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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leishmaniose positiv - nicht ausgebrochen, was nun?


Davidian
05.09.2004, 17:51
Hallo!
Ich bin neu hier und habe ein großes Problem. Ich bin seit Wochen auf der Suche nach nem Boxerrüden und ich habe nach langer Suche einen gefunden.

Es würde alles passen, er liebt Katzen, ist leinengänglich, mag Menschen etc.

Heut habe ich erfahren, daß der Hund Leishmaniose-positiv ist, jedoch die Krankheit nicht ausgebrochen ist. :(

Ich muss jetzt eine Entscheidung treffen.

Ich besitze 2 Kater und habe keine Ahnung, wie es da mit der Ansteckung aussieht.
Ich möchte gerne in die Hundeschule gehen, kann mir aber nicht vorstellen, daß die da gern einen LM-positiven Hund sehen würden.

Ich weiß nicht mehr weiter, ich habe mich so gefreut, endlich den Hund gefunden zu haben, den ich möchte und jetzt diese Hiobsbotschaft.

Er wird gerade behandelt, wie gesagt, die Krankheit ist noch nicht ausgebrochen, was ja nicht heißt, daß es nicht dazu kommen sollte. Mit Alopurinol.

Es ist ein 3-jähriger, sonst gesunder Boxerrüde...

Ich habe keine Ahnung, was ich jetzt tun soll. Ich habe jetzt soviele Sites durchstöbert und bin gleich weit, wie vorher.

Überall steht was andres.

Ich möchte nicht mitansehen müssen, wie mein Hund dauernd krank wird und wieder halbwegs gesund und wieder krank. Ich hättenoch weniger die Nerven dafür, mitanzusehen, wie er elendiglich sterben würde.

Ich weiß, daß mir keiner diese Entscheidung abnehmen kann, aber ich möchte einfach gut informiert sein, bevor ich ab- oder zusage.

Könnt ihr mir helfen?

Christiane
05.09.2004, 19:57
Hallo Davidian,

wenn Du mal hier die Beiträge im Gästebereich durchschaust, findest Du viele Infos zu Deiner Frage.

Manche Leishmaniose-Hunde haben akute Schübe, darauf sollte man vorbereitet sein, wenn man einen solchen Hund aufnimmt.

Allopurinol ist keine Leishmaniose-Behandlung. Es hemmt lediglich die Leishmanien in der Vermehrung, eliminiert sie aber nicht. Manchmal reicht das aus, damit es dem Hund jahrelang gut geht. Wenn nicht, muss eine Chemotherapie durchgeführt werden. Auch diese heilt in der Regel die Leishmaniose nicht, hilft aber häufig, sie für eine weitere Zeit stabil zu halten.

Nicht jeder Hundebesitzer kommt damit klar, obwohl einige hineinwachsen. Wenn Du da bei Dir Bedenken hast, würde ich den Hund nicht nehmen. Es gäbe nichts Schlimmeres für ihn, als wenn er im Krankheitsfall auch noch aus dem gewohnten Zuhause weg müsste, weil der Besitzer nicht die Nerven oder das Geld hat, ihn behandeln zu lassen.

Es ist eine schwere Entscheidung. Ich finde es aber sehr gut, dass Du Dir vorher darüber Gedanken machst und Dich informierst.