch

am ehesten würde ich die "falschen Ergebnisse" ankreuzen denn scheinbar war der erste Test einer der eher ungenauen ansonsten wäre es fair gewesen Dir die grenzwertigkeit mitzuteilen.

Das spanische Tierheim hat also "geschlampt" wohingegen ddas Deutsche fair informiert hat (es könnte sein dass...).



Getestet wurde sie in Spanien im August 2004. Irgendwann im Herbst kam sie nach Deutschland.
Es ist auch möglich, dass sie erst nach dem Test infiziert wurde (wenn es denn so ist), bzw. dass ihr Körper erst nach dem Test genug Antikörper gebildet hat.

Es gibt oft mehrere Möglichkeiten, wenn es um Laborwerte geht.
Und selbst wenn sie jetzt einen negativen Titer hätte, könnte Leishmaniose doch noch ausbrechen.
Also sagt der Titer alleine in den Bereichen nicht viel aus.

lg
Nicole

FreeSpirit
28.07.2005, 21:19
Hallo Nicole !


Mensch das ist ja verzwickt - also dann "ich wollte mich informieren" oder garnüx :rolleyes:

:)



liebe Grüße




Holger

Chica
29.08.2005, 12:49
Wir haben unseren Hund 1995 aus einem spanischen Tierheim an der Costa Blanca geholt. Nach Angaben der Tierheimleitung, war er LM-negativ getestet. Wir haben ihn allerdings erst 1 Jahr später in Deutschland nach einem erneuten Spanienurlaub getestet. Er war positiv mit miserablen Blutwerten. Herzwürmer hatte er sich auch eingefangen... Wir haben aber alles in den Griff bekommen und heute ist er mit seinen bald 11 Jahren immer noch topfit.

Thorsister
08.09.2005, 03:24
Wir wurden nicht aufgeklärt über die Krankheit unsres Hundes "Dixie", unser TA hat es herausgefunden, aber mittlerweile hat unser Knuddel das weggesteckt, mit 11 Jahren noch richtig fit (bis auf die 2 Schlaganfälle) aber die haben nichts mit der Leishmaniose zu tun...

Wir würden jederzeit wieder ins kalte Wasser springen, hatten auch bereits Erfahrung mit Hunden aus der Türkei mit Borreliose/Ehrlichiose und alle kamen wieder gut auf die Beine...

Ich finde, es ist viel Panikmache dabei, man sollte auf seinen guten Menschenverstand vertrauen und auf seine Liebe zum Hund, und dann ist eine faire Chance gegeben, dass er wieder (fast) total gesund wird...

chicca
09.09.2005, 09:51
hi,

wir haben zwei sehr unterschiedliche erfahrungen gemacht, ich habe mich trotzdem entschlossen, mein kreuz bei der ersten, positiven, variante zu machen - aber an sich hätte auch ein kreuz an den punkt " nicht informiert " oder " falsch informiert " gehört.

wir haben unsere eine hündin vor längerer zeit bereits ( 2001 ) aus der perrera in Estepona / Andalusien
http://www.adana-estepona.com/german/indexframe.htm

bekommen und wurden dort vor abholung des hundes von der tierärztin darüber informiert, dass unsere hündin leishmaniose positiv ist.
man ging dort in dem moment sogar davon aus, dass wir sie aufgrund dieser tatsache gar nicht abholen würden.

dann haben wir in diesem jahr einen hund aus Mallorca in die pflege übernommen und wurden nicht korrekt informiert.
nur auf unser drängen flossen spärliche informationen, dann gab es widersprüchliche informationen: ehrlichiose: ja - ehrlichiose : nein -
wir bekamen laborberichte, auf denen unklare angaben angekreuzt waren, es gab nur die information: " positivo " oder " negativo "
- und die befunde waren auf einem kopierten laborbericht handschriftlich eingetragen.
schlussendlich hatte der hund alles im grenzwertigen bereich und noch einen sack krankheiten ( perianalfisteln ), von denen uns überhaupt nichts gesagt wurde.
dies war die gruppe " eurodogs " -
http://www.mallorcahunde.de

über die ich übrigens sehr gerne weitere erfahrungsberichte sammeln würde..

Tuffi
09.09.2005, 12:45
Hallöle,
also unseren Pepe haben wir damals von dem TSV Roquetas de Mar in Andalusien übernommen. Unsere Vermittlerin war sehr genau in der Vorkontrolle und hat uns auch auf die Mittelmeerkrankheiten hingewiesen. Pepe war vollständig getestet - negativ. Die Vermittlung fand ich sehr gründlich und selbst heute haben wir noch Kontakt mit der Vermittlerin, die allerdings nicht mehr für diesen Verein tätig ist. Auch als bei Pepe hinterher die LM ausbrach, war stand sie uns mit Rat und Tat zur Verfügung.
Jay haben wir von den Tierschutzengeln in Nordhorn übernommen. Die Vermittlung war total chaotisch und der Hund war entgegen vorheriger Versprechungen nicht komplett getestet. Zum Glück verliefen die von uns durchgeführten Tests negativ aus. Aufklärung ansonsten erfolgte nicht, habe auch nichts mehr von diesem Verein gehört. Sie meinten wohl, dass wir durch Pepe genug Erfahrung hätten. ;)

@ chicca
Darf ich fragen, wer genau Dir den Hund von den Mallorcahunden vermittelt hat. Die Vermittlerin von unserem Pepe hilft nämlich auch bei Eurodog. (B.B. ? - könnte ich mir eigentlich nicht vorstellen, weil wir nur gute Erfahrungen mit ihr gemacht haben. )

Ganz liebe Grüsse,
Tuffi

chicca
09.09.2005, 13:01
" B.B. " hat den verein gekündigt und ist ausgetreten..
schicke Dir eine pn.. :)

lucky_Nicole
09.09.2005, 13:52
Hallo Tuffi

Original geschrieben von Tuffi

Jay haben wir von den Tierschutzengeln in Nordhorn übernommen. Die Vermittlung war total chaotisch und der Hund war entgegen vorheriger Versprechungen nicht komplett getestet. Zum Glück verliefen die von uns durchgeführten Tests negativ aus. Aufklärung ansonsten erfolgte nicht, habe auch nichts mehr von diesem Verein gehört. Sie meinten wohl, dass wir durch Pepe genug Erfahrung hätten. ;)


Noemi habe ich auch von den Tierschutzengeln.

Es kamen danach auch Mails, wie es denn so klappt.
Da kann ich mich nicht beschweren.

lg
Nicole

Elena
09.09.2005, 15:20
Hi Holger!

Ich stimme natürlich nicht ab, da ich keinen Auslandshund ;) habe, es sind alles einheimische...trotzdem finde ich die Umfrage interessant, und bin auf weitere Antworten gespannt.

Anda-Lusi
09.09.2005, 17:13
Hallo,

ich habe mit der ersten Variante abgestimmt. Lusi wurde mir von Tierschutz-Spanien vermittelt, die ihre Schützlinge aktuell testen lassen, wenn sie Interessenten haben. Mir wurde dann das positive Ergebnis mitgeteilt und mir wurde auch angeboten, daß ich den Hund nicht adoptieren muss.

Mir ging es aber speziell darum, genau dieser alten Hündin ein gutes Zuhause zu geben ( und ich glaube, es gibt wahrscheinlich kaum einen alten Hund in Spanien, der keine Südkrankheit hat ). Sie hatte damals und auch jetzt keinerlei Symptome.

Die Tests wurden hier wiederholt und zeigten dieselben Ergebnisse. TSS hat sofort in Spanien eine Behandlung eingeleitet und mir angeboten lebenslang Allopurinol für Lusi zu finanzieren, was ich nat. nicht wollte.

Ich möchte noch sagen, daß ich trotzdem glaube, daß es keinerlei
Garantien für einen gesunden Hund gibt. Ein Hund ist ein Lebewesen kein
Gegenstand. So hatte z.B. Lusi einen Gebärmuttertumor, den mein TA durch eine Ultraschalluntersuchung feststellte, der operiert werden musste.

Ich würde jederzeit wieder einen Südhund adoptieren, auch wenn
das dem Verfasser des threads nicht
genehm ist .

Viele Grüße

michaela
09.09.2005, 19:47
Hallo!

Wir haben auch zwei unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Meine erste Hündin aus Spanien habe ich mit der Mitteilung aus dem Tierheim übernommen sie sei getestet und ok.Das wars.
Man hat zwar hinterher bestürzt getan und Hilfe angeboten,aber es hat sich letztendlich nichts getan.
Alba ist von Ibiza und war hier schon 6 Mon.vermittelt bevor ich sie bekam.Ich bin sowohl mündlich als auch schriftlich sehr gut aufgeklärt worden und die Leute sind weiterhin mit uns in Kontackt.Sie war zwei mal negativ getestet worden,aber leider
bei der Kontrolle eben doch positiv.Ich aber vorher gewarnt worden.
Was soll ich denn nun ankreutzen?

Liebe Grüße

Michaela

FreeSpirit
10.09.2005, 01:23
Hallo !


Finde Ich supi das hier weiterhin so viele Ihre eigenen Erfahrungen beschreiben. Ich hätte z.b nicht Gedacht das es soviele gibt die nicht direkt betroffen sind sondern sich allgemein über das Thema informieren wollten.

Ebenso interessant das sich die guten und schlechten Erfahrungen bisher relativ die Wage halten da sieht man das es sowohl gute aber auch viele "schlechte" Orga´s gibt.

Sicherlich hätte man die Umfrage noch etwas genauer gestalten können - es hätte auch nicht alleine um LM gehen müssen sondern um alle parasitäre Erkrankungen. Ebenso wäre es interessant zu wissen wieviel die einzelnen als Schutzgebühr aufbringen mußten . Naja - im nachhinein fällt einem immer was zum verbessern ein, umso erfreulicher das viele neben dem Kreuzchen im Thread Ihre eigenen Erlebnisse schildern.


@Michaela

Da die Auskunft im ersten Fall schlecht gewesen ist würde ich "nicht informiert" ankreuzen.Schließlich warst Du zu diesem Zeitpunkt noch relativ unerfahren auf dem Gebiet und die Orga hat Dich gutgläubig "reinlaufen lassen".Durch Dein Posting kann man ja nochmal genauer differenzieren und wenn es nach reichlich Abstimmungen mal ein Resümee gibt kann man das mit einbeziehen.

@Anda-Lusi

In diesem Thread geht es ja garnicht darum was mir oder Dir "genehm" ist - mich interessieren viel mehr die Erfahrungen der vielen anderen Forennutzer. Zeigt diese Abstimmung doch bisher für beiden Diskussionsseiten das es die guten und schlechten wirklich zu genüge gibt.

Solange die Besitzer der erkrankten Hunde geeignete Schutzmaßnahmen anwenden und damit Ihrer Verantwortung gerecht werden finde ich das o.k. - ein ausmerzen der "schlechten" Orga´s bzw. deren Methoden sollte aber trotzdem oder gerade deswegen betrieben werden.

Natürlich gibt es keine Gesundheitsgarantie - trotzdem kann man erwarten das eine Orga verantwortungsvoll aufklärt und vermittelt. Ebenso gebe ich dir natürlich recht das es hier um Lebewesen und nicht um Gegenstände gibt was aber auch wiederum meine Einstellung stützt das wenn ich mich für die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Tieres einsetze (Orga) ich mich wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht verschließen und die zukünftigen Besitzer nicht im unwissen lassen darf.

Der neue Besitzer wiederum hat natürlich ebenfalls eine Fürsorgepflicht für das Tier - aber wie soll er diese erbingen wenn manche Tierschutzorga´s derartig rücksichtslos agieren ?

Ich hätte nicht gedacht das (prozentual) so viele gute Erfahrungen gemacht haben - scheinbar hat sich hier in den letzten Jahren schon viel getan. Trotzdem gibt es immer noch eine "versende-Industrie" die entweder einen miserablen blauäugigen Tierschutz betreiben oder nur aus wirtschaftlichen Interessen agieren. Ich bin gespannt wie sich die Statistik weiterhin entwickelt.



@Elena

dann könntest Du doch "will mich informieren" ankreuzen ?




liebe Grüße




Holger

Mona
01.10.2005, 17:20
Hallo,
Uns wurde gesagt, Collin sei negativ getestet. So wurde der Grund für seinen Durchfall wochenlang gesucht. Erst als der Hund
Fieber bekam, wurde der Test gemacht, mit niederschmetterndem
Ergebnis. Der Befund war ein ganz schöner Schock für uns.
Seit kanpp 3 Wochen wird jetzt behandelt. Es geht Collin noch gut.

Manuela
02.10.2005, 08:58
Ich würde gerne ankreuzen, dass wir überhaupt nicht informiert wurden, aber GsD konnte bei Alex bisher keine LM festgestellt werden.

Wir haben Alex von der SOS-Colliehilfe. Nach zwei unerfreulichen Versuchen, in unserem Tierheim einen Hund zu erhalten, sind wir über das Internet auf die Suche gegangen. Am Telefon hat ein nettes Gespräch mit der Vereinsvorsitzenden stattgefunden und wir erhielten den Hinweis, dass Alex, der bereits in Deutschland gewesen ist, aus Griechenland sei. Da haben wir uns aber gar nichts dabei gedacht. Es fand keine Vorkontrolle statt. Wir sind lediglich am darauf folgenden Wochenende (ca. 350 km) zum vereinbarten Treffpunkt gefahren, sind kurz Probegassi gegangen und haben unsere geliebte Schnüffelnase nach einem kurzen Gespräch mitgenommen. Auf meine Frage nach Krankheiten (wir hatten überhaupt keine Ahnung) wurde verallgemeinert geantwortet, dass es ja keine Garantien gibt und ein Hund immer mal krank werden könnte. Kein besonderer Hinweis von der Orga auf Mittelmeererkrankungen bzw. keine Ratschläge, was Blutuntersuchungen usw. anbelangt - nichts! Auf unserem Probegassirundgang hatte Alex natürlich Durchfall. Auch hier erhielten wir auf unseren Hinweis keine Aufklärung.

Es hatte bisher auch keine Nachkontrolle stattgefunden. Auf unseren Brief mit Bildern erhielten wir nie eine Reaktion.

Dafür haben wir zu der Frau, die Alex vor seiner Abreise nach Deutschland bei sich hatte und deswegen bei uns im Impfpass steht, Kontakt aufgenommen. Sie ist sehr interessiert. Hat um Fotos gebeten. Ich hoffe, ich kann sie für dieses Forum interessieren.

Was wäre gewesen, wenn ich nicht Parasitus Ex gefunden hätte und bei Alex LM bereits ausgebrochen wäre? Nicht auszudenken.
Ich hoffe natürlich sehr, dass wir davon verschont bleiben, aber ist das überhaupt möglich, dass ein erwachsener Straßenhund aus dem Süden sich nicht infiziert? Ich kann es mir kaum vorstellen.

Manuela

Elena
03.10.2005, 14:04
Original geschrieben von FreeSpirit
@Elena

dann könntest Du doch "will mich informieren" ankreuzen ?



Hi Holger,

das passt leider auch nicht, einer von meinen Hunden ist an Leishmaniose erkrankt. (Ich lebe in Spanien, daher sind meine Einheimischen eben spanische Hunde ;))

claudia61
04.10.2005, 08:03
Ich hoffe natürlich sehr, dass wir davon verschont bleiben, aber ist das überhaupt möglich, dass ein erwachsener Straßenhund aus dem Süden sich nicht infiziert? Ich kann es mir kaum vorstellen.
.................................................. ...............................................
ich habe zwei kleine spanier. bei xica wusste ich, dass sie LM+ ist und krümel war negativ getestet. ich wollte wissentlich nicht noch einen infizierten hund, bin mir aber natürlich des restrisikos bewusst. bisher gibt es keinen hinweis darauf, dass er irgendwelche erkrankungen haben könnte. ich habe ihn hier aber auch nicht durchtesten lassen. das würde ich erst tun, wenn irgendwas wäre. er war physisch und psychisch ziemlich fertig, als er zu mir kam, so dass ich ihm ohne grund keine weiteren TA-erlebnisse antun wollte, da er gleich am anfang wegen entzündeter kastrationswunde behandelt werden musste und das nicht besonders prickelnd war.
krümel ist nun im dez. zwei jahre bei mir, ist vielleicht jetzt so dreieinhalb und fit wie ein turnschuh!
das häufchen elend hat sich in einen tollen kleinen terrier verwandelt. manchmal raubt er mir zwar den letzten nerv.......aber solange er das tut, ist er wenigstens gesund! ;) :D

tizian_2003
05.10.2005, 16:18
Hallo Wenka,

ich wollte für deinen Ben ein extra Thema aufmachen und dazu dein Posting von hier verschieben. Leider habe ich es dabei versehentlich gelöscht :mad: ! (Einmal ist immer das erste Mal, ein zweites wird es nicht geben!) Das tut mir sehr leid! Bitte entschuldige.

Bitte melde dich doch bei uns an und stelle deinen Ben einmal richtig vor. Du wirst sehen, hier bekommst du Unterstützung und Hilfe!


Liebe Grüße
Andrea

sky1982
07.10.2005, 11:01
Hallo Andrea,

ich gebe zu, ich bin etwas geschockt, dass mein Beitrag weg ist, immerhin waren es nicht nur 2 Sätze.

Aber ist natürlich nicht so schlimm, schon ok.

Es ist für mich nur immer etwas aufwendig das Internet aufzusuchen, weil ich dafür immer ins Internetcafe muss und auf Dauer wird es bisschen teuer.

Ich werde deinen Rat aber wahrnehmen und mich regisrieren lassen.

Übrigens kann ich es ja direkt mal bei dir loswerden: gestern meldete sich die TÄ noch mal und nicht nur, dass Ben LM hat, nein er hat nun auch noch Barbesien (Blutparasiten). Also davon hatten wir vorher wirklich nichts gehört. Der arme Kerl, von der LM wurden seine weißen Blutkörperchen angegriffen und die Blutparasiten haben es auf seine roten abgesehen. Die TÄ meinte, ohne Medikamente würde er max noch 1 Jahr leben.

Gegen die LM wird er Allopurinol bekommen, seine Organe (Nieren und Leber) sind noch in guten Zustand und die TÄ meinte, wir schauen erstmal wie er auf das Allopurinol anspringt.

LG
Wenka

tizian_2003
07.10.2005, 11:33
Hallo Wenka,

schön, dass du dich noch mal meldest!

Der arme Ben, jetzt auch noch Babesiose. Die richtige Behandlung bei diesen zwei Krankheiten ist für Ben besonders wichtig. Leider erleben wir es hier oft, dass die Diagnosen ungenau sind und die Tierärzte sich mit der richtigen Therapie nicht auskennen. Auch wenn sie etwas anderes behaupten. Damit will ich dich nicht verunsichern, aber dir die Anmeldung im Forum und Vorstellung von Ben noch mal ans Herz legen. Hast du nicht nen guten Freund/Freundin mit einer Flatrate, wo du mal länger vor dem Compi sitzen kannst?

Bis hoffentlich bald.

Liebe Grüße
Andrea

sky1982
07.10.2005, 11:48
Hallo Andrea,

freue mich über deine rasche Antwort, so konnte ich sie direkt heute noch lesen, Glück gehabt.

Ich könnte nur manchmal bei meiner Schwester (sie wohnt wo anders) in Internet, aber sie hat leider kein Flatrate und einen total lahmen PC. Aber ist ja auch egal...

Also registriert hab ich mich vorhin, wird wohl noch geprüft...

Ganz ehrlich gesagt, traue ich den meisten TÄ sowieso nicht. Klingt vielleicht blöd, aber ich bin immer eher skeptisch und will unbedingt vermeiden, dass Ben als Versuchskaninchen gesehen wird und es uns nur unheimlich viel Geld kostet. Die TÄ, wo wir sind ist uns empfohlen worden, meine Schwester hat nun schon den 2. Hund aus dem Süden (aber über irgendwelche Tierschutzverbände) aufgenommen. Den ersten hatte sie nur einige Tage, die kleine Hündin war so schwer krank, keiner wusste was sie hat bis die TÄ wo wir jetzt auch mit Ben sind, herausgefunden hatte, dass der Hund Salmonellen hatte und zwar so stark, dass sie nur noch eingeschläfert werden konnte.

Zusätzlich zu dem Allopurinol soll Ben noch ein Medikament gegen die Barbesien bekommen, aber ich weiß gerade nicht wie das heißt.

Melde mich (hoffentlich bald) wieder. Und dann stelle ich auch ein Bild von Ben ins web! :-)

Liebe Grüße
Wenka

Christiane
07.10.2005, 23:59
Hallo Wenka,

ich habe Dich gerade freigeschaltet, jetzt kannst Du auch in den Mitgliederbereich. Am besten stellst Du dort Deinen Hund mal vor.

Deine Tierärztin scheint aber derzeit das Richtige zu tun mit der Behandlung. Außerdem bist Du in Siegburg bei unserem Parasitologen Torsten Naucke "um die Ecke", er ist in Niederkassel. Und einige Tierärzte, die sich mit Reisekrankheiten auskennen, gibt es dort auch.

Normalerweise klappt es aber auch mit Tierärzten ohne Erfahrung mit Reisekrankheiten gut, so lange sie zur Zusammenarbeit bereit sind. Also wenn Du bei Deiner TÄ ein gutes Gefühl hast, klappt das bestimmt auch.

Wenn Du Dein eigenes Thema im Mitgliederbereich aufmachst, schreib bitte auch mal alle Laborwerte dazu, die Du schon hast, dann fällt uns bestimmt noch der eine oder andere Tipp ein.

huskyhexe
11.10.2005, 16:09
Hallo .. aus aktuellem Anlass bin ich hierhergelangt ...

Ich habe geklickt:
mir wurde ein falsches / ungenügendes Testergebnis als Gesundheitsnachweis (kein LM )gegeben

Laut Tierschutz-Orga war mein Hund LM negativ, habe darüber auch einen Bescheid.

Seit gestern die Diagnose:
LM postitiv :(

Werde mich daher ein wenig hier umsehen...

LG Alexandra

Wauzimama
22.10.2005, 11:09
Ich habe geklickt:
mir wurde ein falsches / ungenügendes Testergebnis als Gesundheitsnachweis (kein LM )gegeben

obwohl das nicht so 100%ig zutrifft.

Ich hab meinen Hundi von Tini.EV aus Ibiza.
Ich wurde telefonisch vor der Vermittlung darüber aufgeklärt daß es diese Krankheit gibt. Ich hatte vorher keinen Schimmer davon.

Leslie war aber dort negativ getestet. Die Unterlagen bekam ich mit dem Hund. Nach einem halben Jahr hier ließ ich sicherheitshalber den Test wiederholen und sie hatte einen Titer von 1:200 allerdings ohne jegliches Krankheitsanzeichen. Sie wird auch nicht behandelt.

Ich hätte sie gar nicht testen lassen wenn nicht eine ihrer Schwestern Leishmaniose mit Ausbruch der Krankheit hätte.

Ich bin nichtmal sicher ob Leslie überhaupt Leishmaniose hat oder doch nur den erhöhten Titer.

Ich bin mir aber sicher daß mir nichts bewußt verschwiegen wurde - im Gegenteil - man war in allen Punkten offen und ehrlich und bei Problemen kann ich heute noch anrufen und man hilft mit Rat und Tat.

vinci
22.10.2005, 12:14
Ich habe angeklickt das ich nicht informiert worden bin.
Auch nicht ganz richtig, mein Hund hatte ein Negativgutachten aus Spanien bei sich, allerdings nur als Fotokopie.
Seine LM ist eigentlich nur über seinen kranken Augen erkannt worden und wird leider heute noch von der Orga angezweifelt.
Er wurde zunächst auf Ehrlichiose behandelt (war und ist immer negativ getestet), mir wurde gesagt, das kann eine Kreuzreaktion sein.

sustenpass
22.10.2005, 16:31
Hallöchen.

2 meiner Hund die verstorben sind, hatten Leish, 2 weitere habe ich noch.
Bei einem weiss ich das sie Leish hat, bei den andern 3 wurde es verschwiegen, bei zwei war es zu spät als dies erkannt wurde, bei einem hat es gerade noch gereicht.
Die Hundis waren von einer "Namhaften Orga" die wie die Info's dann nachträglich ergaben dauernd kranke Hunde vermittelt und sich dann vor der Verantwortung drückt.

viele Grüsse

ernst

tizian_2003
22.10.2005, 22:07
Hallo Ernst,

habe mir gerade deine Site angesehen. Und das tolle Zuhause mit dem riesigen Auslauf, das du deinen Hunden bietest. Ein Traum für Windhunde, Kompliment!! Es ist toll, immer wieder Leute zu treffen, die sich für Tiere einsetzen.

Danke, dass du Parasitus verlinkt hast! Aufklärung und Hilfe sind so wichtig. Ich denke, wenn du freigeschaltet bist, stellst du uns deine Hunde mal vor.

Liebe Grüße
Andrea

sustenpass
22.10.2005, 22:11
Hallöchen.

Sicher, sobald ich freigeschaltet bin werde ich sehr gerne meine Hunde vorstellen und dazu kommt, das ca. 18 Nov. nochmals mindestens 3 dazu kommen.
Danach sieht man weiter.
Zudem wird im Frühling das "Hundehotel" in Betrieb genommen. Dann habe ich Platz für 20-25 Hunde.
Natürlich sind da meine nicht eingerechnet.

gruss

ernst

Langfurth
27.10.2005, 15:20
Hallo Free Spirit, bin neu und habe erst heute Deine Anfrage gelesen. Habe vor einem Jahr einen Hund aus einem Tierheim aus Italien mitgenommen. Ich selbst wußte nichts über Leishmaniose Symptome, aber die Tierheimbetreiberin, eine Deutsche garantiert. Ich wurde aber nicht aufgeklärt das der Hund LM hat. Es hätte nichts geändert, denn unseren Pippo hätte ich auf alle Fälle aus den dortigen Verhältnissen befreit und er ist mein ein und alles. Ich habe sonst noch 2 andere Mischlinge, einergefunden in Kroatien, einer von hier und alle 3 verstehen sich prächtig. Unser kleiner Pippo hat seine 2 Hundedamen voll in Schach. LM und andere Hunde ist gar kein Problem, solange die anderen Hunde nicht an den offenen Stellen des LM-kranken Hundes lecken. Wir hatten noch Glück, seit unser Pippo bei uns ist hat der keine offenen Stellen mehr und die Haare um die Augen wachsen sehr schön nach, alles ohne Medikamente. Seit er aus dem Heim ist hat er sich wunderbar herausgemacht.
Gruß Simone

sustenpass
27.10.2005, 17:33
Hallo Simone.

Habe Deinen Beitrag zur Leishmaniose gelesen und finde es absolut daneben. Man kann die Leish nicht mit nichts bekämpfen, der Hund wird in kürze jämmerlich sterben wenn er wirklich Leish hat.
Bei der Leish gibt es Erholungsphasen und auch das Gegenteil.
Daher hat man das Gefühl es geht den Hund besser dabei frisst die Krankheit im innern des Hundes weiter.
Ich habe 2 Hunde durch diese Krankheit verloren und habe 2 weitere die absolut Positiv sind.
Es ist den Hunden gegenüber absolut verantwortungslos solche Ideen ohne Medikamente in die Öffentlichkeit zu bringen. Es gibt dann manche die das gleiche versuchen und der Hund stirbt daran.
Was ich zum Schluss noch sagen möchte, es gibt ja das Medikament Allopurinol das ohne Schädigung und Nebenwirkung eingesetzt werden kann. Damit hat der Hund eine sehr gute Change ein "normales" Leben zu führen.
Wenn ein Hund an Leish stirbt, ist das ein furchtbares Sterben. Der Hund hat grauenvolle Schmerzen, die Organe lösen sich teiweise auf usw usw.
Wer möchte so was verantworten? Ich nicht. Deshalb empfehle ich, richtig Info's über eine Krankheit einholen, sich echt damit befassen und dann wenn man Erfahrungen hat, Ratschläge erteilen.

viele Grüsse

ernst
Windhundhilfe am Sustenpass
www.windhundhilfe.ag.vu

claudia61
27.10.2005, 19:19
so pauschal gefallen mir obige aussagen nicht und ich gebe zu bedenken:

jedes medikament muss über die inneren organe abgebaut werden und ohne nebenwirkungen ist kein medikament!!

ebenso gibt es hunde, die einen titer haben, bei denen aber die erkrankung nie ausbricht, die nie einen schub bekommen.

auch gibt es hunde, die eine ganz ungünstige kombination von erkrankungen haben.
bei meiner hündin ist es LM und epilepsie. da muss man nach alternativen suchen! bzw. u.U. hat man keine.....

sustenpass
27.10.2005, 19:43
Hallo Claudia.

Es geht hier nicht um eine generelle Aussage, aber es ensteht hier der Eindruck als würde man auf Kosten der Hunde Experimente mit ihrer gesundheit machen.
Ich weiss wovon ich Rede, ich kenne die Krankheit sehr gut.
Was ich sagen wollte ist folgenes, wenn der Hund Leish positiv ist, dann ist eine Nichtbehandlung fahrlässig. Hat ein Hund solche Anzeichen wie Hautläsionen usw dann ist es nur ein Zeichen von Verantwortung, das man alles für den Freund macht.
Die Langzeitstudien von Allopurinol haben im Gegensatz zu anderen Medis klar keine Schädigungen oder Nebenwirkungen gezeigt. Wie würden sonst die Hund die man früh genug damit Behandelt, das normale Alter erreichen?
Ich glaube dies sollte Anlass zum Nachdenken geben.

viele Grüsse

ernst
www.windhundhilfe.ag.vu
Windhundhilfe am Sustenpass

Melanie
27.10.2005, 20:16
Hallo Ernst,

also ehrlich - ohne Dich jetzt angreifen zu wollen - ich glaube DU verallgemeinerst hier etwas zu sehr.

Zum einen gibt es hier einige Hunde, die positiv sind und KEINE Medikamente bekommen und ich glaube, diese Leute handeln keineswegs fahrlässig!

Zum anderen zum Thema Allopurinol und Langzeitstudien: Was sagst Du dann zu den vermehrt aufgetretenen Xanthinsteinen??

Und auch Allopurinol muß über Leber und Niere abgebaut und dann ausgeschieden werden, es ist ein Medikament und ich finde es eher fahrlässig Medikamente als "harmlos" und "nebenwirkungsfrei" ins Spiel zu bringen.

LG,
Mel

sustenpass
27.10.2005, 21:06
Hallo Melanie.

Ich glaube somit ist das Thema für mich erledigt. Wenn man alles bezweifelt usw. dann hat eine Diskussion keinen Sinn.
Ich verlasse mich auf die Fachleute und Wissenschaftler und nicht auf Vermutungen usw. Weiter habe ich auch ausgiebig Erfahrung mit solchen Ansichten gemacht, es hat nur zwei Hunden das Leben gekostet, hätte ich nicht eine grundsätzliche Wendung gemacht, hätte ich noch zwei Freunde verloren.
Das reicht mir völlig.

viele Grüsse

ernst

claudia61
27.10.2005, 22:06
hallo ernst,

jeder seriöse fachmann wird dir bestätigen, dass ein medikament nicht ausschliesslich nur wirkung zeigt sondern in der regel auch unerwünschte wirkungen, wie man die nebenwirkungen ja neuerdings gerne nennt!
ich empfehle das studium der packungsbeilage! ;)

und die anwendung eines medikamentes ist doch nichts anderes als das ergebnis einer nutzen-risiko-analyse, die möglichst in jedem fall und sorgfältig gemacht werden sollte.

im übrigen kenne ich dieses forum nur so, dass hier diskussionen immer erwünscht sind, gerne auch kontrovers.

lucky_Nicole
27.10.2005, 22:47
Allopurinol

Nebenwirkungen:
Magen-Darm-Beschw., Hautreakt., ZNS-Sympt., Vaskulitis, Überempf.-Reakt., Blutbildveränd. bis zur Agranulocytose, Muskelschm., Neuritis, Nephritis, Hepatitis, Cholangitis, Alopezie, pass. Leberfunktionsstör., Xanthin-Steine.

Also, ICH finde das schon heftig.
:(

lg
Nicole

tizian_2003
28.10.2005, 13:55
Hallo Ihr!

Ich meine, Ernst ist mit seiner Meinung gar nicht so weit von der euren entfernt! Es kam nur ein wenig anders herüber.

Wir sind uns ja alle einig, dass man Leishmaniose nicht mit Hühnerbrühe oder Besprechen heilen kann. Aber natürlich ist jeder Krankheitsverlauf individuell, und genau darauf muss die Behandlung abgestimmt werden. Ein Titer allein sagt wenig aus, das ist doch der Satz, den ich hier ganz oft neuen Leuten schreibe.

Wer seinen Hund gut beobachtet und seine Werte regelmäßig kontrollieren lässt, bekommt eine Menge Informationen, wie es um die Behandlungsbedürftigkeit bestellt ist. Und es gibt eben durchaus Hunde, die ohne Medikation auskommen.

Wir pauschalieren hier nicht, sondern gehen auf jeden Einzelfall ein. Deswegen kann ich zur Geschichte von Simones Hund nichts sagen, weil ich sie gar nicht kenne. Ich habe ihr Posting aber auch nicht als Ratschlag aufgefasst.

Du bist eingeladen, Ernst, dich hier mal bei uns einzulesen und kundig zu machen, was und wie wir diskutieren! Informationen über Leishmaniose zu verbreiten, das ist nämlich unser Anliegen!

Lieben Gruß
Andrea

Langfurth
29.10.2005, 15:22
Hallo Leute, habe wohl eine Diskussion losgetreten? Habe mit meinem Pippo als er zu mir kam den großen Bluttest machen lassen um weitere Krankheiten auszuschließen. Der Test auf LM war positiv mit einem geringen Wert. Mein Tierarzt, der sich gleich via Internet mit einem Professor in Verbindung gesetzt hat, der sich ausschließlich mit LM-Hunden befaßt, sagte mir, das es das im Moment das Beste für Pippo wäre, keine Medikamente anzuwenden, da jedes Medikament Nebenwirkungen hat. Außerdem kam Pippo aus ganz schlimmen Verhältnissen. Er war ein Jahr in eine dunkle Felsengrotte eingesperrt, wurde nur geschlagen, hatte nichts. Im Tierheim war er 2 Jahre, wo sich auch keiner um ihn gekümmert hat. Der Hund hat nicht mal Gras gekannt. Diese schlechten Erfahrungen wollte ich erst mal bei ihm abbauen und nicht schon wieder neue "Schockmomente" geben. Solange es Pippo so super geht wie jetzt, braucht er laut Tierarzt keine Medikamente. Dies war im Januar und unserem Pippo geht es gut. Er kann ohne weiteres lange Spaziergänge machen, er tollt und rennt, hat keine Schübe gehabt. Mir wurde gesagt, das bei einem von LM erkrankten Hund, die Krankheit nicht ausbrechen muß. Erscheint mir auch logisch, da es sonst im Süden keine Hunde mehr gäbe, denn sehr viele sind davon befallen. Im Januar werden wir einen neuen LM-Test machen um die aktuellen Werte zu erfahren und sehen dann wie es weiter geht. Gruß Simone

Langfurth
29.10.2005, 15:31
Hallo Andrea, habe auch Deinen Beitrag gelesen, danke dafür. Du hast Recht, es kommt darauf an wie stark der Hund von seiner Krankheit befallen ist und wie es ihm persönlich geht. Ich beobachte meinen Pippo natürlich. Ist er mal ruhiger fällt mir das natürlich gleich auf, denn er ist sonst mopsfidel. Ich sehe das um die Augen von Pippo wieder Haare wachsen und das er seit er bei uns ist keine offenen Stellen mehr hat und das sagt mir das es nicht falsch sein kann auf Medikamente zu verzichten. Ich mache einen halbjährlich Bluttest der mir sagt wie es um Pippo auch innerlich steht und der ist gut. Sollte es ihm irgendwann schlechter gehen, werde ich natürlich eine medikamentöse Behandlung in Angriff nehmen.
Gruß Simone

Russellpointer
31.10.2005, 13:46
Als wir unseren 10 monate alten Pointer von den Tierschutzengel bekamen fragte ich vorher extra u. mehrfach danach wie es mit leishmaniose aussieht u. ob er wirklich negativ ist, da wir uns keinen LM hund zutrauten. Es hieß immer, ja er ist neg(stand auch so in seiner beschreibung) u. er hat ein Attest aus der Tierklinik. Dieses Attest habe ich dann auf mehrfaches drängen auch als kopie ausgehändigt bekommen wo er mit 1:24 als neg. eingestuft wurde. Als wir ihn nach 2 wochen als er bei uns war erneut testen wollten u. dies den Tierschutzengeln sagten, redeten sie uns ein das wäre jetzt sinnlos u. überflüssig u. der hat nichts u. das wäre zu viel für den hund usw. wir haben es leider geglaubt. Er hatte damals nämlich schon kahle stellen auf dem Kopf, krustige stellen an den beiden u. knubbel am ohr u. geschwollene Lymphknoten. Hätten wir damals bloß mehr über LM gewußt u. ihn doch nochmal auf LM getestet... Ich bin ehrlich -innerhalb der ersten wochen hätte ich ihn auch zurück gegeben.
2 jahre dokterten wir an den hautsachen rum u. letzendlich mußten wir im Urlaub auf sylt zum ta weil es schlimmer wurde u. das AB alle war. Dieser Ta fragte uns zu der geschichte vom hund u. brachte uns darauf das wir ihn nochmal auf LM testen sollen, er wäre sich fast sicher von den symptomen her.
2 wochen später wußten wir - dieser ta hatte recht.....
Glucantime kam für uns nciht in frage, Oleyl war nicht zu bekommen, also bekam er nur Allopurinol. Heute 6 Monate später setzen wir es grad ab, ihm gehts prächtig u. ende dezember machen wir ein neues blutscreening.

FreeSpirit
04.11.2005, 22:46
Hallo !

Finde ich super das dieser Thread immer wieder nach oben wandert und soviele hier über Ihre Erfahrungen berichten.

Bezeichnend ist das rund 49 % der Umfrageteilnehmer falsch oder unzureichend informiert wurden - hätte ich damals allgemein nach den typischen Infektionskrankheiten gefragt wäre die Zahl wahrscheinlich noch höher.

Die 23% der Informierten geben anlass zur Hoffnung - ich muß zugeben das ich nicht mal damit gerechnet hätte. Erstaunlich finde ich allerdings das sich ein hoher Anteil der Befragten nur informieren möchte. Das zeigt das zwar noch viel arbeit vor Parasitus ex liegt aber man sich auf dem richtigen Weg befindet.

Traurig wie manch ein Verein sich geradezu um diese Problematik herumschummelt (um es mal nett auszudrücken) schade das man dort keinen Druck ausüben kann sondern nur die Hoffnung auf Einsicht bestehen bleibt.


Grüßlé



Holger

claudia61
05.11.2005, 06:51
hallo holger,
da, wo ich spazierengehe mit meinen kleenen, gibt es recht viele auslandshunde. bezeichnend ist, dass man von dem einen oder anderen hundebesitzer, wenn auch mit einem scheinbar kerngesunden hund, völlig verständnislos angeschaut wird, wenn man die mittelmeerkrankheiten nachfragt. etliche haben keine ahnung, dass es diese krankheiten gibt! ich habe angefangen, in gesprächen nachzufragen, wenn es sich ergibt und auf diese seiten zu verweisen, falls es denn mal probs gibt....

ps. letztens hatte ich sogar die möglichkeit, eine frau, die mich auf meine hunde ansprach und nachfragte, wo sie her sind und was ich für erfahrungen mit auslandshunden habe, im vorfeld darauf aufmerksam zu machen, dass es diese krankheiten gibt und sie sich in jedem fall informieren sollte und keine orga auswählen, die nicht entsprechend aufklärt! das fand ich mal klasse!

Lore_1940
05.11.2005, 07:27
Hallo Holger,

ich habe erst vor Kurzem wiede sehr deprimierende Erfahrung machen müssen, als ich auf der Suche nach einem kleinen Hund war, da fiel mir ein TH in Deutschland auf, dass die Vermittlung von spanischen Hunden übernimmt, da stand bei einer Hündin ganz klar in der Beschreibung "sie ist LM positiv, das ist aber gar kein Prolbem, da eine Tablette am Tag zur Behandlung ausreiche (diese Tabletten sind gar nicht teuer)"...

Ich habe darauf eine Mail an dieses TH zu Handen der Leiterin gesandt und gebeten in Zukunft nicht mehr so zu argumentieren und habe in kurzen Zügen die Problematik der LM und anderer Krankheiten aufgezeigt, das ist jetzt 2 Monate her, ich habe weder eine Antwort bekommen, noch wurde der Vermittlungstext abgeändert.

Sowas finde ich ganz schlimm....

Liebe Grüße Lore

FreeSpirit
06.11.2005, 23:03
Hallo Claudia & Lore !


Aus unserer Gegend kenne ich leider auch nur die negativ-Beispiele (wie man in meinen alten postings ja schon vernehmen konnte) und es ist unglaublich schwer da entgegen zu wirken.

Dr. Naucke hat netterweise 2004 + 2005 Vorträge für Interessierte in zusammenarbeit mit unserem TSV durchgeführt.
Schon alleine bei diesen Vorträgen war das staunen jedesmal groß und viele wußten garnicht wie Ihnen geschieht. Aber auch hier kommen natürlich nur die Menschen die sich schonmal grundsätzlich für Gesundheitsthemen für Ihren Hund interessieren.

Ich persöhnlich verweise bei jedem "Auslands-Hund-Besitzer" auf die Parasitus HP ebenso wenn man auf das Thema Zecken & Co. zu sprechen kommt. Wobei ich mir da keine Illusion mache das nur wenige dem Ratschlag folgen.
Die Leute schauen einen oft an als wäre man Paranoid - " mein Fiffi hat und bekommt sowas nicht - den Pflege ich doch gut" .

Wenn ich so Beispiele wie das von Claudia lese würde ich mir glatt eine "schwarze Liste" schlecht vermittelnder Tierschutzvereine wünschen - Kandidaten gäbe es ja leider reichlich.


liebe Grüße


Holger

lobito
28.11.2005, 14:56
hi
also von mir auch ein klarer hinweis

spanische tiernothilfe
last die finger weg, es werden hunde von spanien nach österreich salzburg gebracht
da müssen die armen hunde dann auf einer überdachten terasse auf zeitungspapier verbringen und warten bis sie verkauft werden.

gottseidank konnte ich lobito vorher schon befreien.

es wird auch nicht genau aufgeklärt wird dann so abgetan wie ne grippe,
ich bezweifle das die hunde wirklich geimpft sind, der LM test ist mit sicherheit ein quick test.

im übrigen kostet dann ein kranker hund 300 euro, der angeblich gesund ist.

gruss sven

Babs
22.12.2005, 15:04
Meine Hündin,
war mit uns in Ungarn als wir wieder Zuhause waren zwei Tage später Blut im Urin sofort in die Uniklinik dort bekam sie sofort Imizol dann wurde Reisekrankheiten getestet und es stellte sich LM heraus bekam dann die berühmten Tbl. und Titer bestimmung alle 14 Tage und dann war es wieder gut.
Halbes Jahr später wieder Test war immer noch in Ordnung eine halbes Jahr drauf Knochenkrebs.

Babs mit Anhang

AeginaHund
01.01.2006, 12:12
Hallo,

wir haben Linus im April 04 erhalten und die Blutwerte waren negativ.
Da er ab Oktober /04 immer mehr Hautauffälligkeiten bekam, haben wir ihn testen lassen und er hatte Ehrlichiose 1:1280, Babesiose 1:80 und Leishmaniose 1:160.

Über Leishmaniose wird durch die Organisation informiert, auch jetzt habe ich noch Kontakt und leite alle Ergebnisse an Griechenland weiter. Behandlungsmethoden etc stimmen wir per mail ab und wenn ich mich nicht melde, wird auch eigenständig nachgefragt. clap:

Wir haben den Hund über faza-aegina.de. :) Fühl mich schon sehr gut betreut !!!

Gruß

Britta