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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zu Leishmaniose


Irene
13.08.2004, 14:56
Hallo liebe Forumsteilnehmer,

Da sicher viele derartige Fragen hier gestellt werden, möchte ich versuchen, mich kurz zu fassen:

Husky-Mix-Hündin ca. 3,5-4 Monate alt, Herkunftsland Spanien, aus Tierheim, wurde als gesund abgegeben (Schnelltest?), Besitzerin hat Blut nachtesten lassen (Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Dirofilarien), Leishmaniose-Titer 1:128, alles andere negativ.

TÄ war nicht erfahren mit dieser Krankheit, nach Rückruf im Labor meinte sie, selbst durch den Speichel des Hundes könne der Ereger über eventuelle kleinste Hautverletzungen auf den Menschen übertragen werden.
Dagegen Auskunft bei eigenem Anruf der Hundebesitzerin im Labor: " Das kriegen Sie nur, wenn Sie den Hund aufessen!" (OT)

Was mich nun interessiert: Wie groß ist nun die Gefahr wirklich, das ein Mensch von einem Hund mit Leishmaniose-Erregern infiziert wird?? Gibt es einen Fall, wo dies nachweisbar geschehen ist, und wenn ja, unter welchen Umständen?

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, das die Hündin wirklich infiziert ist und der Test nicht falsch-positiv war.

Die Besitzerin (meine Schwester) ist momentan sehr unsicher, da auch ein Kind (9 Jahre) und eine 83 Jährige (unter Dauer-Cortison) im gleichen Haushalt leben.

Über kompetente, hilfreiche Antworten würde ich mich sehr freuen!!

Vielen Dank zunächst einmal!

Herzl. Gruß
Irene

lobito
14.08.2004, 19:25
dont panik.

es gibt noch keinen nachweis das eine übertragung von hund auf mensch.
mensch zu hund, gegeben hat.

defenitiv ist die übertragung per speichel ausgeschlossen.

die ansteckungsgefahr ist sehr gering, du müsstest schon selber eine frische wunde haben und der hund auch (blutaustausch)

es wird dermassen will müll um die krankheit geschrieben und gesagt das es nicht mehr feierlich ist.

unser tierartzt hat darauf angespielt unseren hund einzuschläfern.

ich sagte ihm nöö, wenn er sich nicht auskenne sollte er sich mal informieren:D

melde dich doch bei uns im forum an, christine und dr naucke sind die besten ansprechpartner.

gruss sven

ps. lass dir keinen auf die nase binden:cool:

Lore_1940
14.08.2004, 20:10
Hallo Irene,

Sven hat vollkommen recht, ich schmuse mit meinem Leishmaniosehund genau, wie mit den "Gesunden" und ich habe noch keine Sekunde an eine Ansteckung gedacht, es gibt sie auch nicht. Die Vermutung, dass bei Blutaustausch, also bei Wunde auf Wunde eine Übertragung möglich ist, ist bisher noch in keinem Fall bewiesen.

Sollte der Hund mal einen wirklichen Ausbruch der Krankheit haben und dann offene Wunden haben, dann ist eine etwas vorsorgliche Hygiene wohl eh selbstverständlich, man wird dann auch kleine Kinder eher beaufsichtigen, schon auch weil der Hund dann eben schwer krank ist.

Ich glaube, mich zu erinnern, das Dr. Torsten Naucke auf seiner HP auch die Übertragung erklärt.

www.leishmaniose.de
www.parasitus.com

Liebe Grüße Lore

Kerstin
16.08.2004, 08:32
Ich persönlich gebe immer gerne zu bedenken...

Wenn der Hund in der Tat so ansteckend WÄRE wie einige Leute MEINEN, wäre die Krankheit unlängst meldepflichtig.

:D

Lore_1940
16.08.2004, 10:49
Hallo Kerstin,

ja das ist ein gutes Argument, aber manche Leute wollen es einfach nicht wahrhaben, ich werde von manchen im Park gemieden wie die Pest. Ich habe eine Spazierfreundin gehabt mit Cairn-Terrier, wir gingen über 1 Jahr jeden Tag zusammen, dann hat der Pedia einen leichten Schub bekommen, gerade so viel, dass man ihm äußerlich ansah, dass er etwas verändert ist, von da an habe ich sie nie mehr gesehen.

Mir ist es egal, für mich besteht KEINE Ansteckungsgefahr und danach lebe ich auch mit meinem Hund.

Liebe Grüße Lore

Kerstin
16.08.2004, 12:51
Original geschrieben von Lore_1940
...manche Leute wollen es einfach nicht wahrhaben...

Ja, und genau DIE können mir dann auch gerne mal...
in die Hose hüpfen! :splash:

Davidian
05.09.2004, 18:23
Hallo!
Ich bin neu hier und habe ein großes Problem. Ich bin seit Wochen auf der Suche nach nem Boxerrüden und ich habe nach langer Suche einen gefunden.

Es würde alles passen, er liebt Katzen, ist leinengänglich, mag Menschen etc.

Heut habe ich erfahren, daß der Hund Leishmaniose-positiv ist, jedoch die Krankheit nicht ausgebrochen ist.

Ich muss jetzt eine Entscheidung treffen.

Ich besitze 2 Kater und habe keine Ahnung, wie es da mit der Ansteckung aussieht.
Ich möchte gerne in die Hundeschule gehen, kann mir aber nicht vorstellen, daß die da gern einen LM-positiven Hund sehen würden.

Ich weiß nicht mehr weiter, ich habe mich so gefreut, endlich den Hund gefunden zu haben, den ich möchte und jetzt diese Hiobsbotschaft.

Er wird gerade behandelt, wie gesagt, die Krankheit ist noch nicht ausgebrochen, was ja nicht heißt, daß es nicht dazu kommen sollte. Mit Alopurinol.

Es ist ein 3-jähriger, sonst gesunder Boxerrüde...

Ich habe keine Ahnung, was ich jetzt tun soll. Ich habe jetzt soviele Sites durchstöbert und bin gleich weit, wie vorher.

Überall steht was andres.

Könnt ihr mir helfen?

Ich möchte nicht mitansehen müssen, wie mein Hund dauernd krank wird und wieder halbwegs gesund und wieder krank. Ich hättenoch weniger die Nerven dafür, mitanzusehen, wie er elendiglich sterben würde.

Ich weiß, daß mir keiner diese Entscheidung abnehmen kann, aber ich möchte einfach gut informiert sein, bevor ich ab- oder zusage.

Lore_1940
05.09.2004, 19:03
Hallo Davidian,

ich versuche mal ein paar deiner Fragen zu beantworten, aber du wirst sicher noch andere und bessere Antworten der anderen Listis, allen voran von Christiane bekommen.

Bezüglich deiner Katzen brauchst du keine Angst zu haben, eine Übertragung ist nur über eine blutende Wunde zu einer anderen blutenden Wunde möglich (obwohl noch nie ein solcher Fall bekannt wurde). Ich habe auch einen Kater und noch weitere 2 Hunde, die alle engen Kontakt miteinander haben und auch ich schmuse mit dem LM-Hund genauso wie mit allen anderen.

Bezüglich der Hundeschule gibt es nur Probleme, wenn sie einen gültigen Impfpass verlangen, weil ein LM-positiver Hund nicht geimpft werden darf (würde sofort einen unter Umständen schweren Schub dieser Krankheit auslösen und könnte auch zum Tod führen), ganz abgesehen davon, dass der Hund wahrscheinlich gar keinen Imschutz aufbauen könnte, da der Körper zu viel mit den LM beschäftigt ist.

Es kann dir natürlich keiner sagen, wann und ob ein Schub bei deinem Hund kommt, du kannst Glück haben und er bleibt ein Leben lang davon verschont, aber es kann auch das Gegenteil sein. Wenn dies der Fall ist, muss man auch - das Leid des Hundes mal ausgeklammert - an die unter Umständen hohen Kosten für die Behandlung denken.

Ich hoffe, dass dir die anderen noch weiterhelfen und wünsche dir alles Gute, solltest du dich für den armen Kerl entschließen.

Ich war seinerzeit auch vor dieser Entscheidung und habe mich für den Hund entschieden und es nie bereut.

Liebe Grüße Lore

Kerstin
06.09.2004, 08:39
Original geschrieben von Davidian
Ich möchte nicht mitansehen müssen, wie mein Hund dauernd krank wird und wieder halbwegs gesund und wieder krank. Ich hättenoch weniger die Nerven dafür, mitanzusehen, wie er elendiglich sterben würde.

Wenn Du nervlich so "schlecht zu Fuß" bist, würde ich Dir eher raten nach einem "gesunden" Hund Ausschau zu halten...
Sorry, aber das ist meine Meinung.

Davidian
08.09.2004, 21:40
Ich kämpfe noch immer mit der Entscheidungt.

Er hat jetzt einen Titer von 320...

Dr. Naucke meinte (ich habe mit ihm telefoniert), daß vor allem die LM-Stämme aus dieser Gegend sehr aggressiv sind.
Und 320 sei kein zu verachtender Wert. Denn die Chance, daß es nicht ausbricht, ist sehr gering.

Er hat mir vorgeschlagen, einen Antikörpertest bei der Uni in Zürich durchführen zu lassen.

Hmmm.. ich habe das der Dame vom Heim vorgeschlagen, sie wär mit dem Bluttest einverstanden, aber in dem Formular steht, daß sie auch Knochenmark für eine genaue Bestimmung des Stammes etc. benötigen. Das ist natürlich für die Heimleiterin ausgeschlossen und ich denke, ich möcht das dem Hund auch nicht zumuten.

Somit sollte ich eigentlich nein sagen, aber wenn ich die Fotos von ihm angucke, wird mir schwer ums Herz.....

Christiane
08.09.2004, 22:53
Hallo Davidian,

Die Züricher brauchen kein Knochenmark, Blut reicht.

Knochenmark KANN man dort auch untersuchen lassen, aber das ist für Deinen Zweck nicht nötig.

Davidian
08.09.2004, 23:05
Ui...danke!
Ich hoff, ich kann sie irgendwie dazu überreden, daß sie das Blut testen lässt. Gestern meinte sie, daß ihre Tierärztin in Deutschland gemeint hätte, LM ist LM, was soll man da noch groß herumtesten.
Der Hund ist eben krank und aus.

Herr Dr. Naucke meinte aber, man kann das Risiko austesten lassen. Da gibts Werte über 10, Werte von 1-9 und 0-unter 0. Wenn er bei 0 oder unter 0 ist, kann ich ihn bedenkenlos nehmen, wenn er zwischen 1-9 ist, dann muss er regelmäßig weiter getestet werden, da es ausbrechen kann u. ab 10 bricht es sicher aus.

Mal schaun. Vielleicht schickt sie ja das Blut, damit ich Sicherheit habe, daß ich nicht die falsche Entscheidung treffe.

Christiane
08.09.2004, 23:22
Hallo Davidian,

ich bin nicht sicher, ob Du Torsten Nauckes Infos so ganz richtig interpretierst ... so einfach ist es leider nicht, dass man aus den AK-Einheiten genaue Schlüsse ziehen kann.

Die Wahrscheinlichkeit von Problemen steigt mit höheren Werten an, so kenne ich das auch. Aber sicher ist nichts, und die Werte gehen bei den meisten Hunden rauf und runter - kannst Du hier im Forum vielfach nachlesen.

Ich denke, wenn Du den Hund nimmst, musst Du grundsätzlich auch in Kauf nehmen, dass akute Schübe möglich sind. Selbst wenn man einen Hund aus dem Süden als "gesund" übernimmt, muss man sich darüber im Klaren sein, dass auch nach Jahren noch Krankheiten wie Leishmaniose auftauchen KÖNNEN - nicht müssen. Oft passiert das unter Stress, bei Auftreten anderer Krankheiten oder auch nach Impfungen.

Wenn Du nicht ganz(!) sicher bist, dass Du auch mit einem kranken Hund klar kommst, dann würde ich Dir eindringlich davon abraten.

tizian_2003
09.09.2004, 17:17
Hallo Martina,

ich will dich nicht davon abhalten, Blut nach Zürich zu schicken. Besonders wenn du später mal über Jahre eine Verlaufskontrolle machst, hast du sicher was davon!

Aber glaubst du wirklich, das kann dir in deiner Entscheidung irgendwie helfen? Der Hund ist von einem Testergebnis, wie immer es auch ausfallen wird, weder gesund noch krank zu nennen. Und - da kann ich Christiane nur zustimmen - sein Zustand kann sich jederzeit ändern.

Nimm den Hund, wenn du bereit ist, ihn in kranken Zeiten intensiv zu pflegen; wenn du sagen kannst, Hundeschule, Auslandsreisen etc. sind mir im Ernstfall nicht so wichtig; wenn du genug Geld und Nerven hast, schwere Zeiten und Rückschläge durchzustehen! Wenn nicht, dann lass es lieber.

Es gibt keine einmaligen Gelegenheiten. Irgendwo sitzt ein mindestens genauso süüüßer Boxer, der Katzen mag und was weiß ich noch. Überleg es dir gut.

Liebe Grüße

Andrea

Davidian
09.09.2004, 21:23
Hallo!

Ich habe mich schweren Herzens dagegen entschieden. Aber nicht, weil ich es nicht geschafft hätte, sondern weil es ein Problem wäre, wenn er wirklich krank werden sollte, daß ich intensiv für ihn dasein könnte, da ich ja arbeite.

Ich hoffe, er findet trotzdem ein gutes Zuhause. Er wird jedenfalls immer einen Platz in meinen Gedanken bzw. Herz haben. :(

Ich danke euch für eure Hilfe!!!!!

LG Martina

Christiane
09.09.2004, 22:15
Hallo Martina,

wir sehen ja, wie schwer Du Dir die Entscheidung gemacht hast, und ich kann Dir nur meine Anerkennung dafür aussprechen. Bestimmt kommt die Zeit, wo Du einer anderen armen kleinen Nase helfen kannst.

Natürlich kann auch ein jetzt gesunder Hund mal krank werden. Die Überlegung, was dann mit Beruf und Krankenpflege ist, stellt sich natürlich dann auch.

Es ist sehr schwierig, wenn man allein für den Hund zuständig ist - ist bei mir nicht anders. Allerdings kann ich jeweils einen Hund ins Büro mitnehmen, und fahre sowieso jede Mittagspause heim zum Gassigehen - das erleichtert die Sache ungemein.

Ich wünsche Dir, dass Du auch für Dich eine Möglichkeit findest und bald den Kumpel an Deiner Seite haben kannst, den Du Dir wünscht!

tirol
08.10.2004, 04:00
grüße aus tirol

ich bin da nicht registrierft,aber finde d http und forum supper toll
und möchte mehrfer leute kenne das gibts so was....
du weis ,ich oft schreibe in www.tierfreunde.de ob arme hunde und katzen in süg-auslandischen th un tötundsstationen-
www.kampfteddy.de
www.strneunerhunde.de
www.treue-pfoetchen.de
www.tiere-in-not-istanbul.de
wwwwww.tiere-in-ausland.de
www.spanienhunde-nothilfe.de
www.tierschutzangel.de
www.tierheim-manresa.de
www.tierhilfe.gst.at
www.animals-for-people.de
www.sundog.de
www.hand-und-pfote.de und ....kann jetzt nicht errieren http etwas hunde aus mallorka ...mus nachschauen...
also selbst habe k.hund,leider /ich kann nicht momentan /,aber ich immer helfen plätze suchen...finden einen armen ujnd schreibe uberal in versch forume...
und ich habe so arme mit leishmanios schöne hund egesehen ....alle angst haben ,nicht viele etwas verschtehen ob d krankheit und sofort sagen -nein....
ich werstehe auch nicht viekl und dazu kann nicht gut deutsch schreiben ,sorry,aber ich habe eine BITTE
schreib in www.tierfreunde.at und www.tierfreunde.de
einen nachricht ob leishmaniose.Leute nicht alle haben zeit,mud oder möglichkeit lange sitzen b pc und alle forume lesen...vielleich sie werden schnell dort lesen und eine interesse haben ,machen gute reklame für d http ,für d sehr ionformat forum und vielleich du wirds helfen auch für viele hunde ein schöne platz finden.....
in unserfe th in denke auch sitzen viel arme l-positiw hunde,weil luete kennen nicht aus was ist das und wie ist gefährlich.
es tut mir leid f lange nachricht mit viele fehler ,aber gehet von m herz und möchte helfen für viele hunde....
also ,grüße von tirol nach tirol
marianna