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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Inkubationszeit bei Leishmaniose ?


Unregistriert
17.09.2009, 15:30
Stehen kurz davor eventuell einen Hund, der aus der Türkei stammt und schon hier in Deutschland ist, wo er bei einer Pflegestelle bzw. Familie untergebracht ist, zu adoptieren.
Nun sind sind wir, aber durch Lesen zum Thema Leishmainose, etwas unsicher geworden.
Der Hund wurde zwar negativ getestet, wenn ich das so richtig verstanden habe, gibt es im Moment noch keinen 100% Test, der besagt ob der Hund nun wirklich negativ oder positiv ist, stimmt das so ?
Haben auch gelesen, das die Inkubationszeit von fünf Wochen bis sieben Jahren dauern kann, also erst Jahre später beim Hund auftreten kann, trotz negativen Test, der ja nicht wohl zu 100% aussage kräftig ist.
Wir sind halt etwas verunsichert und wollten deshalb einmal hier im Forum direkt Hundehalter, betroffene ansprechen.
Danke für Antworten, Erklärungen und Tipps.

steffi
17.09.2009, 15:46
Hallo Du,

herzlich willkommen im Forum.

Das, was Du geschrieben hast, ist richtig. Ein Test auf LM ist nur eine Momentaufnahme, fällt er negativ aus, sagt das nur, daß zum Testzeitpunkt keine Antikörper gefunden wurden, eine Infektion kann damit nicht ausgeschlossen werden. Und eine LM kann auch noch nach Jahren ausbrechen.

Hast Du weitere Fragen? Wenn Du magst, kannst Du den Hund, den ihr adoptieren wollt, gerne genauer, am Besten mitsamt der Blutbefunde, hier vorstellen.

Liebe Grüße

Steffi

Unregistriert
17.09.2009, 16:09
Hallo steffi,
mit der Antwort hier im Forum geht ja richtig schnell, klasse.
Haben gerade zum Thema LM-Test, noch gelesen, das es wohl dort auch noch unterschieden wird, ob der Hund in einem LM Gebiet bzw. Land geboren und aufgewachsen ist oder nicht.
LM heute sich gut behandeln lässt und keine lebenslange Therapie von Nöten ist.

Haben nächste Wochen einen ersten persönlichen Termin, mit der Hundevermittlerin und Hund natürlich.
Werden das Thema LM noch einmal ansprechen und hoffen dort im persönlichen Gespräch, können unser Bedenken ausgeräumt werden oder nicht und dann eine Entscheidung ganz in Ruhe fällen.
Schließlich soll sich unser eventuell neues Familienmitglied, rundum wohl füllen und eine endgültige Entscheidung sein.

Gibt es von Eurer Seite Tipps auf was wie bei der Vermittlung achten sollten, bzw. was für Fragen bei dem persönlichen Termin, auf den Tisch kommen sollten ?

steffi
17.09.2009, 21:53
Hallo Du,

LM heute sich gut behandeln lässt und keine lebenslange Therapie von Nöten ist.
Die LM ist eine individuelle Erkrankung. Einige infizierte Hunde sind ohne Medikamente stabil, einige Hunde kommen mit der berühmten Tablette am Tag sehr gut zurecht, manchmal brauchen sie Allopurinol nur über einen gewissen Zeitraum, manchmal muß das Medikament ein Leben lang gegeben werden, bei einigen Hunden reicht eine Allopurinoltherapie alleine nicht aus und es müssen stärkere Geschütze aufgefahren werden und zuletzt gibt es noch die Hunde, die an einer LM versterben. Das Spektrum reicht also von bis, pauschalisieren kann man das nicht.

Vielleicht möchtest Du Dich registrieren und im Mitgliederbereich die unterschiedlichsten Krankengeschichten betroffener Hunde nachlesen, um so einen besseren Eindruck zu bekommen?


Gibt es von Eurer Seite Tipps auf was wie bei der Vermittlung achten sollten, bzw. was für Fragen bei dem persönlichen Termin, auf den Tisch kommen sollten ?
Ich würde mir im Zusammenhang mit den MMKs die vorliegenden Blutbefunde zeigen lassen. Hier findest Du eine Info-Broschüre, die in diesem Zusammenhang auch interessant sein könnte: http://www.parasitus.com/parasitus/traumhund.pdf

Liebe Grüße

Steffi