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Thema: Leben mit Ehrlichiose

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Leben mit Ehrlichiose

    Hallo liebe Forumteilnehmer.

    Dieses Thema wird, so sehe ich sehr oft behandelt. Ich möchte trotzdem einen neuen Tread dazu eröffnen, mich auch gleich anmelden und so weiterschreiben, aber erstmal zu meiner Frage. Ich muss allerdings etwas ausholen.

    Seit geraumer Zeit suchen wir einen Zweithund, deshalb suche ich ab und zu ob ich einen finde. Rasse egal, passen muss es zwischen uns, klein sollt sie sein. Da wir schon einen großen, hoch Futtermittelallergischen Mischling haben. Nun habe ich durch Zufall DIE HÜNDIN entdeckt. Sie stammt aus Indien und hat dort einer bejahrten englischen Lady gehört die wieder nach England musste und den Hund deshlb auf die Straße setzen wollte. Ein Mädchen hat sie liebgewonnen und mit nach DE gebracht. Sie hat alle notwendigen Bluttests erbracht, bei denen festgestellt wurde das sie Ehrlichiose hat. Dies musste in DE über einen Monat mit Antibiotika behandelt werden.

    Nun soll sie kerngesund sein. Ich habe mich trotz allem belesen und herausgefunden das es wohl nie ganz weggeht? Es kann also immer wieder zu Ausbrüchen kommen?
    Nun meine Fragen:

    Ist es gefährlich für unseren ersten Hund, er ist sehr sensibel.
    Wie unterstützt man Ehrlichiose erkrankte Hunde?
    Kann man einen erneuten Ausbruch verhindern?
    Welche Möglichkeiten zur Unterstützung mit Homöopathie gibt es?
    Wer hat Erfahrung und sagt trotzdem JA zum Hund mit Ehrlichiose?
    Sind Folgezeckenbisse von Belang?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort, oder mehrere freuen.
    Diesen Samstag wollten wir uns das Erste mal mit der kleinen treffen. Bis dahin müssen wir abwägen ob wir mit 2 Kindern und schon einem sehr sensiblen Hund eine solche, ja Last, auf uns nehmen wollen. Ich habe die Maus jetzt schon in mein Herz geschlossen. Wenn man einfach mit dieser Krankheit leben kann steht es für mich ausser Frage. Was aber ist wenn die Kleine immer und immer wieder krank wird, das ist ja kein Leben. Und nein, das heißt jetzt nicht das ich für einschläfern von diesen Tieren bin, sondern ich frage mich nur ob ich einer solchen Herausforderung wirklich gewachsen bin und mir nicht ein Tier nach Hause hole welches mich in einem Halben Jahr absolut überfordert.

    Denn wenn wir die Kleine aufnehmen, dann für immer!!!!

    SCHON MAL DANKE FÜR EURE HILFE!!!

  2. #2
    Moderatorin Avatar von Schmusebacke
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    Beiträge
    6.422
    Hallo Gast,
    ich möchte dir von meinen Erfahrungen mit unserer Naddi berichten, die vor 7 Jahren mit Ehrlichiose und Babesiose zu uns kam. (einiges andere auch noch, aber das wußten wir nicht...). Die Ehrlichiose wurde mit Antibiotika behandelt, die Babesiose mit Carbesia und die beiden Krankheiten waren nie wieder ein Thema.
    Da ist nie was nachgekommen, kein Schub, nichts.
    Unsere Naddi ist auch Allergikerin, hat asthmatische Bronichitis die immer mal wieder Probleme macht, aber sonst geht es ihr gut. Sie ist inzwischen 8,5 Jahre alt, und fitter als mit 1,5 Jahren.
    Sicher wirst du noch mehr Erfahrungsberichte bekommen und bevor ich es vergesse - herzlich bei uns im Forum.
    Liebe Grüße
    Gerti mit Pino, Naddi , Kalle und Momo
    Tagebuch von Pino, Naddi, Kalle und Momo


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    Mahatma Gandhi


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  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Hallo Gertie!

    Vielen Dank! Das macht Mut!!! Habt ihr Vitamin B zugegeben? Anders unterstützt? Wenn ich also das Immunsystem gut stärke ist es durchaus möglich das nie wieder was kommt?

    Stimmt es auch das es verschiede Arten dieser Krankheit gibt? Vielleicht kommt es auch darauf an....

    Ich freue mich auf mehr Berichte! Bald unter registriertem Namen zu sehen, Liebe Grüße, Liz

  4. #4
    Moderatorin Avatar von Schmusebacke
    Registriert seit
    05.2006
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    Vettweiß bei Düren
    Beiträge
    6.422
    Hallo Liz,
    wir achten auf gesunde Ernährung (selbst zubereitet) , Vit. B bekommen meine auch 1 mal die Woche - ansonsten nichts besonders
    Naddi wird nicht mehr geimpft.
    Kein unnötiger Stress, aber den braucht eh keiner
    Meine anderen Hunde kommen natürlich auch in den Genuss gesund futtern zu dürfen, und finden das gut.
    Liebe Grüße
    Gerti mit Pino, Naddi , Kalle und Momo
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  5. #5
    Forum-Team
    Registriert seit
    08.2007
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    NRW
    Beiträge
    8.446
    Hallo Liz & hier!

    Im Netz finden sich immer noch Hinweise zur Gabe von z.B: Echinacea zur Unterstützung des Immunsystems bei den sog. Reise- oder Mittelmeerkrankheiten (MMK). Das wird hier nicht empfohlen, denn das Immunsystem hat sich meist schon "eingeschossen" auf die Erreger und arbeitet dran. Ein weiteres Pushen kann sich da sogar negativ auswirken. Du musst auch unbedingt darauf achten, dass Cortison nur in lebensbedrohlichen Notfällen eingesetzt wird, da es das Immunsystem drosselt.

    Dem Immunsystem sanft helfen kannst Du aber z.B. mit einer Darmsanierung mit Symbiopet oder Anibio Darmprobioticum.

    Zur Ehrlichiose kannst Du auch hier mal lesen, falls noch unbekannt. Es kann natürlich sein in Indien finden sich andere Erreger bzw. welche mit Besonderheiten, die hier weniger bekannt sind, das weiss ich leider nicht.

    Liebe Grüsse

    Andrea

  6. #6
    Unregistriert
    Gast

    Idee

    Hallöle!

    Jetzt kommen ein paar antworten, freu!

    Gut zu wissen, wegen der Globuli.
    Die Darmsanierungen sind mir bekannt, allerdings bisher auch nur über Globuli. Und vor Allem nach einer Gabe von Antibiotika.
    Ich fange gerade erst mit den Tieren und Homöopathie an, bei unserer Familie praktiziere ich das schon seid gut 2 Jahren und bin total begeistert.

    Mit dem Impfen sehe ich es ähnlich. Habe mienen anderen Hund auch das letzte mal vor 2 Jahren impfen lassen und denke, ich lasse es ganz. Unser erster Familienhund (ich war noch ein Kind) wurde nie geimpft und 16 Jahre alt. So ist das...

    Freue mich über noch (viiiiieeeeeeel) mehr Erfahrungsberichte.
    LG, Liz

  7. #7
    Unregistriert
    Gast

    Ausrufezeichen Futter? Nichts Handelsübliches!!!

    PS: Wir füttern schon sehr gut, da unser "Ersthund" eine enorme Futtermittelallergie hat. Ich muß aufpassen wie ein Fuchs damit er nichts falsches frisst.
    Ich mache mir also keine Sorgen das wir die Kleine nur mit irgendwelchen Handelsüblichen Fleischnebenerzeugnissen plus Zucker beinhaltenden eckligen Hundefuttern satt bekommen müssen ;o)

  8. #8
    Forum-Team
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    8.446
    Hallo nochmal!

    Mit Antibiotikum behandelt wurde die Kleene ja und sicher wurde auch eine Wurmkur gemacht. Auch die Umstellung allgemein kann stressig sein und wird mit Darmsanierung u.U. besser verkraftet.

    Zur homöopathischen Darmsanierung habe ich keine persönliche Erfahrung, aber wenn Eure THP mit Bioresonanz arbeitet, kann sie ja testen welches Mittel am geeignetsten ist für die Hündin. Homöopathische Eigenbehandlung von Hunden mit MMK (und auch ohne ) wird hier nicht empfohlen

    Liebe Grüsse

    Andrea

  9. #9
    Unregistriert
    Gast
    Hallo!

    Die Broschüre ist Klasse!
    Hier, in unserer Gegend gibt es leider fast keine THP, aber ich denke, ich muss nur genau suchen....

    DAAAAANKEEEE

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