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Thema: Ernährung - Leish, Babesiose, Filarien

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  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Ernährung - Leish, Babesiose, Filarien

    Hallo,

    ich bin im Tierschutz tätig und wir haben immer mal wieder Hunde, die z. Bsp. Leishmaniose positiv sind.
    Als aktuellen "Fall" haben wir ein altes Hundemädchen, dass Leismaniose zweifelhaft positiv ist - 1:19 ( Allopurinol 300mg - morgens und abends 1/2 Tablette), noch einen Babesiose-Titer von 1:40 nach ihrer abgeschlossenen Babesiose-Behandling hat und sie hat zusätzlich noch Dirofilaria repens. Gegen die Makrofilarien wird nichts unternommen. Gegen die Mikrofilarien bekommt sie aller 4 Wochen advocate, was sie ganz gut verträgt.
    Sie hatte einen Milchleistentumor, der mitsamt der Milchleiste enfernt wurde. Gleichzeitig ist sie kastriert worden.
    Sie wird auf ca. 12 Jahre geschätzt.
    Ihr Gesamtzustand ist recht gut. Ab und zu mag sie nicht fressen. Aber das gibt sich recht schnell wieder.

    Nun meine Fragen:
    Wie kann man solche Hunde ernährungstech unterstützen?
    Was sollte man meiden?
    Was ist zu empfehlen?
    Welche Zusammensetzung vom Futter ist empfehlenswert?
    Muss man auch auf bestimmte Medikamente achten? Cortison auf keinen Fall - gibt es noch mehr solche NoGoes?

    Über Antworten von euch wäre ich sehr dankbar!
    Vielen Dank schon mal im voraus für eure Hilfe.

    LG Jacqueline

    Für alle Fälle hier mal meine Emailadresse:

    info(ät)photo-pencil.de

  2. #2
    Inaktiv
    Registriert seit
    07.2007
    Beiträge
    0
    Hallo Jacqueline,

    und willkommen im Forum!

    Warum bekommt das Hundemädchen Allopurinol, wenn sie "zweifelhaft" Leishmaniose-positiv ist? Wie schwer ist der Hund?

    Grundsätzlich raten wir dazu, einen positiv-getesteten Hund nicht allein aufgrund des Titers zu behandeln. Ein Antikörper-Nachweis besagt nur, dass der Hund Erregerkontakt hatte, nicht aber auch, ob die Erkrankung aktiv und behandlungsbedürftig ist.

    Letzteres ist erst aus weiteren Untersuchungen, nämlich großes Blutbild, Organwerte, Eiweißelektrophorese mit Kurvendarstellung zu schließen.

    Auch im Falle einer durchgeführten Babesiose-Behandlung (2 Injektionen Carbesia im Abstand von 14 Tagen) kann der Babesiose-Titer noch längere Zeit bestehen bleiben. Die Erreger selbst geltend nach der genannten Behandlung allerdings als "eleminiert" - hier ist lediglich eine Neuansteckung möglich.

    Leishmaniose-erkrankte (nicht nur positive!) Hunde sollte man möglichst stressfrei halten, auf Impfungen verzichten (wie auch auf sonst jeden Eingriff in das Imunsystem) - und möglichst hochwertig, damit ist zumeist selbstgekocht gemeint, ernähren. Unter Allopurinol ist auf eine möglicht purinarme Ernährung zu achten.

    Konkrete Ernährungstips und weitere Informationen kannst Du hier erhalten, wenn Du die o.g. Befunde hier einstellst und den Hund möglichst umfassend vorstellst (Symptome?). Wäre das etwas für Dich?

    Welche Informationen wir benötigen, ist hier zusammengefasst.

    Liebe Grüße
    anke

  3. #3
    Jacqueline
    Gast
    Hallo Anke,

    danke für deine Antwort.
    Ich besorge mir jetzt erst einmal alle Unterlagen, damit ich die gewünschten Daten hier eintragen kann.
    Dann können wir weitersehen.
    Ich schaue mich jetzt mal hier genau um. Vielleicht finde ich dann auch gleich noch detaillierte Antworten wegen meinen Ernährungsfragen.
    Danke nochmals.
    Wenn ich die Daten habe, stelle ich sie online.

    LG JW

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