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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Titer im Grenzbereich-Was nun?


fleuri0904
05.01.2006, 18:32
Erstmal ein Lob an dieses Forum und ein Hallo an alle!

Nun zu meinem Problem:

Im September habe ich meinen kleinen Jack aus Ibiza adoptiert, er ist ca. 3 Jahre alt und ein Jack-Russel-Dackel Mischling.
Er ist absolut lieb und furchtbar glücklich, dass er jetzt bei uns ist.
Vor ca. 2 Monaten hat er morgens plötzlich gehumpelt und ist ganz gebückt gegangen. Als ich mit ihm beim Tierarzt war, hat er eine schmerz und entzündungshemmende Spritze bekommen, weil vermutet wurde, dass er Schmerzen im Lendenwirbelbereich hat (dieser Verdacht lag, wegen seiner Dackellänge auch nahe). Einen Tag nach der Spritze war er wieder quietschfidel wie immer und es war schwierig ihn zu schonen (er sollte 7Tage kürzer treten). Anfang Dezember ist er dann Morgens wieder so gebückt gegangen und ich bin wieder zum Tierarzt( zu meinem eigentlichen Tierarzt, beim ersten Mal habe ich nur eine Vertretung erreicht, weil Wochenende war), nachdem er gründlich untersucht wurde, wurde er sicherheitshalber noch geröngt. Die Wirbelsäule ist völlig gerade und in Ordnung, auch die rechte Hüfte ist vollkommen ok, weil das linke Hüftgelenk nicht ganz so rund gewachsen ist, tippte der Tierarzt auf eine anfängliche leichte Athrose.Nachmittags hat er schon nichtmehr gehumpelt und hatte seitdem keine Probleme mehr damit.
Jetzt zum Hauptproplem: Jack hat seit ca. Weihnachten geschwollene Lymphknoten, zuerst dachte ich, er hätte vielleicht ne leichte Erkältung oder sowas, vor allem, weil er gut gelaunt wie immer ist und gut frisst. Da es aber mit der Schwellung dann nicht besser wurde(die Bug- Hals-und Leistenlymphknoten sind ziemlich dick) , hab ich diesen Montag ein großes Blutbild und einen LM Bluttest machen lassen. Die Leberwerte sind leicht erhöht und er hat einen LM-Titer von 1:64(negativ wäre 1:32 und positiv wäre 1:65) die restlichen Blutwerte sind in Ordnung.
Ich bin jetzt völlig verunsichert, weil mir geraten wurde in ein paar Monaten nochmal einen Test zu machen. Als ich nach einem Test der Lymphflüssigkeit gefragt habe, wurde mir gesagt, dass ich dafür in die nächste Klinik müsste (in meinem Fall Gießen).
Ich weiß, nach der Informationsflut im Internet garnichtmehr was ich tun soll. Ich will meinem Kleinen so gut wie möglich helfen.
Wäre denn ein Test der Lymphflüssigkeit sinnvoll? Ab wann ist eine Medikamentengabe sinnvoll? Im Moment geht es Jack sehr gut, er geht gern und ausgiebig spazieren, spielt und frisst. Aber ich mache mir trotzdem große Sorgen wegen den Knoten.

Schonmal Danke im vorraus für eure Antworten!!

Lieber Gruß Pia

tizian_2003
05.01.2006, 20:13
Hallo Pia,

hast du deinen Hund auch auf die anderen möglichen Mittelmeerkrankheiten testen lassen? Das wäre auf jeden Fall sinnvoll.

Ein Lymphknotenpunktat, besonders wenn die Lymphknoten jetzt geschwollen sind, ist insofern aussagekräftig, als dabei ein Direktnachweis gemacht werden kann, nicht nur ein Antikörpernachweis. Leider können die wenigsten Tierärzte eine korrekte Punktion machen, deswegen hat man dich wohl gleich an die Klinik verwiesen. Obwohl das bei richtiger Anwendung nicht komplizierter ist oder mehr weh tut als eine Blutentnahme.

Wenn du magst, stellst du die Blutuntersuchung mal komplett hier ein (mit Referenzwerten). Dann können wir dir evtl. mehr sagen, ob Hinweise auf LM zu sehen sind.

Liebe Grüße
Andrea

fleuri0904
05.01.2006, 21:36
Danke für die schnelle Antwort!
Hätte noch ein paar Fragen mehr..
Wäre es sinnvoll das Blut nach Zürich zu schicken?
Weiß jemand was eine Punktation circa kostet?
Welche Mittelmeerkrankheiten sollte ich noch testen lassen?
Un wenn dann rauskommt, dass Jack LM positiv ist, sollte er dann gleich mit Medikamenten therapiert werden, auch wenn es ihm momentan noch gut geht?! Oder gibt man zuerst etwas um das Immunsystem zu stabilisieren? Ich bin völlig verunsichert, weil man so viel verschiedenes liest..
Ich bin wirklich dankbar für jede Hilfe!

tizian_2003
05.01.2006, 22:38
Hallo Pia,

was eine Punktion kostet, weiß ich nicht. Eine Untersuchung mittels ELISA in Zürich wäre sinnvoll. Die weiteren Krankheiten sind Ehrlichiose, Babesiose, Hepatozoen und Filarien. Du kannst diese Untersuchungen auch über unseren Verein Parasitus machen lassen, in meiner Signatur findest du alle Infos dazu.

Liebe Grüße
Andrea

fleuri0904
07.01.2006, 10:25
Danke für die nette Hilfe hier!
Hab gestern mit Dr. Naucke telefoniert. Werde ihm am Montag eine Blutprobe schicken.
Bin mal gespannt was rauskommt...

Liebe Grüsse, Pia