Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reise nach Spanien Costa Brava
Unregistriert
19.09.2007, 10:46
Hallo ,ich hoffe ich darf hier Fragen?
Mein Hund ist nicht krank aber wir möchten unsere Alice gerne in den Urlaub nach Spanien , Ampuriabrava mitnehmen. Wir fahren 3 Wochen und die Großeltern fahren auch mit, deshalb kann ich Alice nicht hier lassen. Sie hängt auch sehr an mir und würde eine Trennung kaum gut überstehen. Meine Tierärztin meint, wir sollten ruhig fahren und halt ein Scalibor Halsband nehmen.(Sie ist allerdirngs keine "Fachfrau" auf dem Gebiet Mittelmeerkrankheiten). Kann ich es wagen Alice mitzunehmen,wie ist sie am besten(ausser hierbleiben) geschützt? Was müßen wir beachten. Ich weiß leider garnicht wo die Sandmücke sich aufhält,nur Strand o. Feuchtgebiet?
Der Ort Ampuriabrava ist mit lauter Meerwasserkanälen durchzogen( Man nennt es auch das Venedig Spaniens).
Ich hoffe ihr könnt mir Antworten.
Vielen Dank Doris
Unregistriert
19.09.2007, 10:50
Uupps habe gerade gesehen ich habe kein Urlaubsdatum genannt.
Wir wollen im Juni/ Juli 2008 Fahren. Muss die Hauptsaison nehmen da wir zwei Schulpflichtige Kinder haben.
Danke Doris
Hallo Doris,
klasse, dass du dich so rechtzeitig informierst.
auch mit Scalibor und einen On-Spot gegen den restlichen "Kram" und dem Beachten wann und wo die Mücke fliegen könnte, hat man leider keinen 100% Schutz für den Hund. Eine Restgefahr, dass sich eine Mücke auf deinen Hund verirrt gibt es leider immer.
Feucht/ ohne Wind/Erdgeschoss und die Dämmerungszeiten sind meines Wissens besonders beliebt. Aber die blöde Mücke kann leider ziemlich weit fliegen. Den Sommer mögen die Mücken leider auch gerne.
Folgende Hinweise (Gifte und Verhaltensweisen) bekam ich mal von meinem griechischen TA genannt:
Wir (vielleicht werden die Fachleute jetzt aufschreihen) sollten zusätzlich Autan für den Hund verwenden.
Der Hund solle von Dämmerungsbeginn abends bis Dämmerungende morgens nicht raus.
Das Zimmer müsste Mückengitter haben und am besten ein Ventilator laufen (die Mücken mögen keinen Wind).
Zusätzlich so ein Mückenräucherding oder was für die Steckdose.
Außerdem gab es noch ein Öl, welches man auf den Nacken des Hundes tropft (ich hab was davon abbekommen und da ist dann die Haut meines Armes eingeschlafen :-( ).
Wenn ich persönlich es vermeiden könnte und eine schöne Pflegstelle für sie hätte, würde ich meine Hunde nicht mit in den Süden nehmen.
Liebe Grüße
Stella
Hallöle Doris,
im Allgemeinen wird zum Scalibor-Halsband geraten, manche Tierärzte verpassen den Reise-Hunden auch eine Carbesia-Spritze (in der BRD nicht zugelassenes Medikament, das über eine internationale Apotheke beschafft werden muss und zur Behandlung einer Babesiose eingesetzt wird) als "quasi Impfung".
Einen 100%igen Schutz gibt es aber NIEMALS.
Von daher wäre mir nach anteilnehmender Lektüre all der Leidensgeschichten von Hunden & Haltern, all der Mühen, Ängste - die das bisherige oder oft erwartete "Hundeleben" oft völlig verändern (mal ganz abgesehen von den Kosten), das Risiko, meinen Hund in den Urlaub mitzunehmen und damit bewußt einer Gefahr auszusetzen, persönlich viel zu groß.
Ich glaube auch nicht, dass man seinem Hund mit Flugreisen, langen Autofahrten und Aufenthalt in "heißen" Regionen wirklich einen Gefallen tut.
Und da der Urlaub erst für´s nächste Jahr geplant ist - lässt sich vielleicht ja doch noch eine anderweitige Unterbringung arrangieren...
Alles Gute für Euch
anke
Robbiemama
19.09.2007, 14:16
Ohoh, Anke,
da wirfst Du aber ein bißchen was durcheinander....
Die Carbesia Injektion hat mit der Sandmücke nüscht zu tun....
Ohoh, Anke,
da wirfst Du aber ein bißchen was durcheinander....
Die Carbesia Injektion hat mit der Sandmücke nüscht zu tun....
War nicht durcheinandergeworfen gemeint, ausführlicher und der Reihenfolge nach wäre:
Scalibor-Halsband gegen Sandmücken (Überträger der Leishmaniose) und Zecken (Überträger von Ehrlichiose, Babesiose, Boreliose und anderen Gemeinheiten)...
Carbesia-"Impfung" - prophylaktisch gegen eine etwaige Infektion mit Babesien durch (trotz Scalibor auftretende) Zeckenbisse.
So richtig?
Grüße
ane
Robbiemama
19.09.2007, 16:19
Besser :grin:
Wobei aber dazu gesagt werden sollte, das die vorsorglichen Impfungen gegen die von Zecken übertragenen Krankheiten meist nichts nutzen..., weil es a. so viele Stämme gibt und b. schon Resistenzen gebildet wurden.
Für eine erfolgreiche Prophylaxe stehen Zeckenschutzbänder (Wirkung gegen Zecken ca. 4-6 Mo) Kiltix®, Preventic®, Scalibor®; sowie Spot-on (Wirkung gegen Zecken ca. 1 Mo) mit Permethrin: Exspot® und mit Fipronil: Frontline® (Spray) zur Wahl. Als Impfprophylaxe gibt es das Pirodog®, eine Vakzine, die vor schweren klinischen Erkrankungen schützen kann, jedoch auf Grund mangelnder Studien nicht sicher vor einer Infektion schützt, zumal die Impfung nicht gegen alle Babesia canis-Stämme gleich wirksam ist. Vorsicht ist geboten bei dem in Österreich auftretenden Stamm, da es sich um Babesia canis canis aus Ungarn handelt, der hoch pathogen ist und unbehandelt häufig zum Tod führt. Zusätzlich ist der Zeitfaktor für die Grundimmunisierung unbedingt zu berücksichtigen, da die Wirkung erst 1-2 Wo nach Boosterung auftritt.
(VU-Wien)
Brilliant
19.09.2007, 22:46
http://www.parasitus.com/vorlagen/dhund_07_016_019.pdf
Schau auch mal hier rein. Aber es wäre wirklich besser, du würdest deinen Hund nicht mit nach Spanien nehmen.
Unregistriert
20.09.2007, 07:36
Hallo, habe mich hier jetzt mehr durchgelesen. Wir sind zu dem Schluß gekommen ,das wir Alice wohl zu Hause lassen bei den Großeltern die nicht mehr mitfahren. Eine andere Pflegestelle kommt nicht in Frage dann würden wir lieber ganz zu Hause bleiben.
Vielen Dank für euere Antworten.
Liebe Grüße Doris
Ulrike O.
20.09.2007, 08:20
Hallo Doris,
das ist eine sehr, sehr gute Entscheidung.
Dann wünsche ich Dir und Deiner Familie nächstes Jahr einen traumhaften Urlaub.
Lieben Gruß
Ulrike mit Pino und Ori
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