Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Veterinäramt Dieburg / Pressemitteilung
Christiane
10.02.2005, 00:28
Aktuelle Nachrichten aus Darmstadt-Dieburg
Tierliebe auf Irrwegen
Veterinäramt wendet sich gegen Hundeimport aus Mittelmeerländern
09.02.2005
Pressenotiz (http://www.ladadi.de/Mitteilungen.62.0.html?&tx_nfddtab_pi1%5BshowUid%5D=1143&cHash=3e56cfad0d)
claudia61
10.02.2005, 06:09
na super! toll recherchierter artikel! :devil:
Und die schimpft sich Amtstierärztin, iss doch wohl nen Witz, diese unwissende äh... fehlen mir Worte. Das sind die...die den Hunden aus dem Süden und uns hier das Leben schwer machen.
Kerstin, geb dir Recht...Scheißegal. Benito kam auch mit dem Hundetransport und man sagte uns auch das es evtl. Schwierigkeiten geben könnte, es ist fast alles von Privatleuten gemanagert worden, es ist gut gegangen....und er kam auch sehr gut hier an. Und ich würde es immer wieder machen.
Und desto mehr ich hier schreibe desto wütender werde ich....also
LG
Anna-M mit Benito und Lana
Eigentlich kann man diese Art von Artikeln vergessen. Da sind mehrere wichtige Dinge angerissen, über die man alleine Bücher füllen könnte. Aber so, kurz und knapp, sind das doch Worthülsen, die sich jeder nach bedarf selber mit Inhalt füllen kann/muss. Sowas zerpflücke ich, wenn ich Spaß dran habe, aber eigentlich lese ich drüber weg. Heute habe ich mal zerpflückt:
Der Hundehandel unter dem Deckmantel des Tierschutzes blüht, auch im Internet. Ich befürchte, dass diese Aussage richtig ist. Viele Hunde werden vor Ort von engagierten Menschen betreut und aus Mitleid weiter vermittelt an Personen, die ehrlich helfen wollen. Aber gerade auf der Mitleidmasche reiten viele schwarze Schafe, die nur Abzocken. Tierschutz ist ein Bombengeschäft.
Dabei handelt es sich um eine unheilbare Krankheit, die nach jüngeren Erkenntnissen auf Menschen übertragen werden kann, innere Organe schädigt oder die Haut verändert. Mich würde mal interessieren, worauf sich diese Erkenntnisse stützen. Wenn es sie wirklich gibt, dann wäre es doch interessant und wichtig, darüber vernünftig informiert zu sein.
Das Risiko werde weitgehend unterschätzt und von organisierten Tierschützern bagatellisiert.Das Problem ist doch, dass einige der organisierten Leute/Vereine, die die Tiere ins Land bringen, tatsächlich bagatellisieren. Sei es aus Unwissenheit, aei es, weil sie sich das Geschäft nicht verderben lassen wollen.
Ihre Behandlung ist kostspielig. Käufer - und insofern Geschädigte - schließen sich mittlerweile zunehmend zu Selbsthilfegruppen zusammen. Stimmt.
Sie bewegen sich jedoch jenseits der Legalität… Verstehe ich jetzt leider nicht. Was ist an den Tiertransporten wo und warum illegal?
…und bedenken nicht, dass Tierschutz aus 90 Prozent Sachkompetenz und zehn Prozent Emotionalität bestehen sollte. Das unterschreibe ich aber zu 100 %!
Hilfe vor Ort zu leisten, sei für alle Beteiligten die bessere Alternative. Ist doch richtig. Warum müssen diese Hunde im Ausland gepflegt werden? Warum sorgen die Spanier, Griechen, Türken, Rumänen… nicht selber für ihre Tiere?
Hallo,
wenn die Presse gerade keine Kampfhunde Horrorgeschichten
parat hat , dann müssen halt die südländischen Importhunde
herhalten.
Schrecklich diese Halbwahrheiten in Pressemitteilungen.
Die meisten die so was schreiben, interessiert nur ihr Honorar
für diese Artikel und wenn man kein Thema mehr hat ,saugt
man sich vielleicht noch manches aus den Fingern.
Diese Artikel gibt es in vielen Bereichen .........leider.........
leider lesen das auch immer Leute........die keine andere Info
haben ( aber vorher soll man denn das alles auch wissen).
Am allerschlimmsten ist es wenn dann noch sogenannte
Fachleute sowas schreiben , das wird dann noch lieber
" geglaubt ".
Für einen Laien sicher sehr schwer das " Richtige " zu
sehen.
Viele Grüße
Ingrid, Artus , Willy und Mona
Francecamper
10.02.2005, 16:16
Da kann ich nur hoffen ,das keiner aus unserem Forum irgendwie auf diese ( un) qualifizierte Amtstierärztin irgendwie , irgendwann , angewiesen ist .Gerade solche Leute sollten doch am ehesten über die unterschiedlichsten Tierkrankheiten am besten informiert sein.
Ich werde mich trotzdem weiter "am Rande der Legalität bewegen " .
Hallo Foris,
ich fand den Artikel in einigen Teilen gar nicht so schlecht (siehe Barbara´s Analyse). Was mich aber ziemlich auf die Palme bringt, ist die Tatsache, dass eine Amtstierärztin so fachlich unqualifizierte Aussagen trifft wie diese : Dabei handelt es sich um eine unheilbare Krankheit, die nach jüngeren Erkenntnissen auf Menschen übertragen werden kann, innere Organe schädigt oder die Haut verändert.
Ob die vielleicht mal ganz wacker einen Vortrag bei Torsten besuchen sollte??? Schade, wenn schon eine Amtstierärztin solche Unwahrheiten verbreitet und dann auch noch eine Fortbildung für Tierheimmitarbeiter anbietet, die dann genau so mit Unwahrheiten und Halbwahrheiten ausgestattet werden.
Habe soeben mal wieder gelernt, dass Deutschland offensichtlich in Bezug auf Fachkompetenz in Veterinärmedizin ein Entwicklungsland ist. Schade eigentlich :mad:
Gruß
Goody
Christiane
10.02.2005, 17:40
Hi Ihr,
die Aussage mit der übertragbaren Krankheit ist ja richtig. Nur wurde weggelassen, dass es kaum auf direktem Wege möglich ist, sondern in der Regel über Sandmücken geschieht.
Alles andere stimmt ja eigentlich, so wie es auch Barbara schon kommentiert hat.
Ich werde mal versuchen, dort anzurufen und mit der Ärztin zu sprechen.
Hallo ihr Lieben,
nach dem ich schon Barbaras Bericht gelesen habe, dachte ich , au Backe....ich hab mal wieder total unüberlegt und emotional reagiert:o (**schäm mich**) aber so bin ich. Gefühle überhäufen mich, so daß ich nur das noch sehe, was mich total aufregt. Aber ihr habt natürlich Recht. Einiges stimmt wirklich.
@Goody: Vielleicht solltest du sie einladen????
Sorry
Anna-m mit Benito und Lana
Christiane
10.02.2005, 18:17
Hi Ihr,
ich hatte den Link eigentlich gepostet, weil ich die Idee mit der Aufklärung eine gute Sache finde - und dringend nötig, Ihr wisst ja selbst, wie das oft läuft.
Bestimmt ist dem Veterinäramt nicht klar, wie heiß dieses Thema überall diskutiert wird, und ich denke, da laufen jetzt email und Fax heiß.
Mal sehen, vielleicht kann man da konstruktiv zusammenarbeiten und eine objektive Aufklärung bieten, die auch allen nützt - weder dramatisch noch verharmlosend, sondern kompetent und sachlich vermittelt.
Ich halte Euch auf dem Laufenden, wenn sich daraus etwas ergibt.
Hallo Christiane,
finde ich gut, dass Du das in die Hand nehmen willst.
Aber die Kritik muss sich die Dame dennoch gefallen lassen. Wenn man schon so einen Artikel veröffentlichen lässt, sollte man vorher sorgfältig recherchieren. Und Du hast natürlich recht mit den Übertragungswegen. Nur so wie es hier steht, kommt kein Mensch drauf, dass die Sandmücke Überträger ist, es hört sich so an, als seien die Hunde die Überträger und führt wiederum dazu, dass LM-Hunde und deren Besitzer wie Aussätzige behandelt werden. Hoffentlich gelingt es Dir, das richtig zu stellen.
Liebe Grüße
Goody
Christiane: das waren dann wohl 2 Menschen, 1 Gedanke. Ich hab bei der auf der Seite angegebenen Nummer heute auch kurz vor 17.00 Uhr angerufen, wollte mich über angedeutete Aufklärung für Tierheime informieren :D
Leider war die Dame deren Nummer dort steht heute garnicht da, der Kollege gerade im Feierabend verschwunden. Bin gespannt was du rausbekommst ;)
Hallo Christiane,
ich wollte auch nicht nur Kritik üben.
Für uns " Wissende " ist die Sache sicher klar.
Es ist sehr gut wenn Du dort anrufst und ein bisschen auf den
Busch klopfst.
Ich wollte auch damit sagen, wie wirkt das auf Menschen die
sowas nicht kennen, selbst mit Erklärungen (Sandmücke als
Überträger ) sind solche Artikel trotzdem ich sage mal
vielleicht übertrieben " gefährlich ".
Viele lesen nur oberflächlich, verstehen nur die Hälfte und
es bleiben dann die " Schlagworte " übrig.
" Hunde aus dem Ausland sind gefährliche Krankheitsüberträger "
" Menschen können sich anstecken " usw.
Es fehlt z.B. auch eine Info was Menschen passieren kann,
wenn sie in diese Länder reisen u. z. B. chronisch krank sind
oder kleine Kinder,sogar schwangere Frauen sind potentiell
gefährdet.
Darüber steht nichts, ich möchte nicht wissen wieviel Touristen
sich schon eine LM wenn auch nur eine kutane LM eingeholt
haben.
Aber in so einem Artikel bleibt leider wieder der Beigeschmack
es sind die Tiere schuld.
Bei den vielen Artikeln über Kampfhunde waren es meistens
die Hunde die als Gefahr dargestellt wurden, die meisten
Menschen haben das so übernommen, keiner hat erwähnt welchen Charakter ein Mensch haben muss, der einen Hund
soweit treibt.
Ich kenne Leute die einen sog. Kampfhunde haben (lammfromm
und lieb) eine davon hat mir berichtet, daß die Nachbarn sogar
die Polizei riefen wenn Hundekot vor dem Haus lag, es wurde
immer der Kampfhund verdächtigt, die Frau fühlte sich verfolgt
und traute sich nur noch Nachts zum Gassi gehen aus dem Haus.
Du verstehst mich sicher was ich damit sagen will.
Viele Grüße
Ingrid, Artus , Willy und Mona
Christiane
10.02.2005, 23:11
Hi Ihr,
natürlich ist das nicht gut, wenn der Eindruck erweckt wird, die Hunde seien ansteckend.
Ich vermute aber, dass dies hier gar nicht beabsichtigt war.
Lasst mich mal anrufen, und dann sehen wir weiter.
Hallo Christiane,
" think pink " in diesem Sinne:toitoitoi
Viele Grüße
Ingrid, Artus, Willy und Mona
Anda-Lusi
11.02.2005, 12:23
Hallo an alle,
ich finde leider auch, dass leider beim Lesen des Artikels hängenbleibt :
" Ausländische Hunde übertragen auf den Menschen gefährliche Krankheiten "
Mir wurde das auch schon in den acht Wochen, in denen ich mein spanisches Hundi habe - von dem zwar alle reinweg begeistert sind , weil so total lieb - von Leuten aus dem Bekanntenkreis auf den Kopf zugesagt und dass ich auch Verantwortung für meinen Ersthund hätte , der sich ja bestimmt ansteckt und....bliblablubb...., Ihr kennt das ja sicher auch ?!?
Liebe Grüße
von
Christiane
11.02.2005, 12:24
Hi Ihr,
ich kann Frau Dr. Wilczek erst am Montag wieder erreichen, habe aber gerade mit einem anderen Amtsveterinär gesprochen.
Eigentlich sollte nur ein Vortrag der Amtstierärztin zum Thema angekündigt werden, in der Regionalpresse. Die Situation wird im Amt nach meinem Eindruck auch schon realistisch gesehen, und beabsichtigt ist eine sachliche Aufklärung. Es geht ausdrücklich nicht darum, alle Hundeimporte aus dem Süden zu unterbinden.
Außerdem scheinen sie nicht abgeneigt, mit uns zusammenzuarbeiten.
Warten wir also mal den Montag ab.
Christiane
11.02.2005, 12:37
Hallo Ute,
die Bedenken im Umfeld kennen wir alle und damit müssen wir einfach gelassen umgehen. Druck Dir doch unsere Traumhund-Broschüre (http://www.parasitus.com/traumhund.PDF) aus und gib sie den Leuten, die Bedenken haben.
Da stehen die Übertragungswege der wichtigsten Krankheiten drin. Eine gewisse Verantwortung als Hundebesitzer hat man schon - gerade wenn ein Leishmaniose-Hund offene Ekzeme hat - schon aus hygienischen Gründen. Und auch dann, wenn man in einem Gebiet in D wohnt, wo es Sandmücken gibt - Stichwort Scalibor.
Wenn das alles nicht der Fall ist, hat Deine Umwelt ja nichts weiter zu befürchten.
Hab ich auch ein paar Arbeitskollegen gegeben, und dann war es gut.
Hallo liebe Fories,
Außerdem scheinen sie nicht abgeneigt, mit uns zusammenzuarbeiten
das hört sich doch sehr gut an,..und schon hat die ganze Aufregung sich gelohnt !!!!
Ich hoffe, wir finden noch all die unaufgeklärten Menschen, um die Vorurteile endlich abzubauen und aufzuklären.
Was die Ansteckungsgefahr betrifft : Ich habe nie Angst vor einer Ansteckung gehabt, weil ich durch die Berichte bei Parasitus wußte, dass ich mich nicht anstecken kann.
Bei kleinen Kindern, die die richtige "Leckhöhe" zum Mund haben, bin ich allerdings vorsichtig,.. ich weiß, durch den Speichel besteht keine Ansteckungsgefahr,.. aber ich bin da trotzdem vorsichtig.
Ich muß sagen, keiner meiner Bekannten, die "Südhunde" haben, haben zuvor vom LM & Co. gehört geschweige denn, ihre Hunde testen lassen. Selbst jetzt nicht, wo sie durch mich von der LM wissen.
Sie sagen, sie wollen es gar nicht wissen,.. unter dem Motto : wenn ich´s nicht weiß, haben sie´s auch nicht !! :confused:
Naja, ist wie mit den Menschen, die nicht zu Krebsvorsorge gehen, aus Angst, der Arzt könnte was finden. :splash:
Ich kann das wirklich nicht verstehen !!
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