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Thema: Babesien Befund

  1. #16
    registrierter Teilnehmer Avatar von Lasmi
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    Hallo Andrea,
    Vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort ���� Unser größtes Problem ist tatsächlich Lasmis Panik vor anderen Menschen. Sie würde sich niemals freiwillig von Anderen außer mir und meinem Mann anfassen lassen! Aber irgendwie müssen wir da durch, Gesundheit hat Vorfahrt!

  2. #17
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    Hallo nochmal!

    Habt Ihr es denn schon mit Medical Training versucht? Auch dieser Beitrag könnte interessant für Dich sein, falls Du ihn nicht kennst.

    Unser letzter Opi war auch nicht einfach. Er hatte was gegen blonde TÄ und konnte nur wenig Manipulationen ertragen. Wenn es ihm zu viel wurde, hat er geschnappt und geschrien, obwohl er sonst sehr umgänglich und menschenfreundlich war

    Liebe Grüsse

    Andrea

  3. #18
    Forum-Team Avatar von henri
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    Die Frage ist ja, was will ich mit weiteren Untersuchungen, wie zB PCR, erreichen? Was sagt mir das? Man weiß, dass chronische Babesieninfektionen in Wellen verlaufen. Und Lasmi ist ja bereits über 2 Jahre bei euch, also wird sie höchstwahrscheinlich in ihrem Heimatland infiziert worden sein, was für eine chronische Infektion spricht. Da jetzt gerade der Titer hoch ist, kann es sein, dass die PCR positiv ausfällt. Sind aber zu wenige Parsiten in der Probe, kann sie auch negativ ausfallen. Also so wirklich bringt euch das dann auch nicht weiter. Falls das nicht klappt mit der Nachbestellung, die Andrea vorgeschlagen hat, würde ich dafür nicht nochmal extra Blut abnehmen lassen, sondern lieber gleich behandeln.

    Einziger Vorteil einer positiven PCR wäre, dass man dann weiß, welche Babesien vorhanden sind. Es gibt verschiedene Arten, aber bei einem Hund aus Andalusien, werden es wahrscheinlich große Babesien sein.

    Das Immunsystem des Hundes schafft es nicht alle Babesien zu bekämpfen, daher gibt es diesen welllenförmigen Verlauf bei chronisch infizierten Hunden und daher ist und bleibt er, wie bereits gesagt wurde, ein Erregerreservoir. Und weil solche chronischen Verläufe bisher von der Wissenschaft so wenig untersucht wurden, es dazu kaum sichere Vorhersagen gibt, was an Spätfolgen auftritt bzw. wie deren Verlauf aussehen kann, würde ich einen positiven Hund auch auf jeden Fall mit Carbesia behandeln lassen. Diese Chance auf Heilung würde ich ergreifen.

    Wichtig ist, wegen möglicher Nebenwirkungen der Spritze, dass zB die Stelle vorher örtlich betäubt wird, oder ein Kochsalzdepot gesetzt wird. Auch kann der Tierarzt vorab mit Atropin behandeln, um einer evtl. anaphylaktischen Reaktion vorzubeugen. Das würde ich mit deinem TA besprechen.

    Und weil du geschreiben hast, dass sich dein TA damit nicht auskennt, nochmal als Erinnerung, die Dosis beträgt 0,25 ml pro 10 kg Hund. Also zB ein 5 kg Hund bekäme dann nur 0,125 ml. Da musst du unbedingt mit drauf aufpassen, dass die Dosis in der Spritze auch stimmt. Guck bitte vorher mit drauf auf die Spritze.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  4. #19
    registrierter Teilnehmer Avatar von Lasmi
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    Vielen lieben Dank für die hilfreichen Informationen! Ich habe sie gleich unserer TÄ per Mail mitgeteilt damit sie nochmal Kontakt zum Labor aufnimmt!

  5. #20
    registrierter Teilnehmer Avatar von Lasmi
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    Zitat Zitat von Charlie Beitrag anzeigen
    Hallo nochmal!

    Habt Ihr es denn schon mit Medical Training versucht? Auch dieser Beitrag könnte interessant für Dich sein, falls Du ihn nicht kennst.

    Unser letzter Opi war auch nicht einfach. Er hatte was gegen blonde TÄ und konnte nur wenig Manipulationen ertragen. Wenn es ihm zu viel wurde, hat er geschnappt und geschrien, obwohl er sonst sehr umgänglich und menschenfreundlich war

    Liebe Grüsse

    Andrea
    Medical Training oder überhaupt Training war bislang ausgeschlossen wegen Lasmis Panik! Erst jetzt habe ich überhaupt Mal eine Untersuchung machen lassen können. Schilddrüse haben wir da ja auch untersuchen lassen und sie liegt im unteren Referenzbereich.

  6. #21
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    Guten Morgen!

    In Andalusien gibt es auch Babesia vulpes (kleine Babesien, auch B. annae genannt), die ausschliesslich über eine PCR sicher diagnostiziert werden können. Auch kann Euer Hund mit früheren Besitzern auf Reisen in andere von B. vulpes betroffene Gebiete gewesen sein. Auch von daher hatte ich die PCR angesprochen. Entscheiden musst Du natürlich selbst mit Deinem TA. Nur darf man von einer eventl. negativen PCR nicht die Behandlung abhängig machen. Das wurde ja schon gesagt und dazu kannst Du ja auch in den o.g. Links nachlesen

    Unruhe, falls Euer Hund davon betroffen ist, kann z.B. auch durch Rickettsia conorii ausgelöst werden. Aber der Laboklin-Link liefert ja auch noch andere Ansatzpunkte ausser Schilddrüse.

    Liebe Grüsse

    Andrea

  7. #22
    registrierter Teilnehmer Avatar von Lasmi
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  8. #23
    registrierter Teilnehmer Avatar von Lasmi
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    Hoffe, ich habe die neuen Befunde richtig eingestellt... Soweit ich es verstehe, ist Lasmi jetzt doch Babesiose negativ. Heißt das, es ist ratsam, das nach einer Weile zu kontrollieren und ansonsten muss sie jetzt erst Mal nicht behandelt werden?! Hatte gehört, dass nur ein positiver Befund bei PCR beweisend ist. Vielleicht kann mir nochmal jemand helfen?! 🤗

  9. #24
    Forum-Team Avatar von henri
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    Zitat Zitat von Lasmi Beitrag anzeigen
    Soweit ich es verstehe, ist Lasmi jetzt doch Babesiose negativ.
    Die PCR ist negativ. Ein Antikörpertest sucht nach Antikörpern, eine PCR sucht nach der DNA des Erregers. Bei alten Infektionen ist so eine PCR fast immer negativ. Entweder weil zu wenige Erreger in der Probe waren, oder die Erreger gerade nicht im Blut zu finden sind, weil die sich in Organe, Knochenmark etc. zurückgezogen haben. Da der Titer aber recht hoch ist, muss man davon ausgehen, dass das Immunsystem damit doch recht stark beschäftigt ist.

    Ich zitiere mich mal selber, das mit der negativen PCR wurde ja bereits besprochen:

    Zitat Zitat von henri Beitrag anzeigen
    Die Frage ist ja, was will ich mit weiteren Untersuchungen, wie zB PCR, erreichen? Was sagt mir das? Man weiß, dass chronische Babesieninfektionen in Wellen verlaufen. Und Lasmi ist ja bereits über 2 Jahre bei euch, also wird sie höchstwahrscheinlich in ihrem Heimatland infiziert worden sein, was für eine chronische Infektion spricht. Da jetzt gerade der Titer hoch ist, kann es sein, dass die PCR positiv ausfällt. Sind aber zu wenige Parsiten in der Probe, kann sie auch negativ ausfallen. Also so wirklich bringt euch das dann auch nicht weiter.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
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  10. #25
    registrierter Teilnehmer Avatar von Lasmi
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    Also doch Behandlung mit Carbesia?!

  11. #26
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    Die Eiweißelektrophorese ist aber doch in Ordnung,?!

  12. #27
    Forum-Team Avatar von henri
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    Ja, die Elektrophorese ist sehr gut, da ist nix zu sehen an Aktivität. Ob du sie behandeln lässt, das musst du entscheiden.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
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  13. #28
    Forum-Team Avatar von Maxanja
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    Guten Morgen Kirsten,

    Zitat Zitat von Charlie Beitrag anzeigen
    Bei der Babesiose liegt der Fall etwas anders als bei den anderen MMK. Sie gilt neben Filarien als einzige MMK als heilbar. Kann später noch Probleme machen, obwohl die akute Phase bei importierten Hunden überwunden ist und der Hund ist, wie oben geschrieben, Erregerreservoir. Während bei den anderen MMK abseits der Endemiegebiete oftmals nur ausgebrochene Erkrankungen behandelt werden, liegt die Gewichtung bei der Babesiose also anders. Wieso sollte man sich auch die Chance einer Heilung entgehen lassen?

    Zitat Zitat von Charlie Beitrag anzeigen
    Auch ich würde bei meinem Hund die Babesiose behandeln lassen, weil sie auch später nochmal Probleme bereiten kann, wenn das Immunsystem geschwächt ist oder z.B. eine weitere Erkrankung dazu kommt. Vor allem aber kann ein unbehandelter Hund ein Erregerreservoir darstellen, also andere Hunde anstecken über die übertragenden Zecken.

    Infos zu Babesiose
    oder hier
    Dies schrieb Dir Andrea vor ein paar Tagen; wäre es mein Hund, wären das genug Gründe für mich, die Babesiose behandeln zu lassen.
    LG
    Anja mit Elmo, Lenou, Salvada II und Ivy und Max, Ben, Salvada I, Shelby und Amigo im Herzen

    Befunde Salvada Befunde Elmo Befunde Lenou Befunde Amigo Befunde Salvada II

  14. #29
    registrierter Teilnehmer Avatar von Lasmi
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    Ja gut, dann werde ich das machen! Einzige Sorge für mich ist ein potentieller anaphylaktischer Schock!

  15. #30
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    Hallo Kirsten!

    Hattest Du Dir denn die Links durchgelesen? Eigentlich sind da, finde ich, ja alle wichtigen Infos enthalten. Du musst mit Deinem TA entscheiden. Wenn Du noch Infos brauchst oder unsicher bist, können wir das hier gern besprechen. Darum geht es hier, nicht darum Dich zu irgendwas "zu überreden" o.ä.

    Babesiose ist auch in Deutschland weit verbreitet inzwischen. Da die PCR negativ ist, wird es sich also, wie ja schon mehrfach gesagt wurde, wahrscheinlich nicht um eine Neu-Infektion handeln. Das ist ja gut.

    Zu Imidocarb / Carbesia kannst Du auch hier nachlesen Beim Hund ist die subkutane Injektion in ein vorab verabreichtes Depot aus Kochsalzlösung eine gute Möglichkeit Brennen zu verhindern. Atropin kann vorab oder bei Nebenwirkungen verabreicht werden. Zeckenmittel, also Spot-On o.ä., sollten einige Zeit ausgesetzt sein bzw. zum Zeitpunkt der Injektion nicht frisch verabreicht sein. Man kann noch 30 Minuten etwa in der TK / Praxis oder in der Nähe bleiben, um eine mögliche Reaktion abzuwarten. Auch in den Tagen nachher kann man planen den Hund nicht längere Zeit allein zu lassen.

    Es gab hier im Forum einmal einen Hund, der eine verzögerte allergische Reaktion zeigte, wobei nicht 100 % klar war, ob diese durch Carbesia (allein) ausgelöst war. Ansonsten waren die Nebenwirkungen meist nur leicht oder es traten gar keine auf. Nur bei intramuskulärer Injektion gab es auch mal heftigere Reaktionen. Das würde ich also nicht zulasen. Und ganz wichtig: Die Dosierung wird pro 10 kg Hund angegeben!

    Liebe Grüsse

    Andrea

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