Hallo liebe Forumexperten. Ich habe mich hier registriert und hoffe auf einen Rat. Mitte Februar wurde mein kleiner Norfolk Terrier 7,5 Jahre wegen akuter Symptome Erbrechen, Taumeln, vermehrtes Trinken und Urinieren in die Klinik eingeliefert, zunächst Verdacht auf CNE. Es wurde zusätzlich eine starke Anämie und Thrombozytopenie diagnostiziert, weshalb dann sehr schnell nach Infektionskrankheiten gesucht wurde. Babesiose, Anaplasmose, Leptospirose alle Titer negativ. Nur bei Borreliose war oberhalb des messbaren Bereichs und der u.a. Vis-mix dog (a) hochgradig positiv. Somit handelte es sich um ein akutes Nierenversagen aufgrund der Infektion. Nach 13 Tagen Kampf ums Überleben mit Infusionen und Antibiose besserte sich der Zustand allmählich. Jedoch musste zusätzlich zur Antibiose mit Doxy Prednitab eingesetzt werden, ein Kortison, da die Thrombozytopenie sich trotz Antibiose nicht besserte. Bei Entlassung Mitte März bzw. kurz darauf waren die Nierenwerte bis auf leicht erhöhte Harnstoffwerte wieder innerhalb des Referenzbereiches.
Leider kann bis heute auf eine Minimaldosis des Kortison (10 mg) nicht verzichtet werden, da dann direkt wieder die Thrombos sinken. Nun habe ich aber gelesen, dass eine systemische Kortisonbehandlung in diesem Fall einer Borreliose eigentlich kontraindiziert ist. Kennt jemand von euch das Problem mit der Thrombozytopenie im Zusammenhang mit einer Infektion? Gibt es da Möglichkeiten, die Heilung zu unterstützen ? Ich würde ungern das Kortison lange geben müssen. Danke euch für eure Unterstützung.