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Thema: LM-Diagnose bei Adoptivhund

  1. #1
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    LM-Diagnose bei Adoptivhund

    Hallo ihr lieben,

    ich bin neu hier und möchte gern einmal eure Meinung hören.
    Ich bin gerade dabei einen Hund zu adoptieren und es war auch schon alles soweit geklärt. Nun kam leider beim MMK-Check heraus, dass mein Hund der Wahl LM hat.
    Ich möchte euch gern über den Befund drüber schauen lassen und eure Meinung dazu hören.
    Mir wurde weitergeleitet, dass es sich um eine aktive LM handelt, das ganze zunächst mit 28 Tagen Glucantim-Spritzen behandelt wird, da Domperidona im Moment nicht ausreichen würde, um die LM zu stoppen. Allopurinol soll alle 12 h mit 300 mg gegeben werden (Hund wiegt aktuell 17-18 kg). Nach dem Monat dann einen Monat Pause mit Glucantime und ein erneutes Proteinogramm. Je nach dem wie das dann ausfällt, ein weiterer Glucantim-Zyklus oder Domperidona, Allopurinol weiterhin.
    Auf dem ersten Blatt sieht man, dass der Titer sehr hoch ist.

    Ich bin nun auch sehr verunsichert, es wäre mein erster Hund. Dass das passieren kann, war mir bewusst (hofft man doch, dass es dennoch nicht der Fall ist), aber andererseits ist es auch besser, es ist schon jetzt klar und es wird behandelt, als wenn es irgendwann ausbricht und erstmal unklar ist, woher es kommt.

    Ich danke euch schon mal für euer Drüberschauen.
    Viele Grüße,
    Bine0205




  2. #2
    Forum-Team Avatar von Dori13an
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    Hallo liebe Bine und hier im Forum,
    haben wir heute schon miteinander telefoniert?
    Hast du noch andere Befunde die du einstellen könntest?
    Befunde Flocke
    Liebe Grüße
    von Angelika und Flocke und im Herzen Nala immer mit von der Partie...
    wir sind in 82541 Münsing am Starnberger See

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  3. #3
    Forum-Team Avatar von henri
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    Hallo Bine, herzlich willkommen. Ja, die Leishmaniose ist aktiv. Willst du ihn denn noch adoptieren, oder jetzt lieber nicht mehr? Auf jeden Fall war es sehr gut für ihn, dass du wegen ihm angefragt hast. Oft werden die Hunde ja nur getestet, wenn sich jemand für sie interessiert. Ohne deine Anfrage, wäre die LM sicher nicht so schnell entdeckt worden. Man sieht kein Datum, von wann ist denn der Befund? Allopurinol ist etwas hoch. Wenn er bei dir ist, könntest du die Dosis besser an sein Gewicht anpassen. Das geht oft in den Tierheimen nicht so genau zu dosieren bei so vielen Hunden, daher geben die dann eben mehr. Wichtig wäre auch ein Test auf Ehrlichiose und Babesiose. Wurde das auch getestet, oder nur alleine auf LM?
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  4. #4
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    Hallo und danke schon mal für die Antworten,

    @Dori13an

    Genau, wir haben gestern Abend telefoniert. Im Moment habe ich noch keine weiteren Befunde, habe aber mit einem der Ärzte bzw. Pfleger (das weiß ich nicht so genau) Kontakt aufgenommen, der in den Fall direkt involviert ist. Er hat mir gesagt, dass ihre Nieren und Leber auch überprüft wurden, um zu schauen, ob die betroffen sind. Leider ist das Gerät zur Auswertung kaputt gegangen, sodass sie erst heute Abend mit Ergebnissen rechnen.
    Wenn ich die habe, kann ich sie hochladen.

    @henri
    Ich durchdenke mir das alles gerade. Ich hab mich sehr in sie verliebt, beschäftige mich seit 2 Monaten mit ihr und sie wurde mir jetzt auch von mehreren Seiten charakterlich richtig toll beschrieben. Das macht es mir sehr schwer direkt nein zu sagen, weil ich mir auch denke, es hätte danach ebenfalls passieren können. Oder, wenn nicht eine MMK, dann sind es andere Dinge, die ein Hund bekommen kann. Bei der LM weiß ich zumindest schon vorher, dass grundsätzlich Kosten auf mich zukommen.
    Jedenfalls informiere ich mich gerade ausgiebig, um eine Entscheidung zu treffen.

    Der Check hätte zum Glück eh angestanden, sie sollte so oder so nach Deutschland überführt werden und auf eine Pflegestelle kommen.
    In Spanien hat sie aber auch schon auf einer Pflegestelle gelebt.
    Der Befund ist vom 17.02.2021 und es wurde auch auf alle anderen MMK getestet, die waren negativ. LM wurde noch ein zweites Mal getestet, um ganz sicher zu sein.

    Zu der Dosierung: Ok, danke für die Info. Vielleicht geben sie ihr so viel, weil es jetzt gerade so sehr aktiv ist?

    Viele Grüße und danke nochmal,
    Bine0205 (oder auch Sabrina )

  5. #5
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    Achso und ich wollte noch mit erwähnen, dass sie aktuell in einer sehr guten Verfassung sein soll. Sie hat äußerlich keine Anzeichen gehabt, die Organwerte bleiben natürlich noch abzuwarten.

  6. #6
    Forum-Team Avatar von Maxanja
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    Hallo Sabrina

    Zitat Zitat von Bine0205 Beitrag anzeigen
    Oder, wenn nicht eine MMK, dann sind es andere Dinge, die ein Hund bekommen kann. Bei der LM weiß ich zumindest schon vorher, dass grundsätzlich Kosten auf mich zukommen.
    Jedenfalls informiere ich mich gerade ausgiebig, um eine Entscheidung zu treffen.
    Ich finde Deine Einstellung super! Und ebenfalls, dass Du bereits im Vorfeld so gut versuchst, Dich zu informieren. In Bezug auf Mittelmeererkrankungen ist das eh das beste, wenn man nicht völlig ahnungslos in so eine Auslandshund-Adoption schlittert. Auch um dann später hier mit den Tierärzten zu kommunizieren, ist es wichtig, dass man zumindest schon ein bißchen was weiß.
    Und es stimmt ja: selbst wenn man einen - im Moment der Ausreise negativ getesteten - Hund adoptiert, kann er dennoch im Laufe der Zeit positiv werden; LM hat eine sehr lange Inkubationszeit (bis zu 7 Jahre).
    Darüber sollten sich eigentlich alle im Klaren sein, die einen Hund aus dem Ausland adoptieren.

    Ich drücke dem Mäuslein auf jeden Fall die Daumen, dass es zu Dir darf
    LG
    Anja mit Elmo, Lenou, Salvada II und Ivy und Max, Ben, Salvada I, Shelby und Amigo im Herzen

    Befunde Salvada Befunde Elmo Befunde Lenou Befunde Amigo Befunde Salvada II

  7. #7
    registrierter Teilnehmer Avatar von Ohrenhund
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    Ich finde es gut dass du alles durchdenkst, aber den Hund nicht gleich bei Erfahren der Diagnose ablehnst. Letztlich ist es ja nunmal eh so, dass jeder Hund aus dem Ausland eine LM entwickeln kann im Laufe der Zeit. Bei so vielen Jahren Inkubationszeit ist immer was möglich, also selbst ein negativ getesteter Hund bietet da keine Garantie dass da nie was sein wird. Wäge ab und entscheide. Du liest dich sehr besonnen. Ich würde dem Hund sehr wünschen, dass er zu Dir kann. So oder so aber, es ist deine Entscheidung. Hier im Forum kann man sich einiges an Wissen anlesen, aber es gibt auch sonst ein paar gute Seiten im Internet.
    Liebe Grüße,
    Tanja mit dem spanisch-rumänischen Quartett

    Befunde Pepper

  8. #8
    Forum-Team Avatar von henri
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    Bei der LM weiß ich zumindest schon vorher, dass grundsätzlich Kosten auf mich zukommen.
    Ja, das stimmt. Ich würde mich für das Mädel sehr freuen, wenn sie von dir adoptiert wird. Es wird für sie schon bedeutend schwerer eine neue Hundemama zu finden mit der LM im Gepäck. Das schreckt viele dann doch ab. Klar, aber ich kann auch verstehen, wenn du sagst, das ist mir zu heikel, ich traue es mir nicht zu. Aber wenn du dich für sie entscheiden solltest, wir helfen dir immer gerne und du kannst hier alles fragen.


    Edit: Ach so, noch dazu:

    Der Befund ist vom 17.02.2021 und es wurde auch auf alle anderen MMK getestet, die waren negativ. LM wurde noch ein zweites Mal getestet, um ganz sicher zu sein.
    Dann ist der Befund ja ganz frisch und man kann davon ausgehen, dass das sozusagen der Tiefpunkt ist, also weil da noch Null Behandlung stattgefunden hat. Das sollte nach der Glucantime Therapie deutlich besser aussehen, vor allem wenn sie "nur" Leishmaniose hat. Das ist prima, dass der Rest negativ getestet wurde, denn so eine LM als Einzelinfektion lässt sich idR viel besser stabilisieren, als bei einem Hund der noch mehrere andere MMK erwischt hat.

    Wann sollte denn ihre Ausreise sein? Ist da schon was geplant?
    Geändert von henri (23.02.2021 um 12:20 Uhr)
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  9. #9
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    Eben, ich weiß zwar, dass sie direkt auf eine Pflegestelle kommen würde. Das war ja eh schon so geplant, dort ist sie auch sehr gut aufgehoben. Aber die Vermittlungschancen stehen natürlich schlechter.

    Das Zutrauen ist ja das eine, aber ihr dann auch gerecht zu werden eben das andere.

    Es ist schonmal gut zu wissen, dass die Stabilisation besser zu machen ist als wenn noch andere MMK dabei wären.

    Die Ausreise ist am 05.03. und ankommen würde sie am 06.03.
    Entscheiden kann ich mich bis zum kommenden Wochenende.

    Noch eine Frage zu den LM-Schüben. Da hab ich nun auch schon einiges gelesen, dass die Tablettengabe und Kontrolle überschaubar ist, wenn so ein LM-Schub kommt, aber eine ganz andere Nummer mit Kosten um die 1000 €. Wie sieht denn dann so ein LM-Schub aus? Also was kann da alles auftreten? Die Hautprobleme, Magen-Darm, sicherlich auch Probleme mit den Organen. Auf was müsste ich mich da einstellen?

  10. #10
    Forum-Team Avatar von Dori13an
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    Hallo Sabrina das ist ganz individuell was da an Symptomen kommen kann. Äußerlich sieht man die typische Brillenbildung=Haarausfal l um die Augen. Apathie, Trägheit, Lahmheit. Fieber Appetitlosigkeit, einreißen der Ohrränder, Nierenprobleme,offene Ballen. Doch das wäre whorst case und ist oft bei lange unerkannt und unbehandelter LM
    Wenn du mit den Untersuchungen gut dran bleibst wird so ein Schub ja früh erkannt und verläuft dann meistens leichter

    P. S. Mistca kommt aus dem gleichen TH wie Flocke
    Geändert von Dori13an (23.02.2021 um 16:24 Uhr)
    Befunde Flocke
    Liebe Grüße
    von Angelika und Flocke und im Herzen Nala immer mit von der Partie...
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  11. #11
    Forum-Team Avatar von henri
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    wenn so ein LM-Schub kommt, aber eine ganz andere Nummer mit Kosten um die 1000 €
    Also das teuerste sind idR die Medikamente. Und die gehen nach Gewicht. Sprich, ein kleiner Hund ist billiger, als ein großer Hund. Falls es zu einem neuen Schub kommen sollte, kann es sein, dass sie nochmal Glucantime, oder Milteforan benötigt. Das sind immer Medikamente, die 4 Wochen lang gegeben werden und einen Teil der Erreger abtöten. Milte kostet pro 10 kg Hund ca. 100 Euro. Deine Hündin braucht mit 18 kg eine 60 ml Flasche, die kostet ca. 180 Euro plus Versandkosten (da bestellen hier viele direkt das Milte im Ausland um Kosten zu sparen) und damit bist du dann bei 200 Euro.Wiegt der Hund zB 22 kg, reicht eine 60 ml Flasche nicht mehr für 4 Wochen und man muss 90 ml kaufen, die kostet dann ca. 300 Euro. Bei Glucantime sind die Kosten ähnlich. Evtl. kannst du die Medis auch später von deiner Orga bekommen, das gibt es auch ab und zu, dass hier Foris berichten, dass ihre Orga ihnen das Mittel zum Einkaufspreis besorgt, weil die das fürs Tierheim günstiger bekommen.

    Wir haben hier ganz viele Hunde, die einmal in ihrem Leben Milte bekommen haben und das ausreichte für viele folgende Jahre. Bei anderen Hunden war eine Wiederhoung nach 1,2,3 Jahren notwendig. Und auch ab und zu gibt es Fälle, die ein 2. und 3. und 4. mal Glucantime bekommen müssen. Aber das sind schon seltene Fälle, vielleicht so ca. 5 von 100 schätze ich mal, man kann es halt nur nicht ausschließen.

    Also einen Schub zeigen die Befunde oben. So sieht ein typischer Schub aus. Man sieht es also zuerst an den Blutwerten. So wie Angelika geschrieben hat, wenn man dem Hund bereits äußerlich was anmerkt, dann ist die LM oft bereits alt und wurde nicht therapiert.

    Die schlimmsten und teuersten Fälle sind die Hunde, die bei Einreise negativ getestet wurden und wo die Orga nicht drauf hingewiesen hatte, dass die LM auch noch später ausbrechen kann und wo sich die Halter in Sicherheit gewogen haben. Und dann kommen die Hundehalter hier ins Forum, wenn schon die Nieren bereits kaputt sind und fallen aus allen Wolken, dass man die Krankheit früh erkannt hätte sehr gut aufhalten können. Da sind leider sehr tragische Fälle dabei, mit Klinikaufenthalt, Infusionen für die Nieren und im Endeffekt Tod des Hundes, weil einfach keiner dran gedacht hat, dass der Hund 4 Jahre vorher aus dem Ausland importiert wurde. Vielleicht war das einer der Fälle, der dir von den 1000 Euro erzählt hat?

    Ich meine jeder Hundehalter kann irgendeine Horrorgeschichte beitragen. Mein erster Hund war ein Rüde und hatte im Alter Prostataprobleme. Alleine das Kontraströntgen in der Klinik über 3 Tage hat 2700 € gekostet. Der Hund meiner Freundin hat sich das Bein mehrfach gebrochen und musste einen Fixateur tragen. 1800 Euro waren dafür weg. Der Fangzahn meines Rüden wurde gezogen, 960 Euro musste ich dafür zahlen. Also ich kann jedem Hundeanfänger nur raten jeden Monat 50 Euro zur Seite zu packen fürs Alter, wenn die ganzen OPs anstehen. Aber ich schweife ab.

    Also realistisch muss man die ersten 2-3 Jahre mit 4 Blutkontrollen pro Jahr rechnen, plus Allopurinol. Das sind dann schon ca. 25 Euro pro Monat. Reicht das nicht aus und man muss Milte geben, dann die 200 Euro dazu rechnen. Auch muss man das Reiseprofil nach einem halben Jahr wiederholen. Das ist auch rel. teuer, so 150-180 Euro kostet das je nach Labor und Tierarzt. Urinuntersuchung ist auch wichtig, da solltest du im ersten Jahr 2 x einplanen, kostet jeweils ca. 50 Euro. Das mal so als grobe Anhaltswerte.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  12. #12
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    Hallo Bine!

    Willkommen im Forum

    Ich finde auch Du klingst sehr überlegt. Persönlich würde ich erstmal die ausstehenden Befunde abwarten. Die kannst Du auch gern hier zeigen.

    Würde der Hund denn auch mitten in der Glucantime-Behandlung zu Dir kommen oder managt das dann erst eine Pflegestelle? Dann würdest Du selbst spritzen (können)?

    Ich finde die Frage ist auch was Du im Alltag alles mit dem Hund machen möchtest und ob Du Dir vorstellen kannst Dein Leben nach einem kranken Hund auszurichten? Es wird immer Tage geben, wo es nicht so gut geht und Du umplanen musst.

    Frage wäre für mich noch auf was alles getestet wurde, denn oft sind die Tests weniger umfassend als bei uns. Auf Babesiose, Hepatozoonose, Anaplasmose und Rickettsiose wird oft nicht getestet meiner Erfahrung nach.

    Passt denn sonst alles? Rasse(n), Grösse, Gewicht (ein schwerer / grosser kranker Hund ist manchmal allein schwer zu handeln) oder gibt es noch andere "Punkte", die Dich unsicher machen?

    Liebe Grüsse

    Andrea

  13. #13
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    Vielen vielen Dank für die ausführlichen Antworten von euch .

    Das ist richtig, dacht ich mir auch, ein Hund kann generell so viele andere Dinge auch bekommen oder es passiert was. Dessen muss man sich ja so oder so bewusst sein.

    Viele Dank Michaela, für die grobe Abschätzung. Das hilft mir schon weiter, da eine Übersicht zu haben.

    Viele Grüße,
    Sabrina

  14. #14
    Forum-Team Avatar von henri
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    Genau, und die teuren, außergewöhnlichen Fälle sind ja auch diejenigen, die man weitererzählt, die den Weg ins Netz finden. Meine erste spanische Hündin war auch mein preiswertestes "Modell". Sie ist über 17 Jahre alt geworden und das teuerste waren alle 2-3 Jahre die Zahnsanierungen bzw. Zahnsteinentfernungen, wo ich kaum mehr als 200 Euro für gezahlt habe. Ansonsten war sie bis ins hohe Alter wirklich fit. Ok, die letzten Jahre hat sie Schmerzmittel benötigt, kostete 1 Euro pro Tag das Schmerzmittel. Und mein Rüde mit seinen Prostataproblemen hatte die ersten 7 Jahre nur Kleinigkeiten, wie abgerissene Kralle, Durchfall, sowas halt, also nix teures.

    Da denke ich auch, dass du da genau richtig ran gehst. Es kann alles mögliche passieren, aber es kann auch nie was passieren. Und hier im Forum gibt es auch Wiederholungstäter, die sagen, jetzt kenne ich mich mit der Krankheit aus, das schreckt mich nicht mehr ab und die schon den 2. und 3. Hund mit Leishmaniose aufgenommen haben. Es gibt aber auch die, die sagen, oh nein, nie wieder, die das einfach emotional so mitgenommen hat, wenn der eigene Hund zu den schweren Fällen gehört hat. Das kann nur jeder für sich entscheiden.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Charlie Beitrag anzeigen

    Würde der Hund denn auch mitten in der Glucantime-Behandlung zu Dir kommen oder managt das dann erst eine Pflegestelle? Dann würdest Du selbst spritzen (können)?
    Ja, soweit ich weiß, soll sie in der Zeit dann schon bei mir sein und ich müsste ihr die Spritzen geben. Aber das ist kein Problem an sich.


    Zitat Zitat von Charlie Beitrag anzeigen

    Ich finde die Frage ist auch was Du im Alltag alles mit dem Hund machen möchtest und ob Du Dir vorstellen kannst Dein Leben nach einem kranken Hund auszurichten? Es wird immer Tage geben, wo es nicht so gut geht und Du umplanen musst.
    Das stimmt, und das ist natürlich auch ein Punkt. Prinzipiell gehe ich gern raus, wandern, Fahrrad fahren. Das sind dann eventuell Dinge, vor allem das Fahrrad fahren, die unter Umständen nicht so gut für sie sind, wenn es mal schlechte Tage gibt oder die auch mal stressauslösend sein können.
    Umzuplanen wäre aber grundsätzlich kein Problem für mich.


    Zitat Zitat von Charlie Beitrag anzeigen

    Frage wäre für mich noch auf was alles getestet wurde, denn oft sind die Tests weniger umfassend als bei uns. Auf Babesiose, Hepatozoonose, Anaplasmose und Rickettsiose wird oft nicht getestet meiner Erfahrung nach.
    Das weiß ich leider nicht so genau, ich hatte nur gefragt, ob die anderen MMK auch getestet wurden und da sagten sie mir, dass die negativ sind.


    Zitat Zitat von Charlie Beitrag anzeigen

    Passt denn sonst alles? Rasse(n), Grösse, Gewicht (ein schwerer / grosser kranker Hund ist manchmal allein schwer zu handeln) oder gibt es noch andere "Punkte", die Dich unsicher machen?
    Von der Rasse her und auch von ihrer charakterlichen Beschreibung hatte alles für mich gepasst, ja. Da hab ich sie soweit das möglich ist schon sehr lieb gewonnen.
    Allerdings gibt es einen Punkt, der für mich eben auch noch zu durchdenken ist. Und zwar, wie gehe ich grundsätzlich mit dem Bewusstsein um, dass immer ein Schub kommen könnte, mit der Angst um den Hund, und vor allem der Frage am Anfang, was sind Stressoren. Also diese generelle Ungewissheit, denn ich bin schon auch ein Typ, der sich mal Gedanken/Sorgen macht.
    Wie könnt ihr damit umgehen?


    Ich hab heute übrigens noch die Nachricht bekommen, dass die Werte von Nieren und Leber in Ordnung sind.


    Liebe Grüße,
    Sabrina

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