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Thema: Soll man Hund adoptieren mit Leishmaniose!

  1. #1
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    Soll man Hund adoptieren mit Leishmaniose!

    Hallo
    Ich habe eine Süsse Hündin 4kg gefunden vom Tierschutzverein Animal Knight!
    Sie befindet sich in Bulgarien alles ist super es steht dem ganzen nix mehr im Weg.
    Leider ist sie Leishmaniose Positiv.

    So jetzt fängt das gefühlscaos an. Jetzt informiere ich mich und lese viele Beiträge was mich erwartet....

    Mein TA hat nur gemeint das sind die Hunde die dann die österreichischen Hunde anstecken. Durch unsere Mücken. Er hat dann zwar gemeint er hatte noch nie einen Fall aber er macht sich schlau.

    Kann das mein erster Hund Artur 6kg durch einen Mücken Stich von Lala bekommen?

    Laut Tierschutz hatte Lala eine drei Monatige Therapie bekommen und ihr geht's gut, sie ist geheilt. Ich soll lediglich einmal im Jahr einen Bluttest machen. Sollte sie nochmal symtome haben übernehmen sie auch die Kosten.

    So jetzt lese ich, Geheilt ist ein Hund nie, es kann ständig in schüben ausprechen. Ich weiß mitlerweile das es bei vielen schlummern kann....

    Sie tut mir so leid, meine Gedanken sind jetzt, wird mir das zuviel, stemm ich das, könnte es sein das sie vielleicht nie Symptome hat, die Behandlung kann bis zu 1000€ kommen. Kann ich das den Tierschutzverein wirklich überlassen? Kann und will ich mir das wirklich leisten? Soll ich Absagen? Aber dann tut sie mir wider so leid, bekommt sie dann überhaupt noch eine Chance, was soll ich tun. Was ist mit Artur wenn der es auch bekommt.

    Es ist einfach für mich sehr schwer.

    Lg Lala und Artur

  2. #2
    Forum-Team Avatar von henri
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    10.451
    Hallo, herzlich willkommen Eine Ansteckung kann nur über Sandmücken erfolgen, nicht über unsere normalen Stechmücken. Dass das mit dem geheilt Quatsch ist, hast du ja bereits selber herausgefunden. Leider kann dir keiner die Entscheidung abnehmen, aber ich meine man muss so eine wichtige Entscheidung auf Grund von wahren Tatsachen fällen und da ist ein TA bzw. Tierschutzverein, der Unsinn erzählt nicht wirklich hilfreich.

    Anders sieht es aus bei zB Babesiose (canis), die wird von Auwaldzecken übertragen und da macht es dann schon Sinn Zeckenschutz zu betreiben, weil man sonst wirklich andere Hunde anstecken könnte, wenn so eine vollgesogene Zecke abfällt und sich so die Krankheit verbreiten könnte.

    Zu den Kosten, die Medikamente werden ja nach Gewicht dosiert und da ist ein kleiner Hund schon eine Ecke preiswerter. Allopurinol kostet wenige Euro pro Monat, für so einen kleinen Hund schätze ich das unter 10 Euro, die teuersten Medikamente sind Milteforan und Glucantime. Milteforan für so einen kleinen Hund kostet so rund knapp 100 Euro, die größere Flasche für einen zB 25 kg Hund so rund 200 Euro. Blutabnahmen, Blutbilder, Leber- und Nierenwerte, Urinuntersuchungen kosten für jeden Hund ja gleich. Da weiß man ja eh in etwa, was der eigene TA dafür berechnet, wenn man bereits einen Hund hat.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  3. #3
    Moderatorin Avatar von Marion/Grappa
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    04.2010
    Beiträge
    4.421
    Hallo ? im Forum,

    wenn Du einem Hund aus einem Endemiegebiet aufnimmst (dazu gehören so gut wie alle Gebiete, aus denen Hunde mittels Tierschutz-Orgas 'importiert' werden), bist Du auch bei negativem Testergebnis nicht vor einer LM-Erkrankung gefeit. Die Inkubationszeit kann bis zu 7 Jahre betragen. Auch andere MMKs können mit Zeitverzögerung auftreten.

    Das sollte einem grundsätzlich bewusst sein, wenn man sich für einen Hund aus dem Auslandstierschutz interessiert.

    Leider wird das alles oft von Orgas verharmlosend dargestellt, das ist schade und natürlich gegenüber den Interessenten nicht in Ordnung.

    Wegen einer Ansteckung des bereits vorhandenen Hundes solltest Du Dir keine Sorgen machen, Sandmücken sind hierzulande (dazu zähle ich auch Österreich ) so selten, daß keine Gefahr besteht. Hier gibt es viele Fories die mehrere Hunde haben und ich kenne keinen einzigen Fall einer Ansteckung. Meine Grappa war auch LM+, Nelly und Rosi waren und sind immer schon gesund. Grappa hat seit Ende 2010 keine Medikamente mehr gegen die LM benötigt und ist vor fast einem Jahr an einer anderen Erkrankung verstorben.
    ************************* ************

    Liebe Grüße von Marion
    mit Grappa, Nelly,Rosi Moser
    und der restlichen Viecherei


    Tagebuch Mädels

    Gesundheit Grappa

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