PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ehrlichiose / Leishmaniose


Unregistriert
17.10.2007, 12:58
Hallo liebe Forenmitglieder,

ich bin derzeit noch nicht registriert, habe den tipp dieser Seite von einem anderen Forum erhalten und hoffe, ihr könnt mir trotz noch nicht regisistriert ein bisschen helfen.

Ich habe einen 7,5 jährigen Rottirüden, bis auf wenige Knochengeschichten purzelgesund. Nun denke cihd arüber nach, ihm eine nette Dame zur Seite zu stellen und habe auch evtl. ein passendes Mädel für ihn gefunden. Aber die Dame ist leider sehr gebeutelt.

Das wenige was ich bisher weiß ist, dass sie sich in einer Ehrlichiose-Therapie befindet und wohl Leishmaniose hat (denke Ehrlichiose ist eine Unterart davon? Weiß es nicht).

Bevor ich mich nun natürlich näher mit ihr befassen möchte, möchte ich mich über diese Krankheit gerne genauer informieren. Was ist denn Ehrlichiose genau? Ist es problematisch, die Hündin mit meinem Rüden gemeinsam zu halten (Ansteckungsgefahr nur bei Beissereien oder doch größer?)? Wie muss ich einen derart erkrankten Hund halten? gibt es Besonderheiten? Dauerhafte tierärztliche Behandlung? Welche Kosten können entstehen? Was wäre worst case im Krnakheitsverlauf? Was best case? Ist ihre Lebenserwartung durch die Erkrankung eingeschränkt 8sei ist derzeit ca. 5/6 Jahre alt)?

anmerken möchte ich, dass ich grundlegend keinerlei Problem mit einem erkrankten Hudn habe, ich will natürlich gerne wissen was auf mich zukommen könnte und natürlich ausschließen, dass mein Rüde krank wird.

Viele, viele Fragen, ich weiß...über Antworten würde ich mich riesig freuen.

Grüße
Monika

Robbiemama
17.10.2007, 15:07
Hallo Monika

Toll das Du Dich im Vorfeld schon informieren möchtest.

Ehrlichiose ist eine der Mittelmeerkrankheiten, Leishmaniose eine andere.

Die beiden müssen auch getrennt therapiert werden und Leishmaniose ist bislang nicht heilbar. Man kann erkrankte Hunde lange Zeit stabil halten , aber weg geht Leishmaniose nicht.

Zum Thema Ehrlichiose kann ich dir diese Broschüre (http://www.rundum-hund.de/files/ehrlichose_rh.pdf) empfehlen, da ist alles gut beschrieben.

Ob eine LM aktiv ist oder nicht, zeigt am Besten ein Blutbild mit einer Eiweisselektrophorese( Grafische Kurvendarstellung), daran kann man die Krankheitsaktivität am Besten ablesen und sehen ob Handlungsbedarf besteht, wenn der HUnd sonst keine typischen Symptome zeigt...

Zum Thema LM kann ich Dir diese Seite (http://www.leishmaniose.de)Empfehlen

Lass Dich von den Infos nicht verunsichern, bis jetzt gibt es noch keinen nachgewiesenen Fall der Ansteckung von LM von Hund zu Hund....

Wenn Du spezielle Fragen hast, einfach stellen...

Unregistriert
17.10.2007, 15:42
super, dankeschön für die Antwort. Ich werde mir Deine links gerne ansehen.

Bin jetzt allerdings ein bisschen irritiert und muss wohl bei der Vermittlungsstelle nochmal genauer nachfragen. Denn im Datenblatt der Hündin stand definitiv "Ehrlichiose-Therapie" und beim Infogespräch am Telefon sprach die Frau von "Leishmaniose". Daher dachte ich, das sei an sich fast das gleiche *grübel*

bevor ich jetzt weitere fragen stelle, schaue ich mir mal Deine links an. Vielleicht finde ich da schon einige antworten.

Robbiemama
17.10.2007, 20:23
Hallöchen

Bei manchen Mittelmeerkrankheiten bzw den Tests dazu kann es bei den Ergebnissen zu sogenannten "Kreuzreaktionen " kommen.
Wenn eine Ehrlichiose Therapie gemacht wird/wurde, wird wahrscheinlich ein DoxyPräparat gegeben. Die Behandlungsdauer sollte 28 Tage nicht unterschreiten.
Wenn Du den Hund tatsächlich zu Dir nimmst, sollte man die Tests auf jeden Fall wiederholen um Sicherheit zu bekommen, auch wennd er Hund keine typischen Anzeichen zeigt...

Alles Gute!

tizian_2003
17.10.2007, 21:34
Hallo Monika,

Ilona hat dich ja bereits sehr gut informiert. Ehrlichiose und Leishmaniose sind völlig verschiedene Krankheiten, und es gibt auch keine Kreureaktionen zwischen diesen beiden nach derzeitigem Kenntnisstand. Ich denke, das solltest du mit der Vermittlungsstelle klären. Wir helfen dir dann auch gern weiter!

Liebe Grüße
Andrea

Unregistriert
18.10.2007, 12:40
Danke, ihr seid wirklich sehr nett.

Ich habe gestern nochmal mit der Vermittlungsstelle telefoniert und erhielt die Aussage: "Die Hündin hat Ehrlichiose, allerdings nicht chronisch" und den Hinweis, dass man sie nochmal testen solle und dass ich bedenken soll, dass Stress (der ein Umzug in ein neues zu Hause ja immer ist) alles zum Ausbruch bringen könnte.

Was auch immer mir das nun sagen soll...

zumindest meine ich nach den im www gelesenen Informationen, dass Ehrlichiose nicht ganz so schlimm ist, wie Leishmaniose. Ganz ganz wichtig für mich zu wisen ist natürlich, dass mein Rüde sich nciht anstecken kann. Das würde ich mir nie verzeihen.

Die Hündin ist leider sehr stark misshandelt worden und hat schwere OP's hinter sich, was natürlich Ihren Körper noch schwächt. Sie hat derzeit ganz deutlich extremes Untergewicht.

Ulrike O.
18.10.2007, 13:27
Hallo Monika,

willkommen in diesem Forum.
Ich hoffe, Du findest alle Infos, die Du benötigst.

Mit Stress zum Ausbruch kann heissen, dass "schlummernde" Sachen, die momentan nicht aktiv sind, durch Stress, Umzug etc. wieder oder erst zum Ausbruch kommen können.

Das scheint ja eine arme Maus zu sein.
Hoffentlich findet sie bald ein Zuhause.

Lieben Gruß
Ulrike mit Pino und Ori

Unregistriert
18.10.2007, 14:11
CFTRMUJa, eine ganz ganz arme Maus. Und wie gesagt, ich denke drüber nach, ob sie bei uns ein Plätzchen finden könnte. Aber bevor ich mir Hündin genauer ansehe und ann vor lauter "ach wie reizend" eine Bauchentscheidung treffe (ich kenne mich doch), die vielleicdht falsch ist, will ich mich vorher etwas über diese Krankheit informieren.

Ich habe kein Problem mit einem kranken Hund, ich habe einfach Angst um meinen Rüden. Den mein Hund ist mein Leben...ich liebe ihn über alles und könnte es mir niemals verzeihen, wenn er duch meine Unwissenheit oder was auch immer schlimm krank werden würde.

Sagt mal, wenn das nicht chronisch ist, heißt das, es könnte auch geheilt sein? Oder unter normalen Umständen auch nie ausbrechen? Und wenn es doch ausbricht (durch stress - durch was kanne s noch kommen?) - auf was muss ich mich einrichten? Wie kann ich ihr dann helfen? Wie lange kann sie dann leben?

atb
18.10.2007, 14:30
Hallo Monika,

Lebenserwartungsprognosen kann man - im Grunde wie bei "gesunden" Hunden - kaum abgeben. Viele MMK-Hunde können durchaus ein respektables Alter erreichen und dabei ein schönes Hundeleben führen. Es kommt immer "drauf an" und niemals steckt man drin.

Und die Übertragungs-Risiken sind (solange keine Sandmücken und/oder Zecken mitspielen) "übersichtlich".

Mich verwirren allerdings die Aussagen der Vermittlungsstelle. Wenn man schon beurteilt, ob was "chronisch" ist oder nicht, sollte man bereits über Laborwerte verfügen. Vielleicht fragst Du mal danach und lässt Dir Kopien davon übermitteln, die Du hier vorstellen und begutachten lassen kannst. Weiterhin solltest Du nachfragen, mit welchen Medikamenten in welcher Dosis seit wann therapiert wird - und von wo genau die Maus herkommt. Je genauer die Angaben sind, desto mehr Aufschluss über den aktuellen Zustand des Hundes ist möglich.

Und eine wirklich kompetente Vermittlungsstelle wirst Du mit solchen Fragen auch nicht "vor den Kopf stoßen" - sich im Vorfeld einer Vermittlung "schlau" zu machen, sollte auf Verständnis stoßen.

Alles Gute für Euch!
anke

Robbiemama
18.10.2007, 15:17
Und davon mal ganz ab... einfach "ansteckend" so wie z.b ein Schnupfen ist keine der Krankheiten.

Da brauchst Du Dir um Deinen Rüden keine Sorgen zu machen.

Besorge Dir mal weitere Infos und dann helfen wir Dir gerne weiter.
Wenn eine Ehrlichiose als "ausgeheilt" gilt ist die Gefahr eines erneuten Schubes eher gering. Natürlich soll man "kranke" Hunde keinem negativen Stress aussetzen, weil das Immunsystem dasnn verrückt spielen kann und dadurch evtl nicht mehr in der Lage ist, Erreger einzudämmen und es könnte zu sogenannten "Schüben " kommen.

Schau erstmal was es nun wirklich ist...

Alles Gute

Unregistriert
18.10.2007, 15:25
also, sie kommt ursprünglich aus Griechenland. Soviel weiß ich mal. Dort sollte sie mit einer Eisenstange erschlagen werden .... :-(

Wenn das irgendwie weiterhilft, frage ich natürlich gerne nach solchen Laborwerten und Medikationen. Ich will allerdings nicht den Eindruck erwecken, ich würde der Vermittlungsstelle irgendwie was unterstellen wollen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Bin nun allerdings übers Wochenende auf einer Familienfeier unterwegs, werde aber nächste Woche dann gleich weiter dort nachhaken.

Wenn mein Knuddelmonsterchen nicht gefährdet ist, dann ist mir die größte Unsicherheit schon genommen und ich fahre sie mir dann vielleicht ja doch mal ansehen.

Dankeschön!!

Robbiemama
18.10.2007, 15:41
Hallo!

Also ich würde mich schon nach den Untersuchungsunterlagen und laborwerten oä erkundigen, grade bei einem kranken Hund sollte man nicht die Katze (äh) im Sack kaufen. Und wenn man solche Dinge verweigert, würde ich nicht von seriöser Vermittlung sprechen.
Wäre toll, wenn Du Ihr trotz der Krankheiten ein Zu hause bieten könntest.
Wenn Du Dich hier im Forum registrierst, kannst Du noch ganz viele Erfahrungsberichte nachlesen, Ernährungstips bekommen etc etc...

Unregistriert
18.10.2007, 15:51
Ich melde mich gerne an, aber ich bin Euch sicher keine Hilfe. Ich habe ja keine Ahnung von diesen Krankheiten und kann dann ausschließlich dusselige Fragen stellen....

Krankheiten oder kleinere Behinderungen oder einfach Verhaltensprobleme sind kein Grund für mich, ein Tier nicht zu nehmen. Mein Chris ist auch aus dem Tierschutz und er war alles andere als einfach zu Anfang und nun ist er der weltbeste Hund geworden. Ich bin richtig stolz auf ihn.

Ich muss mir einfach nur im Vorfeld weitestgehend sicher sein, dass es klappen wird. Denn wenn ich das Tier einmal habe, gibt es kein zurück mehr für ein Hundeleben lang. Und ich fände es verantwortungslos, es einfach mal "zu probieren" auf gut Glück...wenn es halt nicht gut geht, dann geht sie halt wieder zurück....nein, das will ich keinesfalls.

Robbiemama
18.10.2007, 17:07
Da hst Du völlig Recht!

Finde es auch toll, das Du versuchst Dich im Vorfeld mit den Eventualitäten zu beschäftigen.

Dusselige Fragen gibt es nicht , nur dusselige Antworten.

Ausserdem würde Dir die Anmeldung in sofern weiter helfen, als das Du ganz viele Erfahrungsberichte zu den einzelnen Krankheiten nachlesen könntest und eben auch viele Tips bekommen.

Und nach einer Zeit kennt man sich selber auch ein bißchen aus und kann Hilfestellung geben....

So wie die meisten Fories das hier tun....

Brilliant
18.10.2007, 20:57
(durch stress - durch was kanne s noch kommen?)

Impfen: Ein kranker Hund darf nicht geimpft werden (steht auch im Beipackzettel der Impfstoffe). Wenn der Hund nach Deutschland kommt oder bereits in D ist, hat er die Grundimmunisierung und damit muss es dann gut sein. Hier ist ein Link, wo du dich schlau lesen kannst: www.haustierimpfung.de

Keine regelmässigen Entwurmungen, wie leider so oft empfohlen. Kot 'beobachten' und in Abständen untersuchen lassen und nur bei Bedarf behandeln. Überhaupt alles, was an Chemie vermeidbar ist, vermeiden!

Zecken-/Flohschutz: Hier im Forum wird das Tragen eines Scalibor-Halsbandes (erhältlich beim TA oder in der Apotheke) empfohlen. Es kommt mit der geringst nötigen Chemie aus und bietet einen zuverlässigen Schutz - auch vor der Sandmücke, die hier in Deutschland bereits ihr Unwesen treiben soll. Besonders wichtig bei einem LM positiven Hund, damit er hier nicht zum Überträger wird.

Hochwertige, frische Ernährung. Die ist nicht nur bei einem bereis erkrankten Hund wichtig, hier aber besonders.

Auch ich bin der Meinung, dass sich eine seriöse Tierschutzorga nicht kontrolliert fühlt, wenn du nach vorhandenen Untersuchungsergebnissen frägst. Im Gegenteil, sie wird erfreut sein, dass du dich im Vorfeld bereits mit diesem Thema beschäftigst und dich verantwortungsbereit zeigst. Solltest du den Hund übernehmen, musst du auch wissen, was bereits wie behandelt wurde - damit es eben keine unnötige Doppelbehandlung gibt, sondern nur noch evtl. nötige Weiterbehandlungen. Auch im Hinblick auf finanzielle Belastungen, die auch auf dich zukommen können, musst du dir einen möglichst genauen Überblick verschaffen. (P.S. Ich engagiere mich für eine griechische Tierschutzorga.)

Wenn du dich für die arme Maus entscheidest, würde ich mich sehr für sie freuen!

Unregistriert
22.10.2007, 11:18
Hallo,

so, nun habe ich mal die Registrierung ausgefüllt. Mal sehen, ob das alles gut klappt ;-)

Danke nochmal für die Infos.

Ich war ja am Wochenende unterwegs und konnte mich nicht weiter kümmern, aber ich bin nun entschlossen, am kommenden Wochenende einfach mal die 2 Std. Fahrt zu machen und mir die Hundedame einmal anzusehen. Ich denke auch, persönlich kann man sich mit der Tierschutzorga auch besser unterhalten als am Telefon.

Dann sehen wir mal weiter.

Robbiemama
22.10.2007, 11:59
Genau, mach das mal... Und frag Ihnen Löcher in den Bauch.

Und wenn Du Dich für die Maus entscheidest und Hilfe brauchst, Du weisst ja wo Du uns findest :D

Unregistriert
22.10.2007, 12:36
Genau! - Mir schwahnt ja schon wie es ausgeht...

Die registrerung klappt aber irgendwie nicht so wirklich. Ich habe zwar einen link gekriegt udn dort brav Benutzername und die anmeldenur. eingegebn, aber dann stand da, dass ich nochmal extra freigeschaltet werden müsse.

bis jetzt ist aber noch nichts gekommen. Na, ich warte mal, ansonsten wäre es toll, wenn ihr mir auch hier helfen könntet.

bin unter "Rottimoni" registriert denke ich mal.

Robbiemama
22.10.2007, 14:03
Hidiho

Die Freischaltungen werden hier noch "von hand" gemacht, wenn alle Daten richtig angegeben wurden. Das kann dann schon mal ein bißchen dauern, weil alle unsere Ads und Mods das hier so nebenbei noch machen und tagsüber alle in berufen stecken...

Wenn Du alles richtig und vollständig ausgefüllt hast, wird es schon klappen

Rottimoni
22.10.2007, 15:18
uii, ich glaube jetzt hat es geklappt.

Werde gleich mal stöbern gehen :kaffee:

Robbiemama
22.10.2007, 15:45
Prima!:jump:

Rottimoni
29.10.2007, 11:09
Hallo zusammen,

da ihr mir ja im Vorfeld schon so sehr nett geholfen habt, möchte ich Euch natürlich nun auch auf dem Laufenden halten.

Wie bereits gesagt, habe ich mir die Hündin am letzten Samstag angesehen. Es ist wirklich eine absolut entzückende kleine, schrecklich unterernährte Dame, die ihr Herz trotz des ganzen Leids, das sie erfahren musste (und es wirklich eine riesige Menge) immer noch am rechten Fleck hat.

Es sah alles super gut aus und ich hatte mich schon entschieden, die Kleine zu nehmen, da hat sie sich leider leider nach ca. 45 Minuten überlegt, dass sie meinen Rüden nun doch nicht so prickelnd findet und ist voll auf ihn losgegangen. :eek: natürlich sind wird dazwischen, und haben die beiden getrennt. Zum einen hätte das arme, kleine Würmchen von unter 30 kg und kaum noch Zähnen keine Chance, wenn mein 52 kg Klotz mal richtig loslegen würde und zum anderen habe ich natürlich auch wegen der Ehrlichiose Angst vor Ansteckung, wenn die sich richtig keilen.

Ich habe mich somit schweren Herzens entschieden, dass ich sie nicht nehmen kann. :cry: ...das ist mir einfach ein zu heißes Eisen.

Ich danke Euch dennoch recht herzlich für Eure Unterstützung bisher und das Angebot, mir auch weiterhin zu helfen, wenn die kleine Dame denn dann eingezogen wäre. Es hat wohl leider nicht sollen sein.

Ganz traurige Grüße
Monika

Robbiemama
29.10.2007, 11:31
Hallo Monika,

schade für die kleine Maus.

Und nur mal so zur Info... Ehrlichiose überträgt sich nicht durch Keilereien....
Falls Du Dich doch noch mal mit dem Gedanken eines "Auslandshundes" trägst...

Rottimoni
29.10.2007, 12:29
Ich dachte, über den Blutweg überträgt es sich schon...und wenn bei so einer Keilerei mal blut fließt, was ja sein kann...

Jedenfalls hingen die zwei schon arg aneinander und die kleine Maus hat sich auch fürchterlich reingesteigert. Wir haben es nach einigen Minuten nämlich nochmal probiert, und da ging sie sofort ohne Punkt und Komma wieder auf ihn los und mein Bär wehrt sich dann halt auch entsprechend heftig. auch die Dame von der Vermittlung meinte dann, es habe keinen Sinn.

Schade...ich hoffe sehr, sie findet bald ein tolles, lebenslanges zu Hause. sie ist wirklich ansonsten bei Menschen eine Zuckerschnute uns so sehr schlimm ist die Deformierung am Kopf nicht. Finde ich jedenfalls.

Derzeit haben wir natürlich keinen anderen Hund im Auge. Wenn es aber mal wieder so sein sollte und das dann wieder ein MMK Hund ist (was durchaus sein kann, ich habe an sich immer Tierschutz-Tiere), dann weiß ich ja jetzt schon, wo ich kompetente Antworten finden kann.

Robbiemama
29.10.2007, 12:46
Bei der Übertragung die Du meinst, ging es um die LM.
Und da überträgt es sich auch nicht einfach so Übers Blut, sondern über Wundsekret ( wenn denn ausgerechnet da Erreger drin sind) und dann muss diese offene Stelle auch noch Kontakt mit einer offenen Stelle an dem anderen Hund haben. Die Möglichkeit besteht, aber in Deutschland ist so ein Fall der Übertragung noch nicht nachgewiesen.

Egal wie, vielleicht findet ja ein anderes armes Pelzgesicht bei Euch ein Neues Zuhause