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Thema: Hund mit Leishmaniose

  1. #1
    registrierter Teilnehmer
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    Hund mit Leishmaniose

    Hallo, und vielen Dank für die Aufnahme. Ich bin seit einem Monat verwaiste Hundemama. Jetzt soll wieder eine vergessene Seele ins Haus kommen. Und da geht es schon los. Die Kleine ist ca. 5 Jahre, kommt aus Griechenland und wurde schon behandelt, und zwar gegen Ehrlichiose und Herzwürmer. Ob bei den Herzwürmen die schnelle, volle Dröhnung oder die sanfte Variante, weiß ich nicht. Leishmaniose soll sie auch haben, da wird aber noch nachgefragt, wie hoch der Titer. Ich bin schon verunsichert, ob ich diese Aufgabe packe, daher brauche ich Eure Ratschläge bzw. Wissen dazu. Kann so ein Mäuschen eine normale Lebensspanne haben? Es klang so, als ob die Behandlung der Herzwürmer beendet ist, man also nichts mehr machen muss? Bei der Leishmaniose war das Allupurinol im Gespräch. Habe schon mal meine THP kontaktiert zwecks Hilfe. Wie sind denn Eure Erfahrungen dazu? Muss es immer die Chemie sein? Ich bin da nicht so ein Fan von. Und kennt Ihr evtl. einen TA in der Nähe von Recklinghausen, der sich mit diesen Krankheiten auskennt? Für Tipps bin ich sehr dankbar. Die Maus ist übrigens noch nicht bei mir, habe erst gestern über diese Krankheiten erfahren und wollte mir erst noch ein wenig Bedenkzeit geben. Habe schon in einem Forum gelesen, dass die Therapie bezüglich Ehrlichiose und Herzwürmer abgeschlossen und somit abgehakt wäre. Stimmt das? Dann lese ich bei der Ernährung, dass es mit Rohfütterung Probleme geben könnte, und dass es besser ist, das helle Fleisch vorher abzukochen?

  2. #2
    Forum-Team Avatar von henri
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    Hallo, herzlich willkommen Schön, dass die Maus evtl. zu dir kommen darf. Generell kommt es drauf an, dass man alle Mittelmeererkrankungen früh erkennt und rechtzeitig behandelt. Herzwürmer und Ehrlichiose sind idR mit der Therapie erledigt, bei Leishmaniose kommt es auf den Verlauf an, den man leider nicht vorhersagen kann. Die meisten Hunde kommen mit Allopurinol gut klar, bei ihnen reicht diese Behandlung. Bei einigen reicht sie nicht und man muss ein leishmanizides Mittel zusätzlich geben. Das muss man abwarten. Auf keinen Fall kann man die Erreger rein naturheilkundlich abtöten, oder eindämmen. Hier sind alle froh, dass es die Chemie überhaupt gibt, die den Hunden ein Leben mit den Erregern überhaupt ermöglicht. Aber natürlich kann man viel mit Naturmitteln unterstützen.

    Falls deine Hündin dann Allopurinol benötigt, dann sollte sie purinarm ernährt werden. Da in Fleisch viel Purin enthalten ist, sollte Fleisch nur bedarfsgerecht gegeben werden und ein Teil wird hier von vielen durch Milchprodukte ersetzt, damit die Purinmenge kleiner ist.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

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