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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie aussagekräftig ist ein Leishmaniose Titer?


Katrin & Tyson
22.02.2007, 21:24
Bedeutet ein titer automatisch das das Tier an der Krankheit erkrankt ist? Oder was sagt uns der Titer? Werde daraus gerade nicht schlau.


Danke

tizian_2003
22.02.2007, 22:23
Hallo Katrin,

der Titer sagt dir (nur), dass und wie stark der Hund im Moment Antikörper produziert. Über die Aktivität der Krankheit geben Blutbild, Organwerte und vor allem die Elektrophorese Auskunft.

Liebe Grüße
Andrea

Katrin & Tyson
22.02.2007, 22:27
Hallo Katrin,

der Titer sagt dir (nur), dass und wie stark der Hund im Moment Antikörper produziert. Über die Aktivität der Krankheit geben Blutbild, Organwerte und vor allem die Elektrophorese Auskunft.

Liebe Grüße
Andrea

aber der hund hat definitiv diese Krankheit???

renny11111
22.02.2007, 22:35
aber der hund hat definitiv diese Krankheit???

nein, das bedeutet lediglich, daß der Hund mal Kontakt mit Leishmanien hatte. Genauso wie ein z.B. positiver Borreliosetiter nur aussagt, daß Mensch/Hund mal Kontakt zu Borrelien hatte. Ob und wann die Krankheit dann tatsächlich ausbricht hängt von vielen Faktoren ab. z.B. einer Impfung oder das Immunsystem ist aus welchen Gründen auch immer geschwächt. im günstigstens Fall kommt der Hund auch selber damit klar.

Uschi mit Sardi
22.02.2007, 22:55
Hallo Katrin,
ich kenne 2 Möglichkeiten für ein falsch positives Ergebnis:

der Hund hat noch Antikörper vom Muttertier,
Diese sollten sich im laufe des ersten Lebensjahres abgebaut haben. Da es in der Natur ja keine echten Normen gibt und Tyson erst knapp über ein Jahr alt ist, könnte das vielleicht noch möglich sein.
der Test hat aufgrund einer Kreuzreaktion auf andere Antikörper angeschlagen.
Ich glaube hierfür kommt z.B. Babesiose in Frage. Ich weiß aber nicht ob die Höhe des Titers bei Tyson (war es 1:128?) noch im Bereich von möglichen Kreuzreaktionen liegt. Wurde Tyson denn auch schon mal auf andere in Italien vorkommende Krankheiten getestet? (D.h. Babesiose gibt es ja auch schon in D.)

Hier soll Andrea noch mal was dazu sagen, denn mit Kreuzreaktionen kenne ich mich zu wenig aus.

Die Blutwerte und besonders die Eiweißelektrophorese gäben aber auf jeden Fall schon mal Aufschluss darüber, ob die Veränderungen an den Ohren von einer LM stammen können. Wenn sich nämlich keine aktive LM herausstellt, ist etwas anderes dafür verantwortlich.
Andrea, korrigier mich bitte, wenn das so nicht stimmt.

Katrin & Tyson
23.02.2007, 08:55
Hallo Katrin,
ich kenne 2 Möglichkeiten für ein falsch positives Ergebnis:

der Hund hat noch Antikörper vom Muttertier,
Diese sollten sich im laufe des ersten Lebensjahres abgebaut haben. Da es in der Natur ja keine echten Normen gibt und Tyson erst knapp über ein Jahr alt ist, könnte das vielleicht noch möglich sein.
der Test hat aufgrund einer Kreuzreaktion auf andere Antikörper angeschlagen.
Ich glaube hierfür kommt z.B. Babesiose in Frage. Ich weiß aber nicht ob die Höhe des Titers bei Tyson (war es 1:128?) noch im Bereich von möglichen Kreuzreaktionen liegt. Wurde Tyson denn auch schon mal auf andere in Italien vorkommende Krankheiten getestet? (D.h. Babesiose gibt es ja auch schon in D.)

Hier soll Andrea noch mal was dazu sagen, denn mit Kreuzreaktionen kenne ich mich zu wenig aus.

Die Blutwerte und besonders die Eiweißelektrophorese gäben aber auf jeden Fall schon mal Aufschluss darüber, ob die Veränderungen an den Ohren von einer LM stammen können. Wenn sich nämlich keine aktive LM herausstellt, ist etwas anderes dafür verantwortlich.
Andrea, korrigier mich bitte, wenn das so nicht stimmt.

ja es war 1:128, andere sachen wurden bisher nicht getestet...

warum aber dann solche ohrrandveränderungen seit 6 monaten... seit allo verändern sich diese auch.. allerdings wird es blutiger habe ich das gefühl, aber es sieht nicht mehr so abgestorben aus...

tizian_2003
23.02.2007, 10:53
Es spricht schon vieles dafür, dass Tyson Leishmaniose hat. Da ist zum einen ein Titer, der nicht mehr im Bereich der Kreuzreaktionen liegt. Und da sind äußere Symptome wie die Ohrrandveränderungen, die daraufhin deuten können.

Nun würde man eben andere Krankheiten, Südenkrankheiten, zusätzlich diagnostisch abklären und gleichzeitig Blutbild, Organwerte und Elektrophorese machen lassen. Besondere Letztere gibt Aufschluss über die Krankheitsaktivität, d.h. ich kann mit ihrer Hilfe auch die Therapie festlegen. Und da Leishmaniose eine chronische Erkrankung ist, habe ich auch ein Instrument der Therapiekontrolle an der Hand.

Liebe Grüße
Andrea

Katrin & Tyson
23.02.2007, 12:27
Es spricht schon vieles dafür, dass Tyson Leishmaniose hat. Da ist zum einen ein Titer, der nicht mehr im Bereich der Kreuzreaktionen liegt. Und da sind äußere Symptome wie die Ohrrandveränderungen, die daraufhin deuten können.

Nun würde man eben andere Krankheiten, Südenkrankheiten, zusätzlich diagnostisch abklären und gleichzeitig Blutbild, Organwerte und Elektrophorese machen lassen. Besondere Letztere gibt Aufschluss über die Krankheitsaktivität, d.h. ich kann mit ihrer Hilfe auch die Therapie festlegen. Und da Leishmaniose eine chronische Erkrankung ist, habe ich auch ein Instrument der Therapiekontrolle an der Hand.

Liebe Grüße
Andrea

hallo danke für deine antwort.... ich tendiere immer mehr dazu ihn erst einmal zu bahelten... wietere test zu machen, schauen wie das allo anschlägt und wenn es besser wird... noch hab ich ja et3was zeit....

Uschi mit Sardi
23.02.2007, 22:38
hallo danke für deine antwort.... ich tendiere immer mehr dazu ihn erst einmal zu bahelten... wietere test zu machen, schauen wie das allo anschlägt und wenn es besser wird... noch hab ich ja et3was zeit....
Hallo Katrin,
das freut mich zu lesen. Und sicher fällt es Dir dann auch leichter eine endgültige Entscheidung zu treffen, wenn Du Dich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hast und weißt, was in Tyson wirklich "vor sich geht".

Wie schnell das Allopurinol wirkt ist sehr sehr unterschiedlich. Einige berichten von Verbesserungen nach nur wenigen Tagen und bei anderen, wie bei meiner Sardi gibt es sogar erst noch mal eine Verschlimmerung und erst nach ein paar Wochen beginnen die Symptome abzuklingen. Dazwischen gibt es alle Varianten und bei einigen wenigen schlägt das Allo gar nicht an. Daran ist dann aber meisten noch mindestens eine weitere Krankheit schuld, die es zuerst zu behandeln gilt.

Katrin & Tyson
24.02.2007, 00:23
Hallo Katrin,
das freut mich zu lesen. Und sicher fällt es Dir dann auch leichter eine endgültige Entscheidung zu treffen, wenn Du Dich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hast und weißt, was in Tyson wirklich "vor sich geht".

Wie schnell das Allopurinol wirkt ist sehr sehr unterschiedlich. Einige berichten von Verbesserungen nach nur wenigen Tagen und bei anderen, wie bei meiner Sardi gibt es sogar erst noch mal eine Verschlimmerung und erst nach ein paar Wochen beginnen die Symptome abzuklingen. Dazwischen gibt es alle Varianten und bei einigen wenigen schlägt das Allo gar nicht an. Daran ist dann aber meisten noch mindestens eine weitere Krankheit schuld, die es zuerst zu behandeln gilt.

hallo...


natürlich war klar, das noch weitere untersuchungen folgen,. allerdings fande ich es schade das es hier so viel anstoß gefunden hat, das ich angst um mein baby habe...

denn was wenns 100 mal gut geht und dann doch was passiert und man hat es gewusst... dann macht man sich vowürfe... naja ich werde mal schaun wie es weiter geht.. aber ich denke um eine kastration werden wir trotzdem bald nicht drumrum kommen...

noch krabbelt die kleine ja nicht und ich kenne hunde die sind seit jahren sympthomfrei....


die ohren scheinen besser zu werden, allerdings wird die kruste blutiger, aber es sieht nicht mehr so abgestorben aus.. ist ads gut oder schlecht?

Rafina
24.02.2007, 09:20
Hallo Katrin,


aber ich denke um eine kastration werden wir trotzdem bald nicht drumrum kommen...


Warum sollte der Hund kastriert werden, wenn es ihm gerade im bezug auf LM+ schaden kann?

Stella

Katrin & Tyson
24.02.2007, 09:24
Hallo Katrin,



Warum sollte der Hund kastriert werden, wenn es ihm gerade im bezug auf LM+ schaden kann?

Stella

weil er zur zeit keinen schritt draußen läuft, nur schnuffelt und riecht und dann sein geschäft vergisst... entweder rennt er vor oder man muss ihn hinterher ziehen weil er irgendwo pisse aufleckt und zu hause heult und fiepst er nur, seit er vor kurzen eine läufige Hündin getroffen hat.

Kerstin
25.02.2007, 18:56
Das mit dem Trieb kann sicherlich zum Problem werden. Wir haben hier auch einen kleinen, unkastrierten Rüden. Ich kann jetzt natürlich nicht abschätzen wie sich Rudi im Laufe der Zeit verändern wird, aber ich bin mir ganz sicher, dass eine Kastration kein Garant für ein "gutes Benehmen" ist und ich weiss sicher, dass einige Rüden nach einer Kastration für andere Rüden sehr interessant riechen. Grade heute hatten wir so einen Fall beim Spaziergang getroffen. Für den Kastrierten Rüden nicht wirklich angenehm. :tja:
Wäre es evtl. möglich mit ihm irgenwo zu laufen wo er nicht so "gestört" wird? Ich weiss, dass es eine sogenannte "Chemische Kastration" gibt. Zumindest würde ich vor einer endgültigen Kastration so einen Veruch starten (also nicht dauerhaft) um zu sehen, ob sich das Verhalten des Hundes tatsächlich so verändert, wie ich es erhoffe. Wäre das möglich?

Katrin & Tyson
25.02.2007, 22:00
Das mit dem Trieb kann sicherlich zum Problem werden. Wir haben hier auch einen kleinen, unkastrierten Rüden. Ich kann jetzt natürlich nicht abschätzen wie sich Rudi im Laufe der Zeit verändern wird, aber ich bin mir ganz sicher, dass eine Kastration kein Garant für ein "gutes Benehmen" ist und ich weiss sicher, dass einige Rüden nach einer Kastration für andere Rüden sehr interessant riechen. Grade heute hatten wir so einen Fall beim Spaziergang getroffen. Für den Kastrierten Rüden nicht wirklich angenehm. :tja:
Wäre es evtl. möglich mit ihm irgenwo zu laufen wo er nicht so "gestört" wird? Ich weiss, dass es eine sogenannte "Chemische Kastration" gibt. Zumindest würde ich vor einer endgültigen Kastration so einen Veruch starten (also nicht dauerhaft) um zu sehen, ob sich das Verhalten des Hundes tatsächlich so verändert, wie ich es erhoffe. Wäre das möglich?



nein, die hündinnen wohnen bei uns im viertel und seit dem wird er allgemein immer unruhiger zu hause - egal wie viel er beschäftigt wird.. er fiebst den ganzen tag und heult sogar!


also aus dem weg gehen bringt nicht viel.. er läuft ja kaum 1 meter ohne zu schnuffeln und zu sabbern und lecken egal ob hündin doer nicht


bisher versteht er sich mit jedem hund.. nur zunehmed besteigt er hund in der soielstunde und wird dann auch grantig wenn er von ansderen gestört wird

Kerstin
26.02.2007, 07:44
Ich möchte meinen, dass euch eine Kastration nicht den Erfolg bringen wird, den ihr euch darunter versprecht und würde noch ein mal vorschlagen es mit einer chemischen Kastration zu testen, in wie weit sich sein Verhalten tatsächlich ändert, denn für mich hört sich Tysons Verhalten wirklich eher nach einem flegelhaftem Benehmen an, dass du unterbinden musst. Vom Alter sind Tyson und Rudi etwa gleich und teilweise ist Rudi auch ganz schön "anstrengend". Er übt die Revolution und schaut wie weit er da bei dir kommt. Sieht zu, dass er rechtzeitig merkt, wer bei euch "die Hosen" an hat!

Katrin & Tyson
26.02.2007, 13:08
Ich möchte meinen, dass euch eine Kastration nicht den Erfolg bringen wird, den ihr euch darunter versprecht und würde noch ein mal vorschlagen es mit einer chemischen Kastration zu testen, in wie weit sich sein Verhalten tatsächlich ändert, denn für mich hört sich Tysons Verhalten wirklich eher nach einem flegelhaftem Benehmen an, dass du unterbinden musst. Vom Alter sind Tyson und Rudi etwa gleich und teilweise ist Rudi auch ganz schön "anstrengend". Er übt die Revolution und schaut wie weit er da bei dir kommt. Sieht zu, dass er rechtzeitig merkt, wer bei euch "die Hosen" an hat!



ja er darf auch nur auf der wiese schnuffeln.... sonst nicht und auch nicht markieren, das hat uns unsere alte hundetrainerin mal gesagt...