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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leishmainien gefunden!


Unregistriert
13.12.2011, 14:22
Hallo,

meine Hündin hatte letzte Woche eine schwierige OP.
Im Juli diesen Jahres hat sie von heute auf morgen einen Knäuel am Hals im Beriech der Ohrspeicheldrüse bekommen. Dieser wurde mit Antibiotikagabe wieder weggezaubert. Im September kam er erneut und ist ebenfalls durch langzeit Antibiotika wieder verschwunden. Jetzt ist er vor zwei Wochen wieder gekommen und wir haben uns entschieden ihn rausoperieren zu lassen. Das Ding war etwa 2 cm groß bei einem kleinen Terrier schon echt viel. Die Laboruntersuchung ergab: Viele Bakterien und Keime und Eiter, kein Tumor!!! Aber es waren Leishmanien gefunden worden. Wir wohnen in der Mitte von Deutschland und waren mit dem Hund nie im Urlaub nur einmal 4 Tage in Bayern (Regensburg), das ist aber schon 2 Jahre her.

Kann der Knäul durch die Leishmanien ausgelöst worden sein?

Wir werden jetzt ein Blutbild machen lassen um zu sehen ob die dinger auch im Blut sind. Aber wo kommen die her und was kommt jetzt auf uns zu?

Der Hund war nie schlimm krank. Aber wenn ich nachdenke könnte ich vermuten dass sie mal Fell an den Ohren verloren hatte, aber sehr unauffällig.

Liebe Grüße
Hummel

atb
13.12.2011, 17:16
Hallo Gast,

willkommen im Forum!

Die Überträger der Leishmaniose, die Sandmücken, wurden bereits in einigen Teilen Deutschlands und Österreichs gesichtet, so dass davon auszugehen ist, dass auch "hierzuland" Infektionen erworben werden können (auch wenn noch nicht allzu viele Fälle bekannt sind).

Weiterhin hat eine Leishmaniose eine Inkubationszeit von bis zu 7 Jahren - und kann auch von der Mutterhündin auf ihre Welpen übertragen werden. Vielleicht war die Mutterhündin ja mal in einem Endemiegebiet - oder stammt da her?

Gleichwohl könntest Du uns noch ein wenig mehr über Deinen Hund erzählen, wie alt und wie schwer ist er? Wann wurde er das letzte Mal geimpft?

Sei darüber hinaus herzlich eingeladen, die Dir bereits vorliegenden Befunde hier mal einzustellen.

Um zu beurteilen, wie es Deinem Hund geht und ob und in welchem Umfang eine Therapie angezeigt ist, bräuchten wir (und jeder TA, der sich mit der Erkrankung auskennt)

Blutbild
Organwerte
Eiweißelektrophorese mit Kurvendarstellung.

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