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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gebiete mit besonders großer Leishmaniose-Gefahr


federico
06.09.2004, 16:01
Guten Tag,

als Halter einer Galgo-Hünden und privater Kontakte nach Kalabrien und Sizilien (äolische Inseln), würde mich interessieren, ob Kalabrien, Sizilien, Apulien und die äolischen Inseln zu den besonders gefährdeten Leishmaniose-Gebieten zählen, weil ich dort immer mit Hund wieder hinfahren werde.

Gleich noch eine zweite Frage:
Wenn mein Hund mit Exspot oder rechtzeitig mit Scalibor "behandelt" wurde, kann ich ihn in diesen Gegenden auch abends (nicht ständig) hin und wieder sich im Freien aufhalten lassen, oder ist das Risiko auch mit Behandlung noch relativ hoch?

Danke für Ihre Antwort im Voraus

Federico

Lore_1940
07.09.2004, 06:37
Hallo Federico,

wenn du unter www. parasitus.com gehst, da hat Dr. Torsten Naucke aufgeführt, wo Leishmaniose verbreitet ist.

Expot gibt keinen Schutz für die Sandmücken die die Leishmaniose übertragen ab, der einzig wirklich sichere Schutz ist das Scalibor-Halsband, sollte aber vor Antritt der Reise schon mal 14 Tage getragen werden um den sicheren Schutz zu entwickeln.

Liebe Grüße Lore

federico
07.09.2004, 06:55
Danke Lore,

aber einen solch generellen Ausschluss von EXspot würde ich hier nicht treffen wollen. Selbst Dr. Naucke vergleicht das Scalibor-Band mit EXspot und weist beiden Produkten ähnliche Wirkungen zu, favorisiert dann aber wegen der besseren Dosierung und Verträglichkeit das Scalibor-Band.
Ich hoffe, ich habe Dr. Naucke richtig interpretiert.

Liebe Grüße
Federico

Christiane
07.09.2004, 10:51
Hallo Federico,

nicht nur das. Das Exspot wirkt nur ein paar Tage lang gut gegen Sandmücken, dann lässt die Wirkung deutlich nach ... Du müsstest demnach spätestens nach 8-10 Tagen "nachimprägnieren", um einen vergleichbaren Schutz zu haben ... und diese Giftmenge halte ich nicht für vertretbar.

Zum Aufhalten im Freien:

100 % Schutz erhältst Du mit keiner Vorbeugungsmaßnahme. Solange der Hund läuft oder sich bewegt, sticht ihn aber kaum eine Sandmücke ... sie sind keine geschickten Flieger und brauchen daher ruhende Opfer, auf denen sie irgendwo landen und dann nach vorn hüpfen, bis sie eine haarlose Stelle zum Stechen finden. Das gleiche, wenn es recht windig ist.

Nur bei den abendlichen Besuchen auf der windstillen Esplanada eines Cafes solltest Du ihn besser zuhause lassen.