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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ehrlichiose


Schmusebacke
15.05.2006, 06:29
:confused:
Hallo Zusammen,
ich bin neu hier, und habe mich wegen unserer kleinen Naddi angemeldet.
Wir haben sie im Januar von einer Pflegestelle in Stuttgart abgeholt. Sie ist eine kleiner Pudelmix aus Griechenland.
Es wurde noch in Griechenland ein Ehrlichiose Test gemacht, und lt. Papieren auch behandelt.
Ich habe den Test nun wiederholen lassen. Der Titer ist 1.64 (schreibt man das so?). Vom Tierarzt haben wir Antibiotika bekommen. Nach 3 Tagen fing sie an das Essen zu verweigern und zu erbrechen. Ich habe die Tabletten dann abgesetzt. Wir wieder zum Tierarzt. Er meinte - eine Magenverstimmung und hat ihr Spritzen gegeben. Nachdem das ganze 1 Woche anhielt hat er Blut abgenommen für ein kleines Blutbild. Hierbei wurde festgestellt, dass die Leberwerte extrem hoch sind. Es liegt anscheinend eine Leberentzündung vor, wogegen sie jetzt behandelt wird - Spritzen und Diät. Sie bricht jetzt nicht mehr. Aber so richtig zufrieden bin ich nicht. Der TA konnte uns nicht sagen woher die Leberentzündung kommt. Wie sind denn Eure Erfahrungen, kann das mit der Ehrlichiose zusammenhängen, die ja durch die ganze Geschichte jetzt immer noch nicht behandelt ist?
Außerdem hat unsere Kleine auch andere kleine "Auffälligkeiten". Sie ist besonders im Pobereich sehr berührungsempfindlich. Sie verdreht manchmal die Augen, dass man nur noch das Weisse sieht.
Vielleicht hat ja jemand von Euch Erfahrung und kann mir weiterhelfen? Heute haben wir wieder einen Termin beim TA - wollte mir dann die Laborbefunde mal kopieren lassen.
Ich kenne mich ja mit der ganzen Geschichte nicht so aus, und wäre für Hilfe und Tipps wirklich sehr dankbar.

:help: :help:

tizian_2003
15.05.2006, 14:00
Hallo Gerti,

der Titer ist ja grenzwertig. Ob die Ehrlichiose noch da ist und behandlungsbedürftig, müsste man erst mal durch ein Blutbild abklären und vielleicht einen Direktnachweis des Erregers.

Das Brechen kann durch das Antibiotikum kommen. Ich weiß nicht, wie du es verabreicht hast (und welches es war). Aber man muss die Tabletten ganz tief in eine Fleischtasche stecken, damit nichts davon an Mund-, Rachen- oder Speiseröhrenschleimhaut kommt. Es kann sehr schnell eine Gastritis verursachen.

Die hohen Leberwerte kann ich mir so isoliert nicht erklären, würde gern mal das komplette Blutbild mit Referenzwerten sehen. Stell es mal hier ein. Auf jeden Fall solltest du dir Mariendistel besorgen (Tierarzt oder Apotheke). Man gibt 200mg/10Kg KW Silimarin (das ist der Wirkstoff) zweimal am Tag während mindestens 14 Tagen, danach die Hälfte der Dosis als Erhaltungsdosis.

Wurden mal die Analdrüsen untersucht? Sie können verstopft und entzündet sein, das ist sehr schmerzhaft.

Liebe Grüße
Andrea

Schmusebacke
16.05.2006, 04:55
Hallo Andrea,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Wir waren gestern wieder beim TA wo sie Medikamente zur Regeneration der Leber bekommt. Der Tierarzt vermutet keinen Zusammenhang mit der Ehrlichiose sonder evtl. als Auslöser der Leberentzündung Chemikalien von den Feldern. Wir werden jetzt 2 Wochen behandeln, und dann nochmal die Werte kontrollieren. Wenn diese dann nicht erheblich besser sind muss weiter abgeklärt werden - Ultraschalll usw. Wir haben jetzt alles andere erst mal zurückgestellt, und behandeln erst mal die Leber. Die Werte habe ich jetzt leider nicht dabei, werde sie aber morgen mitbringen und mal einstellen.
Ich hatte ihr die Antibiotika in einem Stück Frikadelle gegeben, weiß allerdings nicht ob das ausgereicht hat, dass nichts an die Schleimhäute gekommen ist. Allerdings wußte ich auch nicht, dass dies gefährlich sein kann.
Der Hinweis mit den Analdrüsen ist hilfreich, ich werde den TA am Donnerstag mal darauf ansprechen.
Schönen Tag und wie gesagt, ich melde mich morgen mit den Werten.
Es war heute einfach noch zu früh.

:kaffee: