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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : leishmaniosetest beim welpen immer sicher?


engelsmerlin
05.01.2006, 18:46
hallo ....

ich heiße nicole und habe mich gerade hir angemeldet und hoffe
das mir jemand helfen kann.
habe seit dem 23.11.05 eine labrador - mix hündin , die 1 woche
vorher aus spanien mit dem flieger nach deutschland in eine pflegestelle kam. ich sah die hündin aif einer seite der pflegestelle im internet -hingefahren- verliebt -
als wir sie abholten war sie gesundheitlich nicht ganz in ordnung(schnupfen usw)
zwei tage später kratzte und biss sie sich blutig. dicke infektion war die folge . durchfall-mal mehr oder weniger schlimm - hatte sie auch vom zweiten tag an. kochte dann selber für sie -woraufhin sich der kot ein wenig normalisierte. uns fiel vom ersten tag auch eine starke schuppenbildung auf.
beim tierarzt spritze , tabletten und nochmal was gegen milben bekommen .
juckreiz wurde zum glück schagartig besser.
tierarzt tippte auf dermodex- milben.
bea verlor jetzt auch noch an einigen körperstellen ihr fell. hauptsächlich an den seiten der schnauze und um die augen.
stolperte im pc dann über leishmaniose (vorher noch nie gehört)
sprach den ta drauf an und bestand auf einen bluttest.
es wurde blut abgenommen ,eingeschickt - ergebniss :negativ.
grosse erleichterung natürlich bei mir.
jetzt höre ich von anderer seite auf das ergebnis könnte ich mich nicht verlassen ,da die leishmaniose erst ab einem alter von einem jahr feststellbar sei.
was stimmt denn nun?
weiss jemand was genaues?
hoffe man wird schlau áus meinem geschreibsel...

mfg nicole

tizian_2003
05.01.2006, 22:29
Hallo Nicole,

richtig ist, dass ein Welpe von seiner Mutter Leishmaniose-Antikörper mitbekommen haben kann. Das heißt, er wäre positiv, ohne selbst zu erkranken. Diese Antikörper bauen sich dann im Laufe des ersten Lebensjahres wieder ab.

Richtig ist aber auch, dass ein Test negativ ausfallen kann, weil z.B. die Infektion erst kurz zuvor stattgefunden haben kann und noch keine Antikörper gebildet wurden.

Wie geht es deiner Hündin denn jetzt? Auch einen evtl. Milbenbefall kann man natürlich diagnostizieren und muss nicht "tippen" und auf Verdacht behandeln. Sinnvoll ist es auch, einen spanischen Hund auf alle infrage kommenden Mittelmeerkrankheiten zu testen, nicht nur auf LM Wie alt ist Bea denn?

Liebe Grüße
Andrea

engelsmerlin
06.01.2006, 10:35
hallo andrea,

vielen dank für die antwort,

bea ist jetzt sieben monate und bis auf den immer wieder auftretenden durchfall geht es ihr gut -
aber das denke ich ist eine reaktion auf fertigfutter bzw. der inhaltsstoffe.werde jetzt erst mal wieder nur sebstgekochtes anbieten.
aber sie verliert weiterhin ihre haare an der schnauze und um die augen .
ja , das mit dem -tippen- auf milben fand ich schon etwas merkwürdig
aber der tierarzt meinte da ja jetzt die blutunters. auf leishm.
negativ sei könnte es nur noch die derm.- milbe sein.

ach ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen das bea nur 9 kg bei einer grösse von 48cm wog als wir sie bekamen.
mittlerweile hat sie 15kg und 53 cm gross.also ihr allgemeinzustand hat sich stark verbessert.

viele grüsse
nicole

tizian_2003
06.01.2006, 12:11
Hallo Nicole,

zum Thema Demodex und andere Milben lies mal hier (http://leishmaniose-forum.parasitus.com/forum/showthread.php?s=&threadid=24) nach! Wegen der wiederkehrenden Durchfälle solltest du mal eine Kotuntersuchung veranlassen, auch auf Giardien. Viele bringen sich Würmer und Co mit, und trotz Entwurmung sind sie oft hartnäckig.

Liebe Grüße
Andrea

engelsmerlin
06.01.2006, 14:31
hallo andrea,

werde zur sicherheit eine kotuntersuchung machen lassen .

danke für den tip über die seite mit den informationen

über milben .

ich kram gleich mal das mikroskop meiner tochter raus und nehm

das dann selber in angriff .

vielen lieben dank
nicole