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Thema: Umgang mit Ehrlichiose

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  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Umgang mit Ehrlichiose

    Hallo liebe Forenmitglieder,

    2015 habe ich ein in Hundemädchen aus der Türkei adoptiert. Ein halbes Jahr später wurde sie auf Mittelmeerkrankheiten getestet und hatte einen positiven Befund für Ehrlichiose (Titer: 1:1280). Sie hatte allerdings keine Symptome und äußerst fit.
    Vor 3 Wochen war ich zur Zahnkontrolle und Tollwutimpfung bei meinem TA. Von dort habe ich Wurmkur noch mitbekommen, weil ich meine Hündin mal wieder entwurmen wollte (das mache ich max. 1x im Jahr). Der TA verwies darauf, noch 3-4 Tage damit zu warten, was ich auch tat.
    Nach der Tollwutimpfung zeigte sie vermehrt Appetitlosigkeit. Erst wurde morgens nichts mehr gefressen, dann auch abends kaum noch etwas. Ich bin daraufhin mit ihr wieder zum TA, der ihr Blut abgenommen hatte. Am nächsten Morgen hatte sie Anzeichen eines Vestibunarsyndroms (starke Augenbewegung und sie konnte nicht aufstehen). Ich bin dann zum Notdienst eines anderen TA, der sie sofort untersuchte und ihr eine Infusion und Antibiotika gab. Des Weiteren hatte er auch noch einmal Blut abgenommen. Ihr Zustand verbesserte sich sehr schnell, direkt nach der Behandlung konnte sie wieder laufen und zwei Tage später war alles weg. Da waren jedoch die Blutergebnisse da. Sie hatte extrem hohe Leberwerte und zu wenig rote Blutkörperchen im Blut. Der "Nottierarzt" hatte dann noch einmal ein Röntgenbild angefertigt, aber alle Organe hatten Normalgröße, sahen gut aus und wiesen keine Tumore auf. Er entließ mich mit der Info, mich kommende Woche noch einmal zu melden. Da mich dieses Vorgehen nicht schlafen ließ, kontaktierte ich noch einmal meinen Tierarzt und bat um einen Test auf Mittelmeerkrankheiten. Sie wurde positiv getestet und seit Montag mit Doxycyclin behandelt. Seitdem frisst sie sehr gut und ist putzmunter.
    Ich habe versucht, mich über diese Krankheiten zu informieren, aber einiges ist mir noch nicht so ganz klar bzw. vielleicht könnt ihr mir bei meinen Fragen helfen.
    1. Batida hat bis zur Impfung keine Symptome gezeigt (also jetzt seit 4 Jahren, seitdem sie in Deutschland ist). Bedeutet das nun, dass sie sich in der akuten oder chronischen Phase der Erkrankung befindet?
    2. Wie kann ich sie ernährungstechnisch unterstützen? Sie bekommt zur Zeit primär Kohlehydrate in Form von Vollkornnudeln, Hähnchen (leicht verdauliches Eiweiß) und ein bisschen Trockenfutter. Sie bekommt das Anallergenic von Royal Canine, weil sie zum einen auf jegliche Fleischsorten mit Juckreiz reagiert und zum anderen vor einem Jahr eine Pankreatitis hatte und seitdem möglichst fettarm ernährt werden muss. Doxycyclin bekommt sie in einem Stück Fleisch nach ihrer ausgiebigen Mahlzeit.

    Im Anhang noch einmal der Bluttest vom 09.06. zzgl. dem Test auf Ehrlichiose.

    Ich danke euch!

  2. #2
    Forum-Team Avatar von Dori13an
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    5.348
    Hallo und herzlich hier im Forum,
    hast du nochmal alle MMK´s nachtesten lassen oder nur die Ehrlichiose?
    Die Impfung belastet natürlich das Immunsystem und kann der Auslöser gewesen sein. Die Befunde sind nicht hochgeladen, geht gut z.B. mit picr.de

    Das Doxy darf nicht gekaut werden, am besten gut in ein Gulaschstück oder Hühnerherz stecken, so ca 15 min. vorher schlotzigen Haferschleim als Magenschutz füttern, wenn das Doxy die Schleimhaut berührt kommt es zu Verätzungen und dann stellt dein Hund das fressen ein...

    Sicherlich melden die erfahrenen Foris sich noch ausgiebig
    Befunde Flocke
    Liebe Grüße
    von Angelika und Flocke und im Herzen Nala immer mit von der Partie...
    wir sind in 82541 Münsing am Starnberger See

    Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeiffen lassen

    http://www.leishmaniose-forum.com/sh...p?23826-Flocke

  3. #3
    Unregistriert
    Gast
    Vielen Dank! Eigentlich sollten Sie alles noch einmal testen, ich habe aber nur einen Verweis auf Ehrlichiose im Test gefunden. Ich wollte deswegen nachher noch einmal beim TA anrufen. Auf Babesia canis-Antikörper und Leishmanien wurde sie 2016 negativ getestet.

  4. #4
    registrierter Teilnehmer Avatar von 2Große
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    Hallo und willkommen !
    Ich würde möglichst sofort die Leber unterstützen. Hier im Forum wird gerne Legaphyton empfohlen, und bei uns hatte es auch gut angesprochen. Die Leberwerte sind schon erhöht und durch die zusätzliche Gabe von Doxy würde ich da schnell was zur Unterstützung geben. Bekommt sie denn noch andere Medikamente ?
    Liebe Grüße,
    Susanne
    Liebe Grüße aus 23936 Stepenitztal

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  5. #5
    Forum-Team Avatar von Dori13an
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    5.348
    Ich würde unbedingt schauen ob du noch die restl. MMKs nachfordern kannst, sonst bitte nochmal Blut abgeben. Es könnte durchaus sein, dass durch die Impfung die anderen MMKs ausbrechen
    Befunde Flocke
    Liebe Grüße
    von Angelika und Flocke und im Herzen Nala immer mit von der Partie...
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  6. #6
    Unregistriert
    Gast
    Ich danke dir!
    Sie bekommt die nächsten 3 Tage noch Karsivan wegen des Vestibularsyndroms. Ansonsten bekommt sie keine Medikamente.

  7. #7
    Forum-Team Avatar von henri
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    17.476
    Die schlechten Werte passen auch zur Babesiose. Die würde ich auch unbedingt noch nachfordern, denn Ehrlichiose und Babesiose wird von der gleichen Zeckenart übertragen und daher haben Hunde oft beide Erkrankungen "abbekommen". Wie sieht denn der Urin aus?
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  8. #8

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