PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pflegehund aus dem Tierschutz - bleiben wir jetzt auf der Tierarztrechnung sitzen


Dorismaya
28.08.2005, 10:04
Wir hatten vom 25.06.05 bis zum 13.07.05 einen Pflegehund von einer Tierschutzorganisation, die sich vorwiegend um Tiere aus Spanien und der Türkei annimmt. Es war ein ca. 7 Monate alter Mastin Espanol. Er war am Samstag, 25.06.05 auf dem Landweg in oder bei Frankfurt/Main angekommen. Dort wurde er von der Präsidentin der genannten Organisation mit noch zwei anderen übernommen und direkt zu uns gefahren. Ankunft bei uns war um ca. 23.00 Uhr, nach einer Fahrzeit von ca. 38-39 Std. Zwei der Hunde blieben hier. Der zweite war ein schwarzer Labrador. Er blieb bei der Familie unseres Sohnes, der im gleichen Haus wie wir lebt. Dieser Hund war gesund. Bis auf leichten Durchfall, der durch die Umstellung des Futters normal und nach drei Tagen weg war. Auch wurde er schon 14 Tage später gut vermittelt.

Panfi, wir nannten ihn Haldor, der Hund den wir zur Pflege bis zur Vermittlung bekamen, hatte auch sehr starken Durchfall und entzündete Augen. Außerdem bemerkte ich gleich am Sonntagmorgen, beim ersten großen Spaziergang, dass er sehr schlecht laufen konnte. Er hatte eine X-Stellung der Hinterbeine. Beim rennen mit den anderen Hunden gab er gleich wieder auf. Er hatte augenscheinlich Schmerzen.

Alle drei Krankheits- Erscheinungen teilte ich der Präsidentin abends im MSN Messenger mit.
Wir waren bei diesem „Gespräch“ nicht allein. Auch andere Mitglieder der Organisation waren anwesend. Ich bekam die Weisung mit dem Hund zum Tierarzt zu gehen und auch alles erforderliche untersuchen zu lassen. So „sagte“ mir die „Präsidentin“ des Vereins extra, dass ich einen Abstrich vom Bindehautsack machen lassen solle, wegen eventueller Streptokokken Infektion. Den Durchfall solle ich behandeln lassen und die Hüfte solle, wenn nötig, geröntgt werden. Für diese „Gespräche“ waren jedes Mal Zeugen vorhanden.
Das HD Röntgen wurde dann auch für den Donnerstag, 30.06. festgesetzt.
Da aber der Durchfall an diesem Tag immer noch nicht weg war, wollte meine Tierärztin erst mal dieser Sache auf den Grund gehen. In der Kotprobe hatte sich Blut befunden und Haldor hatte auch erbrochen. Deshalb wurde eine Blutuntersuchung und eine Röntgenaufnahme des Magen-Darm Traktes gemacht, die ich aber in der Kürze der Zeit nicht erst absegnen lassen konnte. Es bestand die Gefahr einer Parvovirose. Und nicht nur für Haldor/Panfi, sondern auch für die anderen Hunde die bei uns leben.
Die Untersuchungsergebnisse waren aber okay.

Außerdem wurde beim Tierarzt festgestellt, dass Haldor frühkastriert war. Selbst das war der Organisation nicht bekannt. Im Pflegevertrag stand bei kastriert - nein

Am Freitag, 01.07.05 wurde dann der Hund unter Vollnarkose auf HD geröntgt. Diese Untersuchung brachte ein niederschmetterndes Ergebnis. Er hat schwerste HD mit einer starken Fehlstellung der Kniegelenke. Dazu noch sind beide Oberschenkel wie ein Flitzebogen verformt.
Dieses Ergebnis bekam ich gleich mitgeteilt. Mir wurde geraten den Hund aus der Narkose nicht mehr aufwachen zu lassen.
Da ich diese Entscheidung nicht selbst treffen durfte und auch nicht wollte, riefen wir von der Praxis aus bei der Organisation an. Haldor/Panfi sollte weiterleben. Auch auf die Gefahr hin, dass der Hund, der irgendwann mal bis zu 85 cm Grösse erreicht und bis 80 kg schwer werden kann, immer unter Schmerzen zu leiden hat. Zu diesem Zeitpunkt wog er schon 37 kg und war 67 cm groß. Er bekam Spritzen und mir wurden entsprechende Medikamente mitgegeben, gegen die Schmerzen. Außerdem noch ein Mittel, welches bei großwüchsigen Hunden verabreicht wird, damit die Knochen vernünftig wachsen (VMP-Mobil).

Ich durfte Haldor nicht mehr überbeanspruchen. Er sollte nicht rennen, sondern nur an der Leine laufen.
Dadurch dass er nun draussen nicht mehrausgelastet werden durfte, stellte er in der Wohnung nur Unsinn an. Er hielt uns bis 4.00 Uhr am Morgen wach und zerstörte etliche Teile meiner Einrichtung.
Darum bat ich etwa am 8/9.07.05, bei einem weiteren „Gespräch“ im Messenger darum, dass er so schnell wie möglich geholt werden solle.
Da auch der behandelnde Arzt (Haldor sollte auf die HD-Operation vorbereitet werden, die von einem Spezialisten im Rheinland ausgeführt werden soll), bei ihnen in der Gegend wohnt und praktiziert, war es sowieso angebracht, dass er in diese Gegend verbracht werden würde. Erst wurde noch drumherum geredet, da der Platz bei der „Präsidentin“ auch schon besetzt war. Aber ich setzte dann einen Termin für spätestens Mittwoch, 13.07.05.
Am Mittwoch wurde er dann tatsächlich abgeholt. Bereits am 14.07. kam er zu seiner neuen Familie, die ihn trotz der Behinderung genommen hat.
Er soll aber noch auf Kosten der Tierschutzorganisation operiert werden ???

Wir haben sämtliche Futterkosten für beide Hunde und die Fahrtkosten zum Tierarzt aus eigener Tasche bestritten, obwohl den Pflegefamilien keine Kosten entstehen sollen. Mein Sohn und wir haben sogar der "Präsidentin" des Vereins noch 20.-€ zu den Fahrtkosten hier zu uns dazugegeben.
Wir haben das auch gern getan.
Die für uns angefallenen Kosten belaufen sich auf etwa 150.-€

Die gesamte Tierarztrechnung beläuft sich auf 341,99 €
Rechnung Labor Laboklin 15,46 €



Am Samstag, 20.08.05 bekam ich eine Mahnung des Labors Laboklin. Sie hatten den Abstrich der Augen ausgewertet. Der Rechnungsbetrag war 15,46 €.
Die "Präsidentin" der Organisation würde diese Rechnung anzweifeln, da der Abstrich nicht abgesprochen worden wäre, stand in der Mahnung. Außerdem beinhalte die Rechnung nicht den Namen des Hundes (steht aber dabei).

Am Montag, 22.08. erhielt ich dann einen Anruf von meiner Tierärztin. Außer des HD Röntgens würde die Tierarztrechnung nicht von der Organisation bezahlt, sagte sie mir. Alle Massnahmen seien nicht abgesprochen gewesen und lägen nicht in schriftlicher Form so vor. Im Vertrag stehe, dass nur schriftliche Vereinbarungen getroffen werden dürfen.
So steht es allerdings nicht drin!!!

Für den Abschluß einer Pflegevereinbarung gelten folgende Ergänzungen:

1. Während der Pflegezeit anfallenden Tierarztbesuche müssen mit dem Übergeber abgesprochen werden. Tierarztrechnungen werden nur nach gesondert abgesprochenen Ausnahmen von Übergeber übernommen.

Außerdem beinhaltet das kleingeschriebene auch noch den


§ 8 Das übergebene Tier wurde vom Übergeber einem Tierarzt vorgestellt und erscheint zum Zeitpunkt der Vermittlung/Übergabe gesund, sofern nichts anderes vermerkt ist.
Direkt nach der Ankunft in Deutschland hat aber kein Tierarzt den Hund zu Gesicht bekommen.
Wir haben auf die Erstattung der Futterkosten verzichtet. Unserer Tierärztin sagte die "Präsidentin" aber, dass sie das Futter zur Verfügung gestellt habe.

Nun sollen wir vom feinsten abgezockt werden, obwohl uns nur die Gesundheit des Hundes am Herzen lag.

Einer Pflegestelle dürfen keinerlei Kosten entstehen. Notwendige Tierärztliche Massnahmen müssen durch die Organisation übernommen werden, vor allem wenn sie durch nicht eingehaltene Bestimmungen erst später bekannt werden.
Hier die Tatsache, dass die Tierärztliche Untersuchung durch die Organisation in Deutschland vor der Übergabe nicht erfolgte.

Jetzt sind wir mit etlichen Mails so weit gediehen, dass die Organisation die Augenuntersuchung und das HD Röntgen übernehmen will, zusätzlich noch ein paar von den Medikamenten.
Das heißt aber, dass noch eine Restsumme von etwa 220.- € übrig bleibt, die wir dann bezahlen sollen.


Nun würde ich gern eure Meinung dazu hören.

LG Doris

Melanie
28.08.2005, 19:12
Hi Doris,

zum Verständnis, darf ich bitte nochmal nachfragen?

Zum einen: Habt ihr den Pflegevertrag nicht vor der Aufnahme des Tieres mit der Orga durchgesprochen. Zum anderen: Wann wurde der Pflegevertrag denn schriftlich von beiden Seiten fixiert?

LG,
Mel

Dorismaya
29.08.2005, 01:34
Hallo,

der Pflegevertrag wurde von beiden Seiten am 25.06. unterschrieben. Es war vorher abgesprochen, dass keinerlei Kosten für uns entstehen. Man ging aber auch davon aus, dass der Hund gesund sein würde.

Melanie
29.08.2005, 09:52
Hast Du die History bei Deinem Messenger aktiv? Dann solltest Du Dir die entsprechenden Einträge ausdrucken.

Ich gehe davon aus, dass Du hier die Fakten geschrieben hast und würde versuchen die ganze Situation "friedlich" zu lösen, indem ich noch einmal an den Vorstand heran trete. Es sollte ja sowohl in eurem Interesse (Übernahme der offenene Beträge durch den Verein) als auch im Interesse des Vereins (niemand möchte als "Abzockerverein" da stehen) liegen, die Geschichte so schnell als möglich abzuschließen!

Ich hoffe nur, ihr seid nicht an einen Verein gekommen, der bereits in Tierschutzkreisen bekannt ist und mit dem niemand auch nur im selben Satz genannt werden möchte ;)

Liebe Grüße und alles Gute,
Melanie

claudia61
29.08.2005, 10:23
hallo doris,

eine sehr unschöne sache scheint das ja zu sein.
ich verstehe, dass die orgas nur nach rücksprache kosten übernehmen, da sie mit pflegestellen bestimmt auch nicht nur positive erfahrungen machen, wie ich auch schon mitbekommen habe. da gibts halt auch leute, die "einfach so" mal fleissig TA-kosten produzieren......
aber so wie du das schilderst, kann ich das nicht verstehen!
vor allem müsste doch der orga daran gelegen sein, pflegestellen zu halten und nicht, sie zu verprellen!
ich würde nochmal, freundlicherweise ausgehend von einem missverständnis, die voraussetzungen und den ablauf schildern und höflich, aber bestimmt auf kostenerstattung bestehen mit dem hinweis, dass ihr ja futterkosten und benzinkosten schon gerne selber tragt.
und vielleicht noch, dass ihr gerne weiter pflegestelle wärt, aber bevor das nicht geklärt wäre, natürlich keinen pflegehund aufnehmen könntet......

Dorismaya
03.09.2005, 10:50
Alles das, was ihr angesprochen habt, wurde schon im Vorfeld gemacht. Ich habe nach der Mahnung von Laboklin angerufen und wurde darauf hingewiesen, dass diese Massnahme nicht abgesprochen war. Sie war abgesprochen und sogar im Forum des Vereins gewünscht worden:
26.06.2005 15:24: RE: Haldor- Panfi
vom Admin editiert aus urheberrechtlichen Gründen
Hier stand ein Zitat mit der an Doris gerichteten Bitte, sie möge beim Tierarzt einen Abstrich der Bindehaut (Zellkultur) machen lassen, um eine Kokken-Infektion auszuschließen, da dies häufig in südlichen Ländern so sei. Außerdem schicke man Doris ein spzielles Bademittel für Haldor, da er zu Hautproblemen neige.

das sind die Original Worte der "Präsidentin"

So oder, wie gesagt im Messenger und telefonisch, wurde alles abgesprochen.

bis jetzt ist noch keine Zusage für die Übernahme gekommen.

LG Doris

FreeSpirit
07.09.2005, 22:02
Hallo !

Irgendwie werde ich aus den Handlungen dieser Orga nicht schlau !

Erstmal wird das Tier nicht hinreichend Untersucht bevor es nach Deutschland gebracht wurde.

Dann beschreibst Du die Symptome und die Orga beauftragt Dich alle nötigen Untersuchungen durchführen zu lassen.

Im nachhinein drücken sie sich wiederum um die Kosten.


Die Orga bzw. das Tier hatte Glück das es Besitzer gefunden hat die Ihm trotz dieser Erkrankungen ein neues Heim bieten.

Für mich klingt das wie "schnell nach Deutschland und vermitteln, kleinere Behandlungen problemlos übernehmen aber wenn es den Vermittlungsgewinn übersteigt wird versucht sich darum zu drücken.Was wäre wohl mit dem Hund passiert wenn es keine neuen Besitzer geben würde ?

Das man derartig mit einer Pflegestelle umspringt finde ich unterste Schublade - man kann doch froh über jede Familie sein die Tiere kurzfristig aufnimmt um Ihnen ein neues zu Hause zu suchen. Das drücken um Kosten ist nicht nachzuvollziehen - wer sich den "Tierschutz" auf die Fahne schreibt darf hier doch nicht anfangen zu feilschen ! Einfach Armselig !

In unserem Tierschutzverein gibt es ebenfalls Pflegestellen (wobei wir keine ausländischen Hunde einführen sondern uns um die einheimischen Tiere kümmern) und selbstverständlich werden alle Tierarztkosten von uns übernommen. Bei neuen Pflegestellen sollte es bei Krankheitsanzeichen / Problemen natürlich eine kurze Rücksprache mit unserer Tierabteilung geben (was Du in Deinem Fall ja auch gemacht hast ) aber das ist eher Proforma bzw. damit man Rechnungen auch zuordnen kann.

Pflegestellen bekommen auf Wunsch alle anfallenden Kosten ersetzt : Behandlungskosten, Kastration, Impfung , Futterkosten,benötigtes Zubehör etc. Wobei viele Pflegestellen so einiges aus der privaten Tasche zahlen um den Verein zu entlasten - aber das ist keinesfalls Pflicht schließlich geht es uns hauptsächlich um eine gute Unterbringungsmöglichkeit !

Es gibt wohl kaum Vereine die sich nicht über weitere Pflegestellen freuen würden - da ärgert es einen extrem wenn so eine Orga helfende Hände derartig verprellt.

Ich hoffe Ihr habt dadurch nicht Euer Engagement verloren - sucht Euch am besten einen regionalen Verein der mit Pflegestellen arbeitet. Macht Euch in Ruhe ein Bild (Stammtischbesuche etc. ) bevor Ihr Euch entscheidet.



liebe Grüße



Holger

Elena
09.09.2005, 12:11
Ein mehr als sehr unschöner Fall. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen, angefangen von dem Gesundheitszustand des Tieres (Bindehautentzündung und Durchfall kann schonmal auftreten, aber das mit der HD muss vorher bekannt gewesen sein.) über das Nichteinhalten des Vertrages und das Drücken um die Kostenübernahme. Wenn ich was zusage, muss es auch eingehalten werden!
So verprellt man wirklich nur Pflegestellen.
Wir vermitteln auch Tiere aus Spanien, und leider Gottes stossen wir immer wieder auf solche unverantwortlichen Hopplahopp Aktionen. Dies schadet den Tieren (der Hund hat echtes Glück gehabt) und den verantwortlich handelnden Tierschützern.:mad:

Margit
25.01.2006, 04:06
Hallo Doris,
dein Pflegehund Panfi (Haldor) wurde doch über den Verein Tierfreunde-Europa (http://www.tierfreunde-europa.de/) vermittelt .... und wenn ich mir deren Vermittlungsanzeigen durchlese, bekommt man den Eindruck, dass Krankheiten dort nicht so ernst genommen werden. Da wundert mich eigentlich gar nichts mehr!

Anzeige Tierfreunde Europa / Zergportal: http://zergportal.de/baseportal/tiere/detail&Id==45644 vom Admin editiert
Hier stand ein Zitat mit dem sinngemäßen Inhalt, sie(gemeint ist wohl eine Hündin) sei völlig abgemagert in die Perrera gekommen und eine leichte Leishmaniose-Infektion festgestellt worden. Sie werde med. behandelt, die Kosten betrügen monatl. etwa 5 Euro, und sie spreche gut an auf die Medikamente. Sie habe gute Chancen, mit dieser verbreiteten Krankheit noch steinalt zu werden oder sie gar ganz wegzustecken.
Auch Bolo, ein 9jähriger Mastin-Mix, Leishmaniose+, kam im Dez. 2005 über diesen Verein nach Deutschland. http://leishmaniose-forum.parasitus.com/forum/showthread.php?s=&threadid=1837 Ich hoffe nur, Bolo hat eine liebe und kompetente Pflegefamilie gefunden (die sich auch mit Leishmaniose auskennt) .... und muss nicht wie der Pflegehund Mr. Spock monatelang im Zwinger auf ein Zuhause warten. http://leishmaniose-forum.parasitus.com/forum/showthread.php?s=&threadid=1793

Doris, vielleicht kannst du ja mal berichten, wie die ganze Sache für dich ausgegangen ist und ob du deine Unkosten mittlerweile erstattet bekommen hast.

Dorismaya
25.01.2006, 17:37
Meine Tierärztin hat dieses Geld nicht von mir verlangt. Bis auf einen Teil, der gerade die Summe ausmacht, welche die Orga bezahlen wollte (ca 130,-€) wurde alles bezahlt. Aber von einem Freund, der MIR damit helfen wollte. Er hat 220,-€ an die Tierärztin überwiesen, also die Summe, für die die Orga nicht gerade stehen wollte.
Jetzt wird es vermutlich so gedreht dass das Geld für, bzw. von ihnen, überwiesen wurde, weil dieser Freund von mir auch Mitglied in ihrem Verein war/ist.

Am Dienstag, 10.01.06 habe ich mich zufällig noch mal nach dem offenen Betrag erkundigt. Da wurde mir bestätigt, dass die Summe immer noch in Rechnung steht. Ursprünglich wollte die TÄ ein Inkassounternehmen beauftragen, um das Geld einzutreiben, aber sie meinte da würden die Nebenkosten noch höher, auch für sie, so dass sie darauf vermutlich verzichten würde.
Ich bin mit meinen eigenen Hunden ja auch bei ihr in Behandlung und habe auch vor bei ihr zu bleiben, da sie sehr kompetent ist und meine Westi-Hündin schon zweimal fast dem Tod entrissen hat. Ich muss regelmäßig alle 4 Wochen zur Kontrolle mit der kleinen.

Unkosten habe ich keine erstattet bekommen. Auf Futterkosten habe ich von Anfang an verzichtet, das war für mich selbstverständlich. Man hatte mir angeboten Futter zur Verfügung zu stellen, das wollte ich aber nicht. Auch habe ich nicht ihre Haftpflichtversicherung herangezogen, für den Sesselrand, den mir Panfi zerrissen hat und die Stuhlbeine die zerbissen sind. Ich hätte zur Antwort bekommen dass das meine Hündin gewesen ist, also habe ich gleich drauf verzichtet.

Danny
30.01.2006, 22:29
Hallo,

bisher habe ich mich zu diesem Thema überhaupt nicht geäußert,
aber mit welchem Recht behauptest du Margit,wir würden Krankheiten der Hunde nicht ernst nehmen?
Kennst du uns oder unseren Verein persönlich?Wenn nicht würde ich mich mit solchen Äußerungen sehr zurückhalten.
Und zu dir Doris,
die Rechnung ist bezahlt und das haben wir schwarz auf weiß,also stelle keine Lügen in den Raum.Und was die Kompetenz deiner TÄ betrifft will ich dir nur sagen,das,wenn es nach ihr gegangen wäre,Panfi längst über die Brücke gegangen wäre.Also halte dich zurück mit deinem Lobhudeleien.
Und was das Thema Haftpflicht betrifft,hättest du den Schaden gemeldet hättest du ihn auch ersetzt bekommen.Aber wenn du nichts gesagt hast bist du es selber schuld.
Alle Schäden die bisher von Pflegehunden entstanden sind sind ersetzt worden.


Danny

Thorsister
31.01.2006, 01:04
Habe lang überlegt und bin mal wieder zu dem Schluss gekommen: Wieviel mehr Tierschutz wäre möglich, wenn die Stutenbissigkeit der Weibsen nicht so arg wäre?

@ Margit: Wir hatten bereits schon einmal eine recht unschöne Sache zu klären, wegen dem Bardino-Junghung "Pepe/Snoopy"...
Du hast uns da unwissenderweise im Net verrissen, musstest aber doch letztendlich zugeben, dass das alles auf dem Mist einer psychisch kranken Frau gewachsen war, denn diese Dame warf alle unsre Bewerber aus dem Haus mit den Worten: Was? Mein Hund soll weg? Neiiiin...!" und hatte sich bitterlich weinend bei Dir geäussert, wir würden uns nicht um eine Weitervermittlung kümmern (alle Mails diesbezügl. sind abgespeichert und einsehbar bei Bedarf, Zeugen können namentl. benannt werden)

@ Dorismaya: Doris, hätten wir auf Deine "kompetente" TÄ gehört, die sang- u. klanglos einen Junghund einschläfern wollte, nur weil sie mit den neuen OP-Methoden nicht vertraut ist, dann gäbe es einen - nun mehr sehr gesunden und sehr glücklichen - Hund weniger auf der Welt...
Die Rechnungen wurden - soweit vertretbar - bezahlt. Die Röntgenaufnahme war völlig unbrauchbar, kostenüberhöht (Fr. Tierärztin hat auch einiges zurückgenommen und das Gegenteil dann behauptet) die Diagnose völlig fehl und der Hund wurde - so wie abgesprochen - von uns operieren lassen und ist 100% wieder gesund! Doris, Du hast die Adresse der Adoptantin - frag doch mal nach!

Im Übrigen haben wir die TÄ die Du als so "kompetent" bezeichnest, bei der Tierärztekammer verzeigt, denn es ist unverantwortlich, was sich diese Dame da geleistet hat...

Für unbeteiligte Interessierte ist hier die Adresse unsres behandelnden Tierarztes, der sicher gern Auskunft gibt über die "Nichtachtung von kranken Hunden unsrerseits":
www.kleinvieh.com
Dr. Jörg Schwenke

Mit unsäglich traurigen Grüssen,. denn die Zeit der Postings-Schreiberei geht den Tieren ab...-

Lana Jordan-Stutz
1.Vorsitzende Tierfreunde Europa

Margit
31.01.2006, 07:43
@ Danny: Warum ich glaube, dass ihr die Krankheiten der Hunde nicht ernst nehmt, habe ich doch beschrieben. Eure Anzeige von der Leishmaniose positiven Hündin Clara habt ihr zwar mittlerweile aus dem "zergportal" gelöscht, aber sie Beschreibung sagt doch schon alles.

vom Admin editiert
Hier stand ein Zitat mit dem sinngemäßen Inhalt, sie(gemeint ist wohl eine Hündin) sei völlig abgemagert in die Perrera gekommen und eine leichte Leishmaniose-Infektion festgestellt worden. Sie werde med. behandelt, die Kosten betrügen monatl. etwa 5 Euro, und sie spreche gut an auf die Medikamente. Sie habe gute Chancen, mit dieser verbreiteten Krankheit noch steinalt zu werden oder sie gar ganz wegzustecken.


Außerdem schreibt Lana hier im Forum selber, dass Sie keine Erfahrung mit Leishmaniose hat, holt aber trotzdem erkrankte Hunde nach Deutschland und vermittelt sie. Wenn man selber keine Ahnung hat, wie kann man dann Interessenten umfassend aufklären?? Wie kann man helfen?

Auf eurer HP findet man absolut keine Informationen über die Mittelmeererkrankungen und nirgendwo wird auf die Risiken aufmerksam gemacht! Warum werden solche wichtigen Infos einfach verschwiegen? Auch bei den Beschreibungen der Hunde findet man keine ehrlichen Infos. Im Gegenteil - die Krankheit Leishmaniose wird sogar noch, wie z.B. bei Clara, einfach verharmlost oder wie z.B. bei Bobo (http://www.tierfreunde-europa.de/html/bobo.html), erst gar nicht erwähnt. Und was ist denn eigentlich aus eurem Hund Bolo (http://www.tierfreunde-europa.de/html/bolo.html) geworden, der doch u.a. auch Leishmaniose positiv ist? Hatte er nicht angeblich eine liebe Familie gefunden! Warum ist er jetzt ein dringender Notfall? Warum z.B. stimmt die Beschreibung von Lana´s Zwinger-Pflegehund Mr. Spock ganz und gar nicht mit der Beschreibung überein, die sie hier im Forum über den Hund abgegeben hat??

Das alles sind Sachen, die mich doch sehr nachdenklich machen und bei mir den Eindruck erwecken, dass schwere Krankheiten sowie Verhaltensstörungen einfach verharmlost werden. Und das darf nicht sein! Ganz abgesehen davon, hatte ich wirklich schon einmal Kontakt zu eurem Verein, wie Lana ja schon geschrieben hat. Allerdings entspricht Lana´s Beitrag hier nicht ganz der Wahrheit!

@ Lana:
Was soll ich zugegeben haben? Das die ehemalige Familie von Pepe psychisch krank ist!? Das habe ich ganz sicher nie gesagt und würde es auch nie tun! An deiner Stelle, Lana, wäre ich mit solchen Äußerungen etwas vorsichtiger!

Wer hat Pepe denn in diese Familie vermittelt? IHR habt den Hund doch bei einer Nacht- und Nebelaktion dorthin gegeben. Wenn, wie du sagst, die Familie "psychisch krank" ist, warum um Gottes Willen habt ihr dann einen Hund in so eine Familie vermittelt????

Meiner Meinung nach, und das ist auch die Meinung der Hundetrainerin (die Pepe und seine Familie damals betreut hat), war die Familie mit diesem Hund einfach nur überfordert und ihre Nerven lagen irgendwann blank, das hat aber ganz bestimmt nichts mit "psychisch krank" zu tun. Pepes ehemalige Familie sind sehr nette und sehr tierliebe Menschen, allerdings totale Hundeanfänger. Hier hätte von Anfang an eine intensive Betreuung stattfinden müssen, was aber nicht gemacht wurde. Die Familie hat wirklich keine Zeit und Kosten gescheut, ihr Problem mit Pepe in den Griff zu bekommen und erst auf den Rat der Hundetrainerin hin, haben sie sich schweren Herzens entschieden Pepe abzugeben. Wie gesagt, die Familie war mit dem großen Hund total überfordert. Von den "Tierfreunden-Europa" wurde Pepe dann allerdings nicht in eine passende Familie vermittelt - nein, wenn es nach euch gegangen wäre, sollte Pepe ins Tierheim gebracht werden, da keine Pflegestelle frei war ... und das wäre das schlimmste gewesen, was diesem Hund hätte passieren können. Eigentlich solltet ihr der Familie dankbar sein, dass sie Pepe nicht einfach abgegeben haben, sondern sich so lange liebevoll um ihn gekümmert haben, bis mit Hilfe der Hundetrainerin eine geeignete neue Familie gefunden wurde.

Da das eigentlich alles nicht hier ins Forum gehört, möchte ich auch nicht weiter auf Einzelheiten eingehen. Aber da du ja selber das Thema angesprochen hast, musste ich doch hier wenigstens noch das ein oder andere wieder richtig stellen ... und auch dafür gibt es Zeugen, aber das wirst du ja sicher selber am besten wissen, Lana! Der Fall "Pepe" ist sogar das beste Beispiel, wie eine Vermittlung NICHT ablaufen sollte! Schön, dass du dich noch daran erinnerst ... aber schade, dass ihr nicht zu euren Fehlern steht und daraus lernt! :(

Danny
31.01.2006, 08:58
@Margit

Du solltest das Posting lieber richtig lesen.
Nicht Doris sondern ich habe dich gefragt warum du glaubst das wir die Krankheiten unserer Hunde nicht ernst nehmen.

Clara haben wir aus dem Zergportal genommen weil sie in Spanien vermittelt wurde.

Bolo ist in einer Pflegefamilie die sich mit der Krankheit sehr wohl auskennt.

In unserem Forum wird ausführlich auf das Thema Leishmaniose eingegangen und mit freundlicher Genahmigung habe ich auch die Tel.Nr der Info-Hotline eingestellt,damit die Leute sich noch ausführlicher darüber informieren können.
Also behauptest du etwas falsches.

Bevor du irgendwelche Behauptungen aufstellst informiere dich richtig,denn sonst könnte der Schuß sehr wohl nach hinten losgehen.


Danny

Margit
31.01.2006, 09:22
@ Danny
Sorry, ich hatte die Namen verwechselt ... hab´s aber gerade verbessert!

Das Clara in Spanien vermittelt wurde, ändert doch nichts daran, mit welcher oberflächlichen Beschreibung ihr sie vorgestellt habt.

Ohhhhh, habt ihr tatsächlich in eurem Forum Infos zu den Mittelmeerkrankheiten. Toll, dann ist ja alles Bestens!!! Bestimmt wird sich jeder Interessent zuerst in eurem Forum anmelden (denn sonst kann man ja nichts lesen) und sich dann dort gründlich informieren! Bravo! Da ist es doch wirklich vollkommen überflüssig, bei der Beschreibung der zu vermittelnden Hunde eine Krankheit zu erwähnen.... die bekommt man ja schließlich mit ca. 5- € im Monat locker in den Griff!

tizian_2003
31.01.2006, 09:45
Liebe Leute,

es ist wie immer bei Tierschutzthemen . Wir können sie hier nicht entscheiden. Ohne persönliche Hiebe und Stiche lassen sie sich anscheinend auch nicht diskutieren. Das ist schade.

Streitet euch bitte vor der Tür weiter, nicht hier. Das Thema ist hiermit geschlossen.

Liebe Grüße
Andrea