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Thema: Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose - bitte um Beurteilung der Befunde

  1. #31
    Forum-Team Avatar von henri
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    Ja, verstehe ich, das wäre mir auch lieber Nicole. Ich meine du wirst ja sehen, ob die Ohren jetzt endlich abheilen. Und man muss natürlich weiter dran denken, dass die Inkubationszeit bei einer LM ellenlang ist und auch später noch positiv werden kann. Aber im Moment würde ich da auch jetzt die Milben behandeln, gucken ob die Ohren abheilen und ich meine auch wie du, dass es ausreicht in drei Monaten mal zu gucken was mit der Ehrlichiose los ist. Falls die aktiv wird, werden auch das Gesamteiweiß und die Gammaglobuline steigen. Und das würde man ja in einer EEP sehen. Daher finde ich Blutbild+EEP ok, das reicht. Wenn dann wirklich was auffällig sein sollte, kann man immer noch Werte nachfordern, oder überlegen dann Doxy zu geben.
    Viele Grüße
    Michaela


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  2. #32
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    Danke, liebe Michaela!
    Die Ärztin meinte, dass das LM-Ergebnis aufgrund der Ehrlichiose durchaus falsch-positiv gewesen sein kann. Also dass Josie gar nicht an Leishmaniose erkrankt ist, zumal das erste Ergebnis nur grenzwertig erhöht war und der zweite AK Test negativ war. Vor allem wenn jetzt die Ohren und die Sprunggelenke abheilen könne man davon ausgehen.

    Denkst du, ich soll trotzdem in 3 Monaten nochmal einen AK Test auf LM machen lassen? Kann ich Hoffnung haben dass das Ergebnis falsch positiv war?

    LG, Nicole

  3. #33
    Moderatorin Avatar von Marion/Grappa
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    Die Ärztin meinte, dass das LM-Ergebnis aufgrund der Ehrlichiose durchaus falsch-positiv gewesen sein kann
    Zwischen Ehrlichiose und Leishmaniose gibt es keine Kreuzreaktionen, das würde ich also ausschliessen.
    Aber wie Michaela schon schrieb: die LM behältst Du im Hinterkopf und beobachtest Deinen Hund gut, dann kann eigentlich nix schiefgehen diesbezüglich.
    ************************* ************

    Liebe Grüße von Marion
    mit Grappa, Nelly,Rosi Moser
    und der restlichen Viecherei


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  4. #34
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    Hallo Marion, ich habe mehrfach gelesen dass eine bestehende Ehrlichiose ein falsch positives LM Ergebnis zeigen kann. Bei den Laborergebnissen stand das auch dabei.
    LG, Nicole

  5. #35
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    Rotes Gesicht

    Hallo Nicole!

    Sorry, der Smiley oben war ein Tippfehler, kann ich nicht mehr ändern...

    Im ersten Befund ist von unspezifischen Kreuzreaktionen die Rede, nicht mit Ehrlichiose.

    Aufgrund seiner Herkunft musst Du bei Deinem Hund immer die LM im Hinterkopf behalten, selbst wenn der Test eindeutig negativ gewesen wäre. LM kann eine Inkubationszeit von bis zu ca. 7 Jahren haben und auch die Ehrlichiose kann nicht geheilt werden, spätere Ausbrüche oder Rückfälle sind leider möglich, regelmäßige Blutkontrollen nötig.

    Wenn Du nicht gerade in einem Räude-Gebiet lebst, wo der Hund oft Erregerkontakt hat, ist die aktuelle Erkrankung leider auch ein Hinweis auf ein nicht optimal funktionierendes Immunsystem. Auch von daher ist eine Kontrolle der Blutwerte ratsam. Ob Du da nur Blutbild, Organwerte und Elektrophorese machen lässt oder auch nochmal den LM-Titer bestimmen lässt, ist dabei eine individuelle Entscheidung, meine ich.

    Ich persönlich würde die Kontrolle eher in 2 Monaten machen lassen, einer ist ja schon fast vorbei seit der letzten.

    Liebe Grüße

    Andrea
    Geändert von Charlie (09.05.2020 um 13:08 Uhr)

  6. #36
    Forum-Team Avatar von henri
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    Denkst du, ich soll trotzdem in 3 Monaten nochmal einen AK Test auf LM machen lassen?
    Nein, würde ich nur machen, wenn Gesamteiweiß, oder Gamma gestiegen ist. Titerteste sind teuer und im Endeffekt würdest du die ganzen 8 Jahre der Inkubationszeit jetzt mit Titermessungen dran bleiben, solange die LM jedes Mal negativ ist. Weil man ja oft auch denkt: Ah, sie ist jetzt negativ, ok, aber mein Hund hat so komische Knubbel an der Schnauze,, oder er frisst so schlecht, oder wieso wirkt er so schlapp? Und immer hat man im Hinterkopf, ohje, ob das jetzt wohl doch Leishmaniose sein kann?

    Mir geht das jedenfalls so. Mein neuer Rüde ist seit Dezember bei mir. Bisher ist er negativ auf LM getestet. Aber das war Anfang Dezember. Ende Dezember kam er zu mir und dann habe ich im Januar einmal sein Blut geckecht + EEP und jetzt warte ich drauf, dass die 6 Monate um sind, weil ich dann erst nachsehen lassen kann, ob er Herzwürmer hat. Dann lasse ich auch nochmal ein komplettes Reiseprofil machen. Nur jetzt fummel ich ständig an ihm rum, weil mir die Haare an seinen Augen mal etwas dünn vorkommen, oder ich fummel seine Ohren nach krustigen Stellen ab. Bisher ist da nichts, aber im Endeffekt bleibt man mit negativen Titern in der Schwebe, weil es könnte ja doch...vielleicht...ist schon doof, aber man muss sich auch nicht verrückt machen.

    Du bist ja schon weiter und hast ein Reiseprofil mit negativem Herzwurmtest. Babesiose wurde bereits behandelt, Ehrlichiose ist positiv, das weißt du auch schon. Also ist die einzig unbekannte Variable die Leishmaniose. Und wenn die ausbricht/ausbrechen sollte, dann steigt auch da das Gesamteiweiß und die Gammaglobuline. Da das bei Ehrlichiose ja auch so ist, kann man nicht unterscheiden ob da jetzt die Ehrlichiose ursächlich ist, oder ob doch die LM auf einmal positiv geworden ist. Und genau dann würde ich Doxy geben und zeitgleich im Labor die Probe nachträglich auf LM untersuchen lassen, also dann so eine Titermessung nachträglich beauftragen. Klar, man kann auch bei jedem Check die LM Titermessung gleich mit bestellen. Ich sehe da nur keinen Vorteil drin. Denn wenn der Titer zB dann positiv ist, heißt das ja noch lange nicht, dass die Krankheit auch bereits ausgebrochen ist.


    Wie Marion schrieb, die Kreuzreaktion mit Ehrlichiose gibt es nicht, einzig bei einem sehr hohen Babesiosetiter kann mal die LM falsch pos. getestet worden sein. Und die LM war ja bei Josie damals grenzwertig, bei anderen Laboren heißt das Ergebnis dann zB "fraglich". Test 2 war dann ja klar negativ, ok icl. der Anmerkung vom Labor. Aber im Moment würde ich davon ausgehen, dass Josie noch negativ ist.
    Viele Grüße
    Michaela


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  7. #37
    Forum-Team Avatar von henri
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    Zitat Zitat von Nicole D. Beitrag anzeigen
    Hallo Marion, ich habe mehrfach gelesen dass eine bestehende Ehrlichiose ein falsch positives LM Ergebnis zeigen kann. Bei den Laborergebnissen stand das auch dabei.
    LG, Nicole
    Da haben wir jetzt alle gleichzeitig geschrieben. Wo steht das denn? Kenne ich bisher so noch nicht.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
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  8. #38
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    Hallo Michaela,

    ich habe mal ein paar Stellen raus gesucht:
    Quelle: "Refugio Patan"
    In letzter Zeit wird in Deutschland vermehrt festgestellt, dass falsch positive Ergebnisse auch zustande kommen können, wenn eine Babesiose oder Ehrlichiose vorliegt, d. h. die Tiere sind häufig nicht an Leishmaniose erkrankt, sondern es kommt anscheinend bei der Austestung zu Kreuzreaktionen in der Diagnostik.

    Quelle: "Tierliebe Grenzenlos e.V."
    Wenn ein erhöhter Titer bei einem Blutbild festgestellt wird, bedeutet das erst einmal nur, dass der Hund Kontakt mit der Sandmücke hatte. Ein positiver Titer ist nicht zwangsläufig mit einer Erkrankung gleichzusetzen. Häufig sind auch falsch positive Leishmaniose-Titer in Verbindung mit einer Babesiose- und/oder Ehrlichiose-Infektion zu beobachten (sog. Kreuz-Reaktion).

    Gibt noch mehrere Seiten, daher habe ich die Hoffnung, dass Josie doch nicht an LM erkrankt ist. Wir behalten es aber trotzdem im Hinterkopf !

    LG, Nicole

  9. #39
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    Leider veraltet!

    Nur, wie oben erklärt, mit sehr hohen Babesien-Titern oder Trypanosomen kann es ein Problem geben. Grenzwertige Titer sind mit einer Kreuzreaktion aber ohnehin nicht gemeint.
    Geändert von Charlie (09.05.2020 um 13:55 Uhr)

  10. #40
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    Hallo Andrea,

    ich denke dass sich Josie hier mit der Sarcoptes-Milbe ( "Fuchsräude") angesteckt hat. Hier gibt es einige Felder, wo etliche Rehe und Füchse leben. Dort gehen wir eigentlich (bisher) täglich lang mit Josie. Die Füchse laufen einem da je nach Tageszeit fast über die Füsse . Josie hatte einmal fast einen gefangen, der Geruch lockt sie auch immer in die Büsche. Da kann sie das ohne weiteres her haben.

    LG, Nicole

  11. #41
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    Ja, natürlich. Es reicht sogar Bewuchs zu streifen zu dem ein räudiger Fuchs Kontakt hatte. Aber nicht jeder Hund erkrankt gleich. Es muss schon der Körper bzw. das Immunsystem aus dem Gleichgewicht sein, meine ich.

  12. #42
    Moderatorin Avatar von Marion/Grappa
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    Nur für Fories, die hiermitlesen - die von Nicole ztierten Seiten geben die Meinung von Tierschutz-Orgas wieder, also nicht zwingend zutreffende medizinische Erkenntnisse.

    Es gibt definitiv nur die auch von Michaela beschriebene mögliche Kreuzreaktion mit Babesiose … alles andere ist gefährliche Verharmlosung von positiven LM-Testergebnissen.

    daher habe ich die Hoffnung, dass Josie doch nicht an LM erkrankt ist
    @ Nicole, ein positives Testergebnis ist nicht zwingend mit einer (ausgebrochenen) Erkrankung gleichzusetzen. Bei Euch ist aktuell weder das eine noch das andere gegeben, das ist doch erfreulich

    Meine Grappa kam auch mit Sarcoptes-Milben zu mir - wir haben das mit SpotOn gut in den Griff bekommen - abgesehen vom Juckreiz, der dann nachliess und verschwand, wurde ihr Fell im Anschluss auch viel dichter und schöner.
    ************************* ************

    Liebe Grüße von Marion
    mit Grappa, Nelly,Rosi Moser
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  13. #43
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    Angesteckt hat sie sich vermutlich schon im Dezember, da fing das Kratzen an, von der TA und mir aber falsch eingeordnet...Wir dachten an Unverträglichkeit...jeden falls kann es schon sein dass das Immunsystem zu dem Zeitpunkt in Schieflage war...denn 2 Monate vorher ist sie zu uns gekommen. Vorher in Rumänien die Tötungsstation, der Shelter, Kastration, Impfungen, Ausreise...

  14. #44
    Forum-Team Avatar von henri
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    Das denke ich auch. Mein Heri hatte zB nach jeder OP was, also immer wenn sein Immunsystem besondern gefordert war, hat er sich was eingefangen, was bei einem gesunnden Hund mit starkem Immunsystem nicht so schnell passiert.
    Viele Grüße
    Michaela


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  15. #45
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    Hab noch was vergessen zu fragen.
    Wir sollten ja das Allopurinol absetzen, 1. weil die Milbenbehandlung jetzt Vorrang hat und 2. weil der AK Test negativ war. Wir sollen auch wieder normales Futter geben. In den letzten 4 Wochen haben wir Special light von Bosch gefüttert wegen dem Allo.

    Können wir jetzt ohne Bedenken wieder normales Futter geben?
    Sollen wir, wenn die Milbenbehandlucng erfolgreich beendet wurde, wieder Allo geben? Oder erstmal lassen?

    LG, Nicole

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