Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ehrlichiose positiv
Unregistriert
26.08.2010, 09:42
Hallo gestern kam eine Mail mein neues Hundilein Rüde 2 Jahre alt wurde positiv getest*Er kommt aus dem Tierschutz,bekommt dort nun 20 Tage lang Antibiotikum,es geht Ihm aber super,also keine Symptome bisher nicht und wohl in Zukunft auch nicht hoff*
Ich habe nun aber Angst,das er ansteckend ist für uns Mutter+Kinder und meine kleine Hundemaus+Katze.Ist das wohl möglich das er uns beim schmusen ,abschlabbern infizieren könnte.
Wir sollen in 6 Monaten nochmals den Titer bestimmen lassen,durch unseren TA.
Habe mich auch bei Wikipedia belesen und war schon erschreckt,was so alles passieren könnte.
Nun bin ich stark verunsichert,ob ich den kleinen Mann holen soll oder nicht:-(.
Hat hier jemand Erfahrungen mit der Krankheit gemacht,positiv oder negativ?
Bin über Antworten sehr dankbar.
Hallo,
Ehrlichiose ist nicht ansteckend und nicht gefährlich für Menschen!
Sie wird von Zecken übertragen. Es handelt sich um Ricksetten, die zu den Bakterien gezählt werden. Auch in Deutschland gibt es das - bei uns ist das die Anaplasmose, die hat sich mein Yellow in Deutschland geholt...
Allerdings scheinen mir 20 Tage zu kurz für eine Behandlung, soweit ich mich erinnere sollten es 28 Tage sein.
LG Ulli
Unregistriert
27.08.2010, 12:51
Hallo das ist ja schon beruhigend zulesen,er ist ja zur Zeit auch frei von Symptomen,doch jeder Magen Darm Infekt oder Stress könnte diese Erkrankung zum erwachen bringen,so sagte man mir dabei sind manche Hunde echt halb am sterben:-(.Und dann gibt es ja wieder Antibiotika bis zum nächsten mal und vllt ist dann gut vllt aber auch nicht.
Wenn der Hund hier so etwas sich einfängt logo ist Mist,doch sich bewusst für ein ein krankes Tier entscheiden?
Nachwievor bin ich ratlos,da Herz und Verstand nicht konform miteinander sind.
Schmusebacke
27.08.2010, 13:42
Hallo Gast,
Ehrlichiose ist eines der "kleineren Übel" und recht gut behandelbar. Meine Naddi war auch positiv, wurde mit Doxy behandelt und seit 3,5 Jahren ist das kein Thema mehr bei uns.
Wie Du Dich auch entscheidest, ich wünsche Euch viel Glück.
Brilliant
27.08.2010, 20:44
Hallo, Gast,
kennst du diese Broschüre (http://www.windhunde-sind-jagdhunde.de/wsj-ehrlichose.pdf) zur Ehrlichiose/Anaplasmose?
Wenn du dich für den Hund entscheidest, kannst du hier viele hilfreiche Tipps/Informationen bekommen.
:winke:
Unregistriert
28.08.2010, 16:35
Hallo ,ich bin nochmals in Mailkontakt getreten mit der Vermittlungstelle,also er hatte bisher keinerlei Symptome und ist im TH seit Mai 2010,erst durch die Blutuntersuchung kam es heraus ,schrieb man mir grade.Der TA vor Ort sagte 20 Tage Antibiotika Gabe seien ausreichend.Leider hat sie den Befund vom Titer noch bekommen,klemmt sich aber dahinter.
Unsere Vertretungs TA hier meinte gestern,er rät ab ein solchen Hund zunehmen,mit der Ansage;wenn sie wählen könnten zwischen einem immer wieder schrottigen und kaputten Wagen und einem neuen,welchen würden sie nehmen??Er sagte auch das die Behandlung nicht so ganz billig sei*
Schöner Sch...wieso bin ich so verunsichert,wieso sagt niemand,hey alles wird gut:-).
Ich empfinde das alles gerade einfach ungerecht,klar kann ich für das Geld auch ein gesundes Tier bekommen,aber auch ein kranker Hund hat ein recht auf ein Zuhause*
Habe gesehen man sollte diese Hunde nicht impfen lassen,aber er wird ja dort geimpft,sollte ich Ihn noch nehmen wollen,wie schauts dann aus ist er dann auch gegen Zwingerhusten Staupe und all sowas geimpft?Also meine hündin hat all diese Impfungen,bekommen Inselhunde die gleichen Impfungen?Nicht das er sich hier noch wo ansteckt,mit anderen Krankheiten,weil er dagegen net geiimpft ist?Weiss da jemand etwas drüber?Fragen über Fragen.
Hallo,
Ehrlichiose wird behandelt und ist dann normalerweise weg.
Es gibt Fälle, wo dem nicht so ist, z.B. wenn zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit eine lange Zeit liegt und sich die Erreger im Körper eingenistet haben und nicht vollständig eliminiert werden.
Oder vielleicht dann, wenn das Antibiotikum nicht in ausreichender Dosierung und Dauer gegeben wird? Man kann auch das falsche Antibiotikum nehmen und dann ist der Wirkstoffpegel nicht hoch genug, auch sollte es zweimal täglich gegeben werden. Hunde sollten ein Doxycyclinhyclat bekommen, z.B. Ronaxan, und das immer im Abstand von 12 Stunden.
Meine Hündin wurde im September 2006 in Spanien gegen Ehrlichiose erfolgreich behandelt. Es kam nie wieder etwas nach.
Einen besonders netten und kompetenten Tierarzt hast du da, scheint sich mit Mittelmeerkrankheiten bestens auszukennen.:eek:
tizian_2003
28.08.2010, 22:02
Hallo Unregistriert,
leider gibt es keine Garantie auf immerwährende Gesundheit. Die Anaplasmose, die eine der Ehrlichiose ähnliche Erkrankung ist, ist in Deutschland inzwischen verbreitet. Auch Babesiose, die akut sehr gefährlich, auch tödlich, verlaufen kann, kann man hier bekommen.
Impfungen schützen nicht vor allem und jedem, und damit kann es auch sehr übertreiben. Zu diesem Thema kannst du dich gern hier http://www.haustierimpfung.de belesen. Wir wissen nicht, wogegen eine Organisation ihre zu vermittelnden Hunde impft. Eine Impfung gegen Zwingerhusten ist nicht sinnvoll.
Du hast ja offenbar schon einen Hund. War er immer gesund, wie hältst du es bei ihm mit dem Impfen?
Liebe Grüße
Andrea
Unregistriert
02.09.2010, 08:09
Hallo sorry das ich mich jetzt erst wieder melde,hatte viel im Kopf und viel zu denken:-).
Ja ich habe schon einen Hund gesund und munter nochkann sich ja durch nen miesen Zeckenbiss mit bakterien auch jederzeit was einfangen,habe alle notwendigen Impfungen machen lassen und werde es auch weiterhin tun.
Ich weiss sehr wohl was Ihr Körper dann durchmachen muss,doch das ist allemal besser,als das was sie evtl.erwarten würde ohne die wichtigen Impfungen.
Vor Jahren ist mein Welpe,an Staupe verstorben,hätt ich bloss impfen lassen.
Meine Kids sind auch durch geeimpft,klar haben sie dann einiges zutun mit Ihrem Imunsys,doch was sie durchmachen müssen,bei Keuchhusten etc.ist vieeeeeelllll schlimmer:-
Ähnl.sehe ich dies bei Hunden und auch bei mir selber!
Unregistriert
02.09.2010, 08:24
Habe leider vergessen zufragen,ob der kleine Mann der keinerlei Symptome zeigte oder bis jetzt zeigt,das Scalibor Halsband tragen dürfte?Auf der Inet Seite habe ich leider nichts gefunden:-(
Hat da jemand Erfahrung mit gemacht oder weiss ob man es einem infizierten Hund anlegen darf oder ob es eher schädlich ist und Ihn schwächen könnte?
tizian_2003
02.09.2010, 10:05
Hallo Unregistriert,
habe alle notwendigen Impfungen machen lassen und werde es auch weiterhin tun.
Ich weiss sehr wohl was Ihr Körper dann durchmachen muss,doch das ist allemal besser,als das was sie evtl.erwarten würde ohne die wichtigen Impfungen.
Unter diesen Umständen rate ich dir von einem Südenhund ganz klar ab! Man muss bereit sein, dazuzulernen, und aus deiner Antwort wird deutlich, dass du die Infos der verlinkten Seite gar nicht gelesen hast. Es ist nicht alles gut, nur weil man es schon immer so gemacht hat!
Natürlich sollte man für einen guten Zeckenschutz sorgen, das Scaliborhalsband ist geeignet, wenn es vertragen wird.
Liebe Grüße
Andrea
Wir hatten auch Ehrlichose und zwar so richtig (siehe unsere Geschichte):cool:. Aber nach der korrekten Behandlung (6 Wochen Ronaxan und zusätzlich 2 Carbesia-Spritzen) ist diese Krankheit bei uns nun zumindest im Moment seit 2 Jahren Geschichte.
Ein anderes Thema ist das Impfen. Ich habe mal einfach zu meiner Sicherheit ne Titerbestimmung von Staupe und Tollwut machen lassen(wird auch in Hundeschulen akzeptiert aber kostet leider ca.80 Euro). Da bei beidem ausreichende Titerhöhe bestand habe ich selbst auf eine weitere Staupeimpfung verzichtet. Und Tollwut ist, wenn es denn sein muß, auch mit einem 3 Jahreseintrag möglich. Natürlich raten die TA meist davon ab, denn sie verlieren dadurch richtig viel Kohle.
Ich bin mit einem ehrlichosepositivem Hund kein Freund von zu vielen Impfungen, aber auch nicht generell gegen jede. Man muß das Nutzen-Schaden-Verhältnis SEHR genau abwägen. Zwingerhusten u.Co.kann der Hund TROTZ Impfung bekommen. Deshalb lasse ich da auf jeden Fall die Finger von. Sollte der Tollwut bzw.Staupetiter eines Tages nicht mehr ausreichen, werde ich dagegen vermutlich impfen, denn vor den Krankheiten habe ich mehr Angst wie vor der Ehrlichose, aber niemals in Kombi. Sondern schön einzeln mit ausreichend Zeit dazwischen, damit ihr Immunsystem nicht zuviel zu tun bekommt.
Auch bei meinen Kids wäge ich ab. Ein Beispiel...mein Sohn ist gegen Masern,Mumps,Röteln geimpft. So wie man das eben früher getan hat und die Kinderärzte es empfehlen. 3 mal darfst Du raten welche Krankheiten er davon mit 7 Jahren trotzdem bekam (Röteln u.Mumps,ausgerechnet beim Jungen, und es war kein leichter Verlauf. Kann nur hoffen das es seiner späteren Zeugungsfähigkeit nicht geschadet hat):wut:. Da meine Familie aber leider krebsanfällig ist, habe ich die Gebärmutterhalskrebsimpfung meiner Tochter geben lassen und das mit gutem Gewissen.
Was ich sagen will....jeder muß selbst wissen WAS er in seinen Hund spritzen läßt aber man sollte mal drüber nachdenken.
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