Hallo zusammen,

wir haben seit 11 Jahren eine mittlerweile 13 jährige Hündin aus Madeira. 6 Monate nach Ankunft haben wir MMKs testen lassen, alle unauffällig. Danach nie mehr. Sie hat seit 5 Jahren Epilepsie (medikamentös eingestellt anfallsfrei) und bekommt deshalb alle 6 Monate ein großes Blutbild. Immer unauffällig.
Nun hatte sie sich versprungen (beim Sprung von der Couch auf dem Parkett ausgerutscht) und wir waren deshalb beim Tierarzt. Bei der Untersuchung wurde die Zerrung bestätigt, die Orthopädin ließ nebenbei so einfließen, dass man bei humpelnden Hunden aus dem Ausland trotzdem auch immer an Leishmaniose denken soll. Wenn beim nächsten Mal Blut genommen wird (November) könnte man das ja nochmal testen. Sie sah das also nicht im Zusammenhang mit der aktuellen Situation!
Da wir aber just an den Tag Blut genommen hatten (wusste sie nicht), ließen wir das mittesten.
Lullu hat und hatte nie irgendwelche Beschwerden die auf Leishmaniose hingedeutet hätten. Nun hat sie einen Titer von
1:400 (norm 1:100). Das restliche Blutbild war unauffällig, incl. der Entzündungswerte. Das Ergebnis der EEP:

(Proteinurie: <0,2)

Gesamteiweiß 61.1
A/G Quotient 1.16
Albumin 53.7
Alpha 16.7
Beta 18.6
Gamma 11.0

„Die EEP ist unauffällig und spricht für eine gute Kontrolle der Infektion.“

Ich würde gerne AA geben und Impromune, aber sonst nichts weiter. Die Ärztin fand alleine den Titer schon „behandlungsbedürftig“ und wollte mit der EEP nur abklären, ob Allo reicht oder noch was dazu muss.
Wie seht Ihr das?

Danke für Eure Einschätzung.