Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leishmaniose in D, A und CH?
Unregistriert
04.08.2007, 11:16
Meine Hündin ist seit gestern matt, frisst nichts und hat 41 Grad Fieber.
Ich habe mich sofort an meine Tierärztin gewandt, die Bioresonanz macht, sie hat sie ausgetestet und kam auf Leishmaniose, da gibt sie an, Babesiose konnte sie nicht testen, da sie dafür keinen Testsatz hat.
Daraufhin bin ich zu meinem ganz normalen TA. Er hat Blut genommen, welches nun einerseits bei ihm im Labor untersucht wurde und aber auch wegen Leishmaniose, Babesiose etc. eingeschickt wurde, die Resultate werden aber erst nächste Woche da sein. Sein eigenes Labor hat keinen akuten Befund ergeben, ausser eine ganz leichte Anämie.
Mein Tierarzt meinte aber, es sei sehr unwahrscheinlich, dass sie Leishmaniose hat, weil ich noch nie im Süden war und mich mit dieser Hündin bisher nur in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz (keine Südschweiz) aufgehalten habe. Kennt Ihr da auch Fälle?
Danke für Antworten, die Zeit bis nächste Woche dauert so lange. Sie hat übrigens ein Breitbandantibiotikum erhalten, mein TA meinte, einfach so würde er keine Leishmaniose-Medikamente geben, bevor nicht ein Resultat da sei.
Liebe Grüsse Dorothee
Hallo Dorothee,
möglich ist Babesiose und evtl. auch Anaplasmose.
Bei akuten Infektionen sind aber wahrscheinlich noch keine Antikörper
im Blut nachweisbar. Ich nehme an, daß der TA die Antikörpertiter bestimmen
lässt.
Bei Babesienverdacht muss ein Blutaustrich untersucht werden in diesem
Fall.
Bei Anaplasmose weiß ich es nicht genau, da ich hier die Ernährung mache.
Andrea, Steffi oder die anderen Mods werden das noch lesen und Dir
dazu antworten.
tizian_2003
05.08.2007, 09:15
Hallo Dorothee,
sicher rücken die Erreger immer weiter nach Norden vor, das stimmt schon. Und auch in Deutschland gibt es Sandmückenpopulationen. Daher kann man annehmen, dass sich auch welche in Österreich und der Schweiz aufhalten, wo die Gegend dafür günstig ist.
Theoretisch kann dein Hund also auch eine Leishmaniose haben. Ich stimme aber deinem TA zu, dass ich ohne schulmedizinisch abgesicherte Diagnose auch keine schulmedizinischen Medikamente dagegen einsetzen würde. Ich halte es auch für die unwahrscheinlichste Möglichkeit.
Ein fiebriger Infekt kann natürlich alles Mögliche sein. Du wirst sehen, ob das AB schon etwas bewirkt.
Liebe Grüße
Andrea
Danke für die Antworten. Eireen geht es heute leicht besser, d.h. sie hat nur noch 40,3 Grad Fieber und hat etwas gefressen. Der Blutausstrich auf Babesiose hat ein negatives Resultat gebracht.
Jetzt muss ich mich noch mal mit Anaplasmose bekannt machen und da nachlesen.
In der Bioresonanz gab sie auf viszerale Leishmaniose an.
Das Warten auf die Ergebnisse ist so lang und ich kann so wenig machen, um meiner Hündin zu helfen.
Hi!
Meine Hündin hatte gestern auch den ganzen Tag 40,2° und lag nur schlapp rum. Habe ihr dann Novalgin spritzen lassen, dadurch geht es ihr heute besser, aber ich denke, wenn die Wirkung nachlässt, kann das Fieber auch wieder ansteigen. Meine Angst ist immer eine Gebärmutterentzündung. Ist das denn bei deiner Hündin ausgeschlossen?
Ja, Gebärmutterentzündung sowie einige andere Sachen können ausgeschlossen werden. Der Tierarzt hat auch bei sich sofort ein Blutbild gemacht, das ist völlig normal, ausser einer leichten Anämie. Dieses Blutbild und der Tastuntersuch ergab eben keinen Hinweis auf eine andere Erkrankung.
Das Fieber bei Eireen ging jetzt auf 39,3 Grad zurück, nachdem ich ihr Essigsocken an alle Pfoten gemacht habe. Ich hätte fiebersenkende Mittel zu Hause, möchte sie aber nur geben, wenn ich mit den Essigsocken nicht mehr Resultate erziele. Sie geniesst diese Essigsocken übrigens richtiggehend.
Hallo,
frißt und trinkt Deine Hündin denn? Wurde mal der Thorax geröngt oder Ultraschall gemacht (Nieren, Leber, Milz)?
Gestern abend ist das Fieber weiter gesunken, sie spricht offensichtlich auf das Antibiotikum an. Heute morgen hat sie auch schon wieder mit Appetit gefressen. Ich hoffe, das spricht gegen Leishmaniose. Aber die TA, die mittels Bioresonanz Leishmania donovani diagnostiziert hat, bleibt dabei, die Aussage war eindeutig. Allerdings sagt sie, das sei das erste Mal, dass sie dies diagnostiziert hätte, und sie hätte keine Erfahrung damit.
Ich werde bei meinem normalen TA nachfragen, wann ich die Blutwerte aus dem Labor erhalten werde und was alles gestestet wird, damit ich endlich den Durchblick habe. Dann melde ich mich wieder.
Danke übrigens für Eure Antworten, man fühlt sich gleich besser, wenn man nicht alleine an einem Problem herumstudieren muss.
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