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Thema: Ehrlichiose und Gabe von Ronaxan

  1. #16
    Forum-Team Avatar von henri
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    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Hmm, jetzt bin ich verwirrt.

    Ich hatte Andrea so verstanden, dass es bei Ronaxan 2xtgl 10mg und bei Doxybactin 1xtgl 10mg seien?

    Da haben sich unsere Beiträge überschnitten. Ah ok, das ist der deutsche Beipackzettel, der eine allgemeine Dosis für 3-5 Tage empfiehlt. Und zwar bei...

    Behandlung akuter und subakuter Infektionen des Respirationstraktes durch Doxycyclin-empfindliche
    Erreger (Streptococcus, Staphylococcus, Corynebacterium, Pasteurella, Bordetella, Acinetobacter,
    Mycoplasma, Bacteroides, Clostridium perfringens), insbesondere bei Rhinitis, Tonsillitis,
    Bronchopneumonie.

    Aber wir reden hier ja über Ehrlichiose. Da hat sich Andrea sicher vertan, wie gesagt, die Dosis ist nicht vom Hersteller abhängig. Noch ein Beispiel für deine Sicherheit, hier die Info vom Idexx-Labor:

    https://www.google.com/url?sa=t&rct=...6YOyokO0kDf0m8


    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  2. #17
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    Nein, ich habe mich nicht vertan. Ich habe den deutschen Beipackzettel von Ronaxan verlinkt und die Dosis genannt, die hier seit etlichen Jahren bei Ehrlichiose eingestzt wurde. Die Themenerstellerin hat ja - auch - nach Erfahrungen gefragt.

    Das ist eine Frage, die Du bitte mit dem verordnenden TA klären solltest, denn Dein Hund kann auch ein Leber-Problem z.B. haben oder ein anderes gesundheitliches Problem, weitere Medikamente erhalten usw. wovon wir hier im Forum nicht wissen können, die aber Deinen TA dazu veranlasst haben könnten, die Dosis wie von Dir genannt zu verordnen.

    Wir können hier nur von Erfahrungen berichten und sind keine TÄ

  3. #18
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    Super! Vielen Dank 🌷
    Das ist der erste Link, den ich kenne, bei dem die Dosierung Präparats explizit für die Ehrlichiose genannt wird.

    Jetzt bin ich etwas beruhigter. Ich hatte wirklich Sorge, dass ich durch eine zu niedrige Dosierung Resistenzen fördern könnte.

  4. #19
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    Der Hund hat sonst keine Vorerkrankungen und nimmt keine weiteren Medikamente.

    Der Tierarzt ist wie gesagt echt super, sagt aber selber keine Erfahrung mit Ehrlichiose zu haben.
    Daher war ich hier auf der Suche nach Erfahrungen bzgl. der Dosierung.

    Ich danke euch für euren Input😊

  5. #20
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    In dem Link, den Michaela eben geschickt hat, steht auch etwas zur Dosierung:

    https://www.vetpharm.uzh.ch/wir/0000...tm?Submit=done

    Hier werden tatsächlich beide Dosierungen angegeben:


    Ehrlichiose
    - 5*- 10*mg/kg alle 12*- 24*Stunden über 2*- 3*Monate (Plumb 1999a)
    - 10*mg/kg 2*× täglich über 2*- 3*Wochen, 2*Monate nach Behandlung nochmal testen (Iqbal 1994b)

    Scheinbar hängt es auch von der Dauer der Therapie ab. Obwohl die Quellen schon älter sind und sich da in der Forschung einiges getan haben könnte mittlerweile.
    Die Dauer ist bei ihm jetzt erstmal auf drei Wochen festgelegt worden.

  6. #21
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    Da Ihr eine positive PCR hattet, könnte VOR Ende der Therapie eine Kontroll-PCR erstellt werden und bei wiederum positivem Ergebnis die (Länge der) Therapie überdacht werden.

  7. #22
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    Ja, das werden wir in jedem Fall zu tun!

    Rein interessehalber:
    Wieso ist das mit dem positiven PCR-Test eigentlich so ungewöhnlich?
    Ich als Laie hätte jetzt vermutet,dass man immer eine positive PCR bei einem aktiven Schub hat, da die Erreger dann ja vom Knochenmark in die Blutbahn übergehen, oder nicht?🤔😅

  8. #23
    Forum-Team Avatar von henri
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    Zitat Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
    Wieso ist das mit dem positiven PCR-Test eigentlich so ungewöhnlich?
    Ich als Laie hätte jetzt vermutet,dass man immer eine positive PCR bei einem aktiven Schub hat, da die Erreger dann ja vom Knochenmark in die Blutbahn übergehen, oder nicht?����
    Nicht jeder infizierte Hund bekommt einen Schub. Die Erreger können lange zB in Milz und Knochenmark persistieren. Was wir als Schub wahrnehmen, können auch Laborwertabweichungen in der subklinischen Phase sein. Die Unterscheidung zw. subklinisch und chronisch ist nicht klar abgrenzbar. Laut Idexx-Broschüre wäre zB ein nicht erhöhter CRP ein Hinweis auf die subklinische Phase. Es gab bisher nur wenige Studien mit Hunden, die sich natürlich infiziert haben, also Studien, die speziell die PCR-Ergebnisse untersuchen. Generell finden sich hauptsächlich kurz nach Infektion im Blut die Erreger. Später ziehen sie sich zurück und sind daher nicht mehr in Blutproben zu finden. Aber eigentlich müsste dann der Antikörpertiter positiv ausfallen. Aber ja, du hast recht, wenn die Ehrlichiose später neu aktiv wird und Erreger sich erneut vermehren und zu Laborwertabweichungen führen, kann man eher mit einer pos. PCR rechnen, aber auch nicht zu 100 %. Es gibt nur wenige Angaben dazu, bei Idexx werden 30/40 genannt, also 30 pos. von 40 Hunden. Wobei nicht erwähnt wird, wie lange diese Hunde bereits infiziert waren. Ist halt auch die Frage, wie man sowas feststellen will, denn man merkt seinem Hund so eine Infektion ja immer erst später an.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  9. #24
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    Danke für die Erläuterung.

    Bei meinem Hund sind neben der Müdigkeit und dem vermehrten Trinken/erhöhtem Harndrang die Veränderungen in Bezug auf die weißen Blutkörperchen aufgefallen. Leukozyten lagen über mehrere Wochen konstant bei 3,0.
    Seit letzter Woche steigen sie zwar wieder an aber leider zu langsam. Wir sind jetzt bei 3,6.
    Lymphozyten und Thrombozyten scheinen sich zu erholen.
    Ansonsten waren im Januar einmal kurz ein Leberwert und der T4 Wert etwas erhöht. Das hatte sich aber beim nächsten Blutbild eine Woche später schon wieder berappelt.
    Der CRP wurde daraufhin kontrolliert und war absolut in Ordnung.
    Dann folgte der Check auf MMK.
    Hier war der Ehrlich-Titer bei 84.
    Daraufhin Mitte dieser Woche den PCR-Test, der eindeutig positiv ausfiel.
    Alle anderen MMK kamen als negativ zurück.

    Als er nach Deutschland gekommen ist vor vier Jahren wurde er mittels Snap-Test positiv auf Borreliose getestet. Die Ehrlichiose war damals in dem Schnelltest negativ.
    Die Borreliose haben wir allerdings über Blutwerte nachtesten lassen und hier kam ein Negativbefund zurück.

    Seit Anfang Januar kontrollieren wir alle zwei Wochen die Werte (großes Blutbild) und die Lage ist recht statisch.
    Trinkverhalten und Harndrang sind auch wieder normal.
    Der Ultraschall aller inneren Organe war ja zum Glück ebenfalls ohne Auffälligkeiten.

    Der Hund ist nur unfassbar müde..Außer es gibt Leckerlis, dann ist er plötzlich hellwach😂

  10. #25
    Forum-Team Avatar von henri
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    Typisch wäre eigentlich auch, dass das Gesamteiweiß und die Globuline zu hoch sind. Würde mich interessieren, ob das bei euch auch so ist. Magst du das mal nachsehen? Das Doxy sollte aber schnell anschlagen, hoffentlich normalisiert sich dann wieder alles.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  11. #26
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    Hallo!

    Mir wäre es wichtig auf jeden Fall sicher zu stellen es liegt keine Babesiose vor. Hinweis kann z.B. sehr dunkler bzw. colafarbener Urin sein. Im Zweifelsfall müsste ein Antikörpertest (IFAT, Elisa) und eine PCR erstellt werden zur Klärung.

    Wenn Du in der Schweiz lebst oder mit Hund dorthin gereist bist in letzter Zeit könnte auch eine (Neu-)Infektion mit Neo-Ehrlichiose vorliegen, also eine frische, bei der dann eine positive PCR nicht so ungewöhnlich wäre.

    Ist die Ehrlichiose allein die Ursache für den Zustand würde auch ich mit einer Besserung des Allgemeinbefindens in wenigen Tagen rechnen. Bedenken würde ich: Recht oft wird vermehrte Müdigkeit als Nebenwirkung von Doxy geschildert. Dies kann manchmal schwer von Symptomen der Erkrankung zu unterscheiden sein. Sollte sich aber eine Verschlechterung ergeben oder der Zustand länger unverändert sein, müsste ggfs. die Diagnose überdacht werden.

    Ich hoffe es geht bald besser!

    Andrea

  12. #27
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    Ich weiß ja nicht, ob das hier richtig ist, aber mein Hund muss Doxybactin 2 mal täglich bekommen(Herzwürmer). sie ist aber so pingelig, alles wird in Kleinste Fasern zerlegt, sobald sie merkt dass eine Tablette in Wurst, Käse usw. versteckt ist. Ich weiß nicht mehr, wie ich die Tabletten in meine Hündin reinbekommen soll, da man die ja wegen der Speiseröhre verstecken soll. Vielleicht weiß mir jemand einen Rat. evtl. Mörsern. Vielen Dank

  13. #28
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    Hallo und herzlich hier im Forum,
    magst du nicht ein eigenes Thema für euch erstellen? Dann könntest du evtl. Befunde einstellen und unsere sehr erfahrenen Foris und Mods können besser helfen.

    Wir empfehlen Doxy in Hühnerherzen zu stecken, die haben eine natürliche Tasche da passt die Tabl. gut rein. Vorher ausprobieren ob sie sie roh oder angedünstet lieber mag. Dann ein Hühnerherz vorweg, das mit der Tablette und dann gleich eines hinterher....

    Auch vor der Medi Gabe als Magenschutz schlotzigen Haferschleim füttern, entweder mit Wasser oder Brühe angemischt. Auf chem. Magenschutz wird den Hunden oft schlecht und sie übergeben sich..
    Melde dich gerne mit allen Fragen
    Befunde Flocke
    Liebe Grüße
    von Angelika und Flocke und im Herzen Nala immer mit von der Partie...
    wir sind in 82541 Münsing am Starnberger See

    Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeiffen lassen

    http://www.leishmaniose-forum.com/sh...p?23826-Flocke

  14. #29
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    Vielen Dank für die schnelle Antwort, aber meine Mira ist klein, 9 kg, und Hühnerherzen sind zu groß, dass sie diese einfach schluckt. Ich habe ihr schon Hackfleischbällchen gebraten, alles wird seziert, sobald sie nur riecht, dass was sein könnte.

  15. #30
    Forum-Team Avatar von henri
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    Guck mal, hier beschreibt Jeanette, wie sie das Doxy gemörsert und mit püriertem Futter vermischt hat: https://www.leishmaniose-forum.com/s...l=1#post556885
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

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