Jana
30.08.2005, 12:43
Hallo zusammen,
unsere ca. 1,5 Jahre alte Hündin wurde am 18.01. in Spanien (Andalusien) negativ auf Dirofilariose, Ehrlichiose und Leishmaniose getestet.
Am 28.02. ist sie zu uns nach Deutschland gekommen. Da sie sehr viel hechelte und immer schnell ermüdet wirkte, haben wir sie am 1.04. auf alle Mittelmeerkrankheiten testen lassen.
Das Labor ergab folgendes:
Leishmaniose (IgG, IFAT) 1:32 (negativ), Babesia canis (IgG, IFAT) 1:128, Ehrlichia canis (IgM, IFAT): negativ //Ehrlichia canis (IgG, IFAT): 1:40, Borreliose (IgM, IFAT): negativ //Borreliose (IgB, IFAT): 1:64
adulte Dirofilaria immitis (AG, EIA): negativ, Mikrofilarien (Knott-Test): negativ
Erregernachweis im Blutausstrich: negativ
Die anderen Blutwerte zeigten eine Blutarmut an und eine starke Erhöhung der Eosinophilen, so dass unsere Hündin mit Carbesia ( 2x im Abstand von 14 Tagen) und Doxy 200 mg über fast vier Wochen behandelt wurde.
Ihr Hecheln besserte sich und bis auf ein leises, relativ unauffälliges Hüsteln zeigte sie keinerlei Symptome mehr nach der Behandlung.
Am 18.06. zeigte ein erneutes Mittelmeerprofil wiederum einen Titter von 1:128 (also unverändert) bei Babesia canis.
Nochmal wurde Chica mit Carbesia und diesmal Baytril behandelt (eine Bronchoskopie ergab, dass ihr "Hüsteln" möglicherweise durch eine eosinophile Bronchitis bedingt ist, außerdem fanden sich zahlreiche Erreger aus dem "Zwingerhustenkomplex" in ihren Atemwegen, daher das Baytril).
In den letzten Tagen ist ihr Hecheln fast vollständig verschwunden, allerdings macht sie den Eindruck, als hätte ihre Kondition sehr nachgelassen. Sie ist schnell ermüdet im Spiel (liegt nach spätestens 5 Minuten Toben nur noch wild hechelnd da )und schläft insgesamt viel. Dazu muß man sagen, dass sie vor zwei Wochen zu allem Überfluß auch noch vergiftet worden ist...
Ihre Blutwerte sind deshalb auch letzte Woche nochmals überprüft worden und bis auf einen erhöhten Phosphat-Wert und die nach wie vor erhöhten Eosinophilen lt. TÄ glücklicherweise wunderbar. Leber und Niere haben nicht, wie befürchtet, Schaden genommen.
Da wir in zwei Wochen nach Frankreich reisen wollen, bin ich jetzt unsicher, inwieweit ich diese Reise überhaupt antreten soll mit Chica. Hat der Babesiose-Titter vom 18.06. eigentlich überhaupt einen Aussagewert? (er ist ja merkwürdigerweise ganz genau gleich geblieben).
Wie muß ich mit der Babesiose in Zukunft umgehen? Wird sie immer wiederkehren und ich behandle die auftretenden Symptome?
Über Euren Rat würde ich mich sehr freuen!
Vielen Dank,
Jana
unsere ca. 1,5 Jahre alte Hündin wurde am 18.01. in Spanien (Andalusien) negativ auf Dirofilariose, Ehrlichiose und Leishmaniose getestet.
Am 28.02. ist sie zu uns nach Deutschland gekommen. Da sie sehr viel hechelte und immer schnell ermüdet wirkte, haben wir sie am 1.04. auf alle Mittelmeerkrankheiten testen lassen.
Das Labor ergab folgendes:
Leishmaniose (IgG, IFAT) 1:32 (negativ), Babesia canis (IgG, IFAT) 1:128, Ehrlichia canis (IgM, IFAT): negativ //Ehrlichia canis (IgG, IFAT): 1:40, Borreliose (IgM, IFAT): negativ //Borreliose (IgB, IFAT): 1:64
adulte Dirofilaria immitis (AG, EIA): negativ, Mikrofilarien (Knott-Test): negativ
Erregernachweis im Blutausstrich: negativ
Die anderen Blutwerte zeigten eine Blutarmut an und eine starke Erhöhung der Eosinophilen, so dass unsere Hündin mit Carbesia ( 2x im Abstand von 14 Tagen) und Doxy 200 mg über fast vier Wochen behandelt wurde.
Ihr Hecheln besserte sich und bis auf ein leises, relativ unauffälliges Hüsteln zeigte sie keinerlei Symptome mehr nach der Behandlung.
Am 18.06. zeigte ein erneutes Mittelmeerprofil wiederum einen Titter von 1:128 (also unverändert) bei Babesia canis.
Nochmal wurde Chica mit Carbesia und diesmal Baytril behandelt (eine Bronchoskopie ergab, dass ihr "Hüsteln" möglicherweise durch eine eosinophile Bronchitis bedingt ist, außerdem fanden sich zahlreiche Erreger aus dem "Zwingerhustenkomplex" in ihren Atemwegen, daher das Baytril).
In den letzten Tagen ist ihr Hecheln fast vollständig verschwunden, allerdings macht sie den Eindruck, als hätte ihre Kondition sehr nachgelassen. Sie ist schnell ermüdet im Spiel (liegt nach spätestens 5 Minuten Toben nur noch wild hechelnd da )und schläft insgesamt viel. Dazu muß man sagen, dass sie vor zwei Wochen zu allem Überfluß auch noch vergiftet worden ist...
Ihre Blutwerte sind deshalb auch letzte Woche nochmals überprüft worden und bis auf einen erhöhten Phosphat-Wert und die nach wie vor erhöhten Eosinophilen lt. TÄ glücklicherweise wunderbar. Leber und Niere haben nicht, wie befürchtet, Schaden genommen.
Da wir in zwei Wochen nach Frankreich reisen wollen, bin ich jetzt unsicher, inwieweit ich diese Reise überhaupt antreten soll mit Chica. Hat der Babesiose-Titter vom 18.06. eigentlich überhaupt einen Aussagewert? (er ist ja merkwürdigerweise ganz genau gleich geblieben).
Wie muß ich mit der Babesiose in Zukunft umgehen? Wird sie immer wiederkehren und ich behandle die auftretenden Symptome?
Über Euren Rat würde ich mich sehr freuen!
Vielen Dank,
Jana