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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verdacht auf Leishmaniose


mimmidog
22.01.2008, 13:24
Hallo Allerseits !

Bei meiner Candy wurde gestern der Verdacht der Leishmaniose gestellt und eine Blutprobe zum Test entnommen. Noch ist es nicht sicher. Aber die Wahrscheinlichkeit sei hoch, so die TÄin.

Candy ist ein Bardino-Australian Cattledog-Mix, ca. 10 Jahre, aus Fuerteventura. Der Leishmaniose Titer, der am 10.09.04 gestestet wurde, lag bei 1:32, war also negativ. Es ist nicht ersichtlich, wo, wie und wer sie getestet hat. Ich habe sie nicht mehr testen lassen, nachdem sie im Juli 2005 zu mir kam. Ich hatte mich auf dem Test verlassen. Die Tatsache, daß sie es dennoch haben könnte, habe ich weggeschoben.

Candy hatte schon immer eine etwas problematische Haut. Diese ist oft sehr trocken und schuppig bis hin zu kleinen Krusten. Unter diesen sind jedoch keine Wunden. Sie hat auch hinten um den Schwanz und die Oberschenkel herunter (innen) kaum Haare. Ursache - so der TA - soll früherer massiver Flohbefall und eine Flohallergie sein.

Kleine Verletzungen der Haut habe ich immer mit kolloidalem Silber und Homöopathie gut behandelt. Durch die Umstellung auf Rohfütterung haben wir die Hautprobleme auch gut in den Griff bekommen.

Seit einigen Wochen hat sie aber eine wunde Oberlippe. Ich habe diese behandelt wie immer. Die Behandlung zeigte auch Wirkung, war aber nie von Dauer, da Madame in jedes Mauseloch hineinschauen muß. In der Zeit, in der der Boden gefroren war, heilte die Oberlippe gut ab.

In der letzten Woche bemerkte ich bei ihr offene Hautstellen an der Innenseite des Oberschenkels. Diese habe ich - wie immer - behandelt. Der Erfolg kam und ging, war jedoch nicht von Dauer. Daher bin ich Montag zum TA gegangen, um "stärkere Geschütze" gegen die Ursache aufzufahren.

Es besteht immer noch die Chance, daß es "nur" eine heftige Infektion ist, die - da am Innenschenkel - bei dem im Moment herrschenden Matschwetter immer wieder aufgewallt ist. Allergie schließe ich aus. Anzeichen für die LM sind auch "nur" die offenen Hautstellen. Ansonsten hat sie keinerlei äußerliche Symptome. Sie ist munter, springt durch den Wald, spielt, futtert alles, was sie bekommt. Keine Brillenbildung, Kein Durchfall, das Fell ist flauschig und glänzt wie eine Speckschwarte, kein vermehrter Krallenwuchs o.a..

Daher hoffe ich auf einen negativen Test. Aber ich will mich eben doch schon mal informieren, was auf uns zukommen könnte, wenn ... Außerdem lese ich immer wieder, daß die Tests nicht aussagekräftig wären.

Worauf muß ich hierbei achten. Was muß ich beachten, wenn Candy LM haben sollte.

Vielen lieben Dank.

Liebe Grüße Inga und Candy

Uschi mit Sardi
22.01.2008, 14:24
Hallo Inga,
erst mal herzlich willkommen hier im Forum!

Jetzt warte erst mal das Ergebnis ab, dann werden Dir unsere Spezis weiterhelfen.

Auch bei einem negativen Ergebnis sollte man die Herkunft des Hundes immer im Hinterkopf behalten... Es bedeutet nur, dass zzt. keine Antikörper gegen den Erreger gebildet werden, kann aber nie 100% ausschließen, dass der Hund den Erreger in sie trägt.
Genauso heißt ein positiver Titer nicht zwangsläufig, dass die Krankheit aktiv und behandlungsbedürftig ist. Es ist aber davon auszugehen, dass der Hund dann infiziert ist.
Um zu sehen, ob eine LM behandelt werden muss zieht man weitere Untersuchungen, wie Gr. Blutbild, Organwerte und eine Eiweißelektrophoresekurve hinzu.

Es ist auch immer sinnvoll, auch die anderen im Herkunftsland vorkommenden MMKs mitzutesten, denn Mehrfach-Infektionen sind nicht selten...

Ein positives LM-Ergebnis kann alles oder nichts bedeuten. Wenn Du, sicher in Kürze freigeschaltet bist, kannst Du im Thema Hunde viele Fall-Beispiele lesen, dann verstehst Du, was ich meine...

renny11111
22.01.2008, 19:07
Hallo Inga,

herzlich willkommen im Forum.

Leishmaniose kommt auf den Kanaren so gut wie nicht vor, insofern kannst du eigentlich ganz gelassen dem Testergebnis entgegensehen:). Werden auch die anderen MMK's - Ehrlichiose, Babesiose, Filarien und Hepatozoen- mitgetestet oder nur LM?

auch "nur" die offenen Hautstellen.

Wurde Candy auch mal auf Milben oder Pilze untersucht? Das würde ich sonst als erstes mal die Wege leiten.

Viel Glück.

mimmidog
22.01.2008, 21:06
Hallo Inga,

herzlich willkommen im Forum.

Leishmaniose kommt auf den Kanaren so gut wie nicht vor, insofern kannst du eigentlich ganz gelassen dem Testergebnis entgegensehen:). Werden auch die anderen MMK's - Ehrlichiose, Babesiose, Filarien und Hepatozoen- mitgetestet oder nur LM?



Wurde Candy auch mal auf Milben oder Pilze untersucht? Das würde ich sonst als erstes mal die Wege leiten.

Viel Glück.

Vielen Dank für den lieben Empfang.

Jetzt wird nur die Leishmaniose getestet. Ich habe hinsichtlich der übrigen MMK nur die Angaben von dem Test aus September 2004.

Hierzu habe ich folgende Angaben im Impfpass:

Babesien < 1 : 20
Erlichien < 1 : 20
Leishmaniose < 1 : 32
Filaria negativ

Milben und Flöhe wurden ausgeschlossen. Es wurde eine Tupferprobe genommen, weshalb eine Kultur angelegt werden kann, um Pilze o.ä. festzustellen.

Ich werde wohl morgen das Testergebnis erhalten und dann mal mit meiner TÄin sprechen.

Liebe Grüße Inga

mimmidog
01.02.2008, 19:49
Hallo !

So, nun mal das neueste von uns:

Candys Blutprobe konnte nicht untersucht werden, da diese - als sie im Labor ankam - wohl geronnen war. Mir Ende der letzten Woche gesagt, ich könne in die Klinik kommen und eine neue Blutprobe abnehmen lassen. Hiervon habe ich aber erst mal abgesehen. Denn aufgrund der Infos, die ich hier und von der Tihi Fuerteventura bekam (beide waren identisch), war die Wahrscheinlichkeit, daß es sich um Leishmaniose handelt doch eher gering (GsD). Darüber hinaus hat Candy - im Gegensatz zu der Anfangszeit bei mir (als alle und jeder neu war, Auofahren noch schrecklich war und, und, und ...) gar keinen Stress mehr. Woher sollte daher der Auslöser kommen ?
Wir (ich und meine Ausbilderin in Meridiantherapie) haben außerdem dann noch mal in Ruhe rekosntruiert, wo und wann alles anfing. Wir kamen dann zu dem schluß, daß es anfing, als ich überwiegend nur noch in einem bestimmten Wald hier lief und sie dort täglich buddelte. Wir gehen inzwischen davon aus, daß - entweder im ganzen wald oder irgendwo örtlich begrenzt - etwas im Boden ist, was sie nicht verträgt, ggf. sogar giftig ist. Ich habe daher - neben der Antibiotikabehandlung der Klinik - eine homöopathische Entgiftung bei Candy durchgeführt. Außerdem habe ich den Wald zum Gassigehen gewechselt.

Die Behandlung ist ein voller Erfolg !!! Die Haut ist inzwischen überall viollständig abgeheilt. Keine Entzündungen mehr. Sie entgiftet noch. Das riecht man. Aber auch dies wird täglöich besser. Sie ist auch wieder munter und ganz die Alte !

Ich bin so froh !!!

Grüße Inga

renny11111
01.02.2008, 21:44
Hallo Inga,

das sind ja gute Nachrichten.

Alles Gute weiterhin.

mimmidog
02.02.2008, 21:40
Danke, bin auch sehr froh.

Grüße Inga