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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Medikamente absetzen??


ALexa
30.10.2005, 11:36
Hallo
bin neu hier im Forum und habe mich aufgrund eines langen Gespräches mit einer Freundin hier eingetragen.
Folgendes:
Meine Schaeferhuendin habe ich mit 3 Monaten hier in Cartagena gefunden, als sie ca. 8 Monate war, ist die Leishmaniose ausgebrochen, aber heftig - sie waere fast daran gestorben. Nun bekommt sie jedes Jahr, wenn es warm wird ihren "Schub" dann fange ich an ihr Allopurinol 300 mg und Lymphomyosot von Heel zu geben - 3 Monate lang, bis alle Symptome weg sind. Danach setze ich auf Empfehlung meiner ehemaligen Tierheilpraktikerin ALLE Medikamente ab - natuerlich bekommt sie noch nebenbei Vitamine gutes Futter etc. Nun meinte meine Bekannte, es waere ueberhaupt nicht gut - dieses up and down - also dieses Medikamente absetzen und wieder anfangen etc. Ist es aber nicht zu belastend fuer die Leber und Nieren, ein Leben lang Allopurinol zu geben??? Sie hat gute Erfahrung mit Immunoferon (richtig geschrieben???) gemacht - hat jemand anderes damit Heilerfolge erzielt???
Freue mich auf eure Antworten und hiermit Hallo Elena - danke fuer die Tipps!!!! :D
Bis dann.....
Eure Alexa
PS. Meine Huendin wird naechstes Jahr im Mai 8 Jahre alt.

tizian_2003
30.10.2005, 16:32
Hallo Alexa,

wenn du über Elena in dieses Forum gefunden hast, dann weißt du ja schon, dass sie (oder war es eine Bekannte?) Inmunoferon eingesetzt hat. Auch Gerd mit seinem Hund Bandido hier bei uns im Forum hat es verwendet. Er wohnt auch in Spanien. Bei uns ist es, glaube ich, nicht erhältlich.

Zu deiner Frage nach dem Allopurinol: Natürlich muss man immer abwägen. Man möchte seinen Hund vor der weiteren Aktivität und der Vermehrung der Leishmanien schützen, ihm aber nicht die Leber und die Nieren belasten oder gar zerstören.

Wenn dein Hund aber zu regelmäßigen Rezidiven neigt, spricht m.E. einiges dafür, es mit einer durchgängigen Gabe zu versuchen. Ich denke, dass auch ein Schub, auch wenn er von dir dann jeweils mit Allopurinol bekämpft wird, nicht so spurlos und ohne Schaden an dem Hund vorübergeht. Es kommt auch darauf an, wie gut er das Allo verträgt. Und dann muss man es ja nicht auf ewig in Höchstdosis weitergeben, sondern kann - je nach Krankheitsverlauf - nach einiger Zeit vielleicht mit einer minimalen Erhaltungsdosis auskommen. Und wenn du deinen Hund auch sonst unterstützt und seine Werte überwachst, halte ich das für einen gangbaren Weg.

Liebe Grüße
Andrea