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Thema: Positiv auf Babesien

  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Idee Positiv auf Babesien

    Hallo zusammen,

    wir sind sehr verunsichert und bräuchten dringend einen Rat.

    Wir haben eine ca.4 Jahre alte Hündin aus Rumänien. Sie wiegt 6 Kilo. Beim ersten Mittelmeercheck war alles in Ordnung, bis auf die Babesien.
    Laut unserer Ärztin allerdings nicht behandlungswürdig.
    Nach 8 Wochen haben wir dann einen weiteren Test gemacht.

    Bei unserer Hündin wurde der Babesia canis Antikörper (Elisa) Test gemacht

    Der Wert lag bei 91,3 Maßeinheit < 14 TE
    Sie liegt also im Grenzbereich und wir haben einen PCR Test nachgefordert.
    Der ist laut Labor negativ.

    Unser Hund zeigt bislang keine Symptome.
    Wir fragen uns allerdings warum der Antikörper Test dann zum zweiten mal angezeigt hat das Sie Kontakt mit Babesien hatte ?
    Dann muss doch eine Infektion vorliegen.

    Wir haben große Angst das wir irgendwas verpassen und haben uns heute eine zweite Meinung eingeholt.
    Die Tierärztin von heute sagt das es schon Sinn macht die Babesien Infektion zu behandeln.
    Und wir denken auch das es doch besser ist den Hund jetzt im guten Allgemeinzustand zu behandeln als wenn es Ihr dann doch mal schlechter geht.

    Laut der Tierärztin von heute soll unsere Hündin 2 Spritzen im Abstand von 2 Wochen bekommen.
    Wie das Mittel heißt weiß ich allerdings nicht.

    Wir haben nun Angst vor der Behandlung, denn die Spritzen sollen ja auch Nebenwirkungen haben.
    Wir wissen nun nicht was wir tun sollen ? Behandeln ja oder nein ?
    2 Ärzte , 2 Meinungen ?

    Dann habe ich gerade hier auf der Seite gelesen das der Hund bei einer Überdosierung versterben kann....
    Und Sie wiegt ja nur 6 Kilo...

    Viele Grüße
    Sabine

  2. #2
    registrierter Teilnehmer Avatar von Kaka
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    Hallo,
    Ich habe meine Hündin auch behandeln lassen. So ungefähr mit dem gleichen Gedanken wie du. Das Mittel heißt Carbesia. Es muss wirklich genau dosiert werden. 0,25ml pro 10kg Hund. Ich habe mir die Spritze vorher zeigen lassen . Dem Hund auch vorher ein Kochsalzdepot spritzen lassen, da es doch sehr brennt. Ich hatte auch Angst, weil das Medikament nicht ohne ist. Deshalb gut mit aufpassen das es pro 10kg ist und nicht pro Kilo. Das wird auch eine kleine Spritze sein. Aber die erfahrenen Foris werden sicher auch noch antworten.
    Liebe Grüße von Katja und Kira



    Ein einzelnes Tier zu retten verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier !!!

    Befunde Kira

  3. #3
    Forum-Team Avatar von henri
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    Hallo Sabine, herzlich willkommen Wie meinst du das mit dem Grenzbereich? Über 90 ist doch eindeutig positiv. Ich würde auch behandeln, weil so eine hohe Antikörperproduktion unnötig belastet, sie kann zu stumpfem Fell führen, zu Müdigkeit und vor allem kann dein Hund hiesige Zecken infizieren und würde so zur Weitergabe und Verbreitung beitragen. Bei einem Hund aus Rumänien und einem so hohen Titer muss man vom Ungarn-Stamm der Erreger ausgehen. Dann würde die von Katja genannte Dosis verdoppelt. Das würde ich mit deiner Ärztin besprechen.
    Viele Grüße
    Michaela


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  4. #4
    Moderatorin Avatar von Marion/Grappa
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    4.831
    Hallo Sabine,

    im Forum.

    Ich würde auf jeden Fall behandeln lassen - die Babesiose kann auch als 'alte' Infektion im Fall anderer Erkrankungen Probleme machen. Und wie Du schreibst: besser den Hund jetzt in gutem Gesundheitszustand behandeln, da steckt sie das locker weg.

    Mit der Tierärztin würde ich auf jeden Fall besprechen, ob nicht das Behandlungsprotokoll für den sog. Ungarnstamm der Babesien angewendet werden soll. Das wäre insbesondere die doppelte Dosierung. Wegen des Herkunftsgebietes und des hohen Titers muß man von einer Infektion mit dem Ungarnstamm ausgehen.

    Grundsätzlich sollte die Carbesia-Spritze in ein Kochsalzdepot subkutan (nicht in den Muskel!) gespritzt werden, dann ist es nicht so schmerzhaft. Außerdem wird empfohlen, ca. eine Stunde nach der Spritze sich noch in der Nähe der Tierarztpraxis aufzuhalten, falls starke Nebenwirkungen auftreten. In der Regel vertragen die Hunde die Spritzen gut, die Nebenwirkungen treten nur selten auf.
    Todesfälle gab es bei 10facher Überdosierung, deswegen Katja's Hinweis auf die Dosierung ... ich würde mir das ausdrücklich nochmal zeigen lassen, bevor die Spritze gesetzt wird (auch wenn die Tierärzte das nicht lustig finden ).
    ************************* ************

    Liebe Grüße von Marion
    mit Grappa, Nelly,Rosi Moser
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  5. #5
    Unregistriert
    Gast
    Zitat Zitat von henri Beitrag anzeigen
    Hallo Sabine, herzlich willkommen Wie meinst du das mit dem Grenzbereich? Über 90 ist doch eindeutig positiv. Ich würde auch behandeln, weil so eine hohe Antikörperproduktion unnötig belastet, sie kann zu stumpfem Fell führen, zu Müdigkeit und vor allem kann dein Hund hiesige Zecken infizieren und würde so zur Weitergabe und Verbreitung beitragen. Bei einem Hund aus Rumänien und einem so hohen Titer muss man vom Ungarn-Stamm der Erreger ausgehen. Dann würde die von Katja genannte Dosis verdoppelt. Das würde ich mit deiner Ärztin besprechen.
    Hallo Katja,

    danke für Deine Antwort.
    Vielleicht habe ich es unverständlich geschrieben.
    Auf dem Laborbericht steht es folgendermaßen.

    TE < 14.0 Negativ
    TE 14.0-19.0 Grenzbereich
    TE > 19.0 positiv

    Und unsere Hündin hat einen Wert von 91.3 , Maßeinheit < 14 TE
    also laut Labor im Grenzberreich.

    Viele Grüße
    Sabine

  6. #6
    Moderatorin Avatar von Marion/Grappa
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    4.831
    91 ist doch deutlich grösser 19
    ************************* ************

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  7. #7
    registrierter Teilnehmer Avatar von Kaka
    Registriert seit
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    Beiträge
    302
    Zahlendreher ? Wenn 91,3 stimmt, dann ist es ja sehr im positiven Bereich. Bis 19,0 ist Grenzbereich, alles darüber deutlich positiv.
    Liebe Grüße von Katja und Kira



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    Befunde Kira

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