+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 22

Thema: Grenzwertiger Leishmaniose-Titer IFAT & Stress?

  1. #1
    registrierter Teilnehmer
    Registriert seit
    11.2022
    Beiträge
    10

    Grenzwertiger Leishmaniose-Titer IFAT & Stress?

    Hallo zusammen,
    wir (Familie mit Baby) wollen eine Hündin aus Spanien (Festland nahe Barcelona) adoptieren, aktuell ca. 2-Jahre alt, Abgabgehund. Ein Test vor unserem Interesse ergab im August noch negative Werte bei der Leishmaniose (sowohl PCR als auch serologisch). Sicherheitshalber haben wir aber nochmal einen neuen Test durchführen lassen, um zu sehen, ob es noch so istm insbesondere mit Blick auf die Leishmaniose.
    Leider ist bei diesem serologischen Test ein Titer von 1/80 ermittelt worden, also im grauen Bereich oberhalb der 40 und unterhalb der 160. Laut Test sei daher eine "Exposition gegenüber des Erregers wahrscheinlich". Wahrscheinlich, aber nicht sicher.

    Der Tierschutzverein hat uns die Ergebnisse weitergeleitet und erklärt, dass ein Ergebnis im Graubereich auch durch Stress entstehen kann und an der Stelle keine eindeutige Infektion mit der Leishmaniose vorliegt. Die Hündin hatte in der Testwoche großen Stress, da vor Ort Kastrationswoche im Tierheim war und auch die Hündin selbst kastriert wurde.

    Ich bin an der Stelle sehr stark verunsichert, da der Antikörpertest ja letztlich eine vorhandene Immunreaktion nachweist, so mein Verständnis. Wenn also bei Verdünnung 1/80 zuletzt sichtbare Erreger da sind, müsste dies bedeuten, dass der Hund bereits über (wenige?) Antikörper verfügt, die auf den Erreger reagieren - oder kann es bei dieser Verdünnungsstufe bei einem gesunden Hund auch eine "normale Immunreaktion" sein?
    Die Kernfrage etwas besser formuliert: Ist mit dem Titer-Ergebnis eindeutig nachgewiesen, dass der Hund den Erreger in sich trägt, also Leish-positiv ist, und dieser irgendwann ggf. mal ausbrechen wird, oder kann das grenzwertige Ergebnisse da noch keine Sicherheit geben (Stress, allgemeine Immunreaktion), sodass sich ein vollständiges Blutbild mit Elektroforese lohnt, um Sicherheit zu haben? Es wäre uns immens wichtig zu verstehen, ob der Hund den Erreger in sich trägt und ein Ausbruch der Leishmaniose im weiteren Leben dadurch wahrscheinlich ist bzw. konstant überwacht werden muss.

    Einen Termin für die Beratung seitens unseres TAs habe ich bereits angefragt. Kreuzreaktion: Die Titer für Babesiose und Ehrlichiose sind negativ ("unter 1/40" und "unter 1/20")
    Bereits jetzt finde ich es einfach nur unglaublich traurig, dass hier eine Infektion womöglich auf den letzten Metern vor der geplanten Adoption stattgefunden haben könnte

    Über jede Erläuterung würde ich mich sehr freuen.


    Die Frage ist wahrscheinlich nicht neu, aber aktuell kann ich die Suchfunktion noch nicht verwenden.

  2. #2
    registrierter Teilnehmer
    Registriert seit
    11.2022
    Beiträge
    10
    Kurze Ergänzung zum Tierschutzverein: Der Verein hat uns auch klipp und klar empfohlen, hier in die Klärung mit unserem Tierarzt zu gehen und uns letztlich Fachmeinung einzuholen. Die Erläuterung mit dem Stress haben sie wohl von den Leuten aus Spanien / Erfahrung (bin mir nicht mehr ganz sicher). Der Verein hat also nicht versucht, das Ergebnis komplett klein zu reden.

  3. #3
    Forum-Team Avatar von henri
    Registriert seit
    07.2004
    Ort
    Unna/NRW
    Beiträge
    19.157
    Hallo, herzlich willkommen. Mit Sicherheit kann man eine Infektion leider nie ausschließen. Jeder Hund aus dem Ausland kann Erreger in sich tragen. Es kann zB eine Infektion kurz vor Ausreise stattgefunden haben und dann braucht das Immunsystem einige Wochen bis genug Antikörper da sind, die dann auch messbar sind. Daher lasse ich bei meinen Spanieren auch noch Jahre nach Einreise ab und zu ein Blutbild mit Elektrophorese machen, um vor Überraschungen sicher zu sein.

    Zu euer Hündin, wie hoch ist denn bei dem Test der Positivwert? 1:160 ist postiv und 1:80 ist noch fraglich? Dass ein Antigentest durch Stress positiv wird habe ich noch nie gehört. Es gibt schon mal falsch positive Ergebnisse, eben durch besagte Kreuzreaktionen, die du ja bereits angesprochen hast, die aber in diesem Fall wohl keine Rolle spielen. Bei einem fraglichen Ergebnis kann es sein, dass keine Leishmanioseinfektion vorliegt. Da kann es sein, dass der Laborarzt eine leichte Reaktion bei der Immunfluoreszenz gesehen hat, die aber nicht eindeutig war.

    Wollt ihr der Hündin denn absagen, wenn sie evtl. doch die Leishmanioseerreger in sich trägt? Wie gesagt, jeder Hund aus dem AUsland kann infiziert sein, da schützt ein negatives Ergebnis nicht sicher, auch wenn es natürlich schon beruhigend ist, wenn man einen Hund zu sich holt, der erst einmal negativ getestet wurde. Man muss aber wissen, dass daraus später noch ein positiv werden kann, weil die Leishmaniose so eine lange Inkubationszeit hat.

    Ich würde mich für die ausgewählte Hündin ja sehr freuen, wenn sie trotzdem zu euch darf, aber es hat wenig Zweck, falls die Angst bei euch zu groß ist, dass sie doch später krank werden könnte. Auch ist eine tierärztliche Überwachung eines Auslandshundes eine Kostenfrage. So ganz billig ist es nicht, wenn man am Anfang 2-3 Mal pro Jahr eine Laborkontrolle machen lässt. Wie auch immer ihr euch entscheidet, ich wünsche euch und vor allem der Hündin alles Gute.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  4. #4
    Forum-Team Avatar von henri
    Registriert seit
    07.2004
    Ort
    Unna/NRW
    Beiträge
    19.157
    Zitat Zitat von DaDario Beitrag anzeigen
    Kurze Ergänzung zum Tierschutzverein: Der Verein hat uns auch klipp und klar empfohlen, hier in die Klärung mit unserem Tierarzt zu gehen und uns letztlich Fachmeinung einzuholen. Die Erläuterung mit dem Stress haben sie wohl von den Leuten aus Spanien / Erfahrung (bin mir nicht mehr ganz sicher). Der Verein hat also nicht versucht, das Ergebnis komplett klein zu reden.
    Da haben sich unsere Beiträge überschnitten.

    Das finde ich sehr gut, dass euer Tierschutzverein da so offen mit umgeht. Ich finds auch vorbildlich, dass sie eure Hündin kurz vor Ausreise auf euren Wunsch auch nochmal getestet haben. Bleibt sie denn in der Vermittlung, wenn ihr absagt? Es gibt ja genug Tierschutzvereine, die jeden positiven Hund in der Tötung zurück lassen, weil es genug andere Hunde gibt, die auch dringend ein Zuhause suchen und es schon eine schwere Bürde für die Hündin ist, mit der Infektion ein eigenes Zuhause zu finden. Andersrum haben wir hier im Forum doch auch immer wieder Wiederholungstäter, die auch mehrfach einen infizierten Hund nehmen, aber klar, einfacher ist die Vermittlung negativ getesteter Hunde.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  5. #5
    registrierter Teilnehmer
    Registriert seit
    11.2022
    Beiträge
    10
    Zitat Zitat von henri Beitrag anzeigen
    Hallo, herzlich willkommen. Mit Sicherheit kann man eine Infektion leider nie ausschließen. Jeder Hund aus dem Ausland kann Erreger in sich tragen. Es kann zB eine Infektion kurz vor Ausreise stattgefunden haben und dann braucht das Immunsystem einige Wochen bis genug Antikörper da sind, die dann auch messbar sind. Daher lasse ich bei meinen Spanieren auch noch Jahre nach Einreise ab und zu ein Blutbild mit Elektrophorese machen, um vor Überraschungen sicher zu sein.

    Zu euer Hündin, wie hoch ist denn bei dem Test der Positivwert? 1:160 ist postiv und 1:80 ist noch fraglich? Dass ein Antigentest durch Stress positiv wird habe ich noch nie gehört. Es gibt schon mal falsch positive Ergebnisse, eben durch besagte Kreuzreaktionen, die du ja bereits angesprochen hast, die aber in diesem Fall wohl keine Rolle spielen. Bei einem fraglichen Ergebnis kann es sein, dass keine Leishmanioseinfektion vorliegt. Da kann es sein, dass der Laborarzt eine leichte Reaktion bei der Immunfluoreszenz gesehen hat, die aber nicht eindeutig war.

    Wollt ihr der Hündin denn absagen, wenn sie evtl. doch die Leishmanioseerreger in sich trägt? Wie gesagt, jeder Hund aus dem AUsland kann infiziert sein, da schützt ein negatives Ergebnis nicht sicher, auch wenn es natürlich schon beruhigend ist, wenn man einen Hund zu sich holt, der erst einmal negativ getestet wurde. Man muss aber wissen, dass daraus später noch ein positiv werden kann, weil die Leishmaniose so eine lange Inkubationszeit hat.

    Ich würde mich für die ausgewählte Hündin ja sehr freuen, wenn sie trotzdem zu euch darf, aber es hat wenig Zweck, falls die Angst bei euch zu groß ist, dass sie doch später krank werden könnte. Auch ist eine tierärztliche Überwachung eines Auslandshundes eine Kostenfrage. So ganz billig ist es nicht, wenn man am Anfang 2-3 Mal pro Jahr eine Laborkontrolle machen lässt. Wie auch immer ihr euch entscheidet, ich wünsche euch und vor allem der Hündin alles Gute.
    Danke für die Rückmeldung!
    Positiv: Ab 1/160 aufwärts, negativ: ab 1/40. Dazwischen liegt der Graubereich, wo unser Ergebnis mitten reinfällt.

    Zum fett markierten Teil: Ich weiß nicht, ob ich hier mein Wunschdenken spielen lasse, aber wenn ich dich richtig verstehe, kann es sich bei dem Ergebnis auch einfach um einen Fehler handeln, den ein genauerer Test ausmerzen könnte?! Ich verstehe, dass das nicht heißt, dass bis Abreise nicht doch noch eine Infektion stattfinden kann oder bereits ohne Nachweismöglichkeit erfolgt ist, aber ein Ergebnis, dass der Erreger definitiv vorhanden ist, ist dann leider nochmal eine andere Hausnummer.

    Nach Verlust unserer Hündin, die spät an Epilepsie erkrankte, und der neuen Familienkonstellation mit Baby können wir uns die Aufnahme eines wissentlich kranken Hundes nur schwer vorstellen. Klar, bei Auslandsadoptionen kann immer etwas mitkommen (unsere vorige Hündin hatte z.B. Filarien) und ein Risiko gibt es auch immer, das Leben ist da nicht komplett planbar und man muss sich anpassen.
    Aber die Sicherheit, dass es um Leishmaniose geht und die Hündin den Erreger definitiv hat, schreckt uns in dieser Lebensphase ab, insbesondere die Sorge, dass sie jederzeit ausbrechen kann - diese Dauerbelastung hatten wir bereits mit der Epilepsie, auf etwas andere Art - und das Blutmonitoring, bei dem man jedes Mal bangen muss. Die bewusste Entscheidung einen kranken / früher oder später höchstwahrscheinlich kranken Hund zu adoptieren, ist uns gerade dann doch zu viel.
    Es zerreißt mir für die Hündin an der Stelle einfach das Herz, wie grausam Timing sein kann.

    Zitat Zitat von henri Beitrag anzeigen
    Da haben sich unsere Beiträge überschnitten.

    Das finde ich sehr gut, dass euer Tierschutzverein da so offen mit umgeht. Ich finds auch vorbildlich, dass sie eure Hündin kurz vor Ausreise auf euren Wunsch auch nochmal getestet haben. Bleibt sie denn in der Vermittlung, wenn ihr absagt? Es gibt ja genug Tierschutzvereine, die jeden positiven Hund in der Tötung zurück lassen, weil es genug andere Hunde gibt, die auch dringend ein Zuhause suchen und es schon eine schwere Bürde für die Hündin ist, mit der Infektion ein eigenes Zuhause zu finden. Andersrum haben wir hier im Forum doch auch immer wieder Wiederholungstäter, die auch mehrfach einen infizierten Hund nehmen, aber klar, einfacher ist die Vermittlung negativ getesteter Hunde.
    Es ist zum Glück keine Tötung, das würde mich seelisch völlig fertig machen. Die Hündin wird in jedem Falle behandelt werden und dann auch in Vermittlung bleiben. Sollten wir absagen müssen, würde ich meinerseits auch nochmal eine Spende für die ersten Behandlungsrunden abgeben. Die Verpflichtung ist für mich schon da.

  6. #6
    Forum-Team Avatar von Merlin23
    Registriert seit
    07.2016
    Ort
    Wien
    Beiträge
    3.570
    Huhu

    Auch wenn der Titer jetzt eindeutig negativ wäre, wäre das keine Garantie, dass das auch so bleibt. Leishmaniose hat eine sehr lange Inkubationszeit (bis zu 8 Jahre und länger), daher besteht leider die Möglichkeit, dass sie jederzeit ausbrechen könnte ... das sollte man halt auch in die Überlegungen miteinbeziehen.
    Liebe Grüße Claudia ......... mit Donatello, Anni & Selly

    und dem kleinen Lausbua für immer im Herzen

    Befunde Pino

  7. #7
    Forum-Team Avatar von henri
    Registriert seit
    07.2004
    Ort
    Unna/NRW
    Beiträge
    19.157
    Ich weiß nicht, ob ich hier mein Wunschdenken spielen lasse, aber wenn ich dich richtig verstehe, kann es sich bei dem Ergebnis auch einfach um einen Fehler handeln, den ein genauerer Test ausmerzen könnte?!
    Ja, sozusagen. Das ist kein wirklicher Fehler, sondern es kann sein, dass das Antigen nicht passt, es gar keine Leishmanioseantikörper gibt, sondern die Antigene andere Eiweiße binden und das ein unspezifische Fluoreszenzfarbstoff diese sichtbar macht. Also sozusagen falsche Eiweiße durch die Antigene gebunden werden, die gar nichts mit Leishmaniose zu tun haben. Das Prinzip dieser Technik beruht auf einer Antigen-Antikörperreaktion, die mit Hilfe des Fluoreszenzmikroskops dargestellt werden kann. Als Antigene dienen inaktivierte Leishmanien, die auf Objektträgern fixiert werden. Sind Antikörper gegen Leishmaniose im Hund vorhanden, binden die sich an die Antigene auf dem Objektträger. Wenn der Hund positiv ist, muss man eine eindeutige Reaktion erwarten, also dann müssten die Antigen-Antikörperkomplexe sichtbar in einer bestimmten Intensität leuchten. Bei einem fraglichen Ergebnis gibt es dieses klare Leuchten nicht, der Arzt kann nicht sicher sagen, ob da wirklich Antikörper gegen Leishmaniose vorhanden sind, oder ob es da zu Verklebungen mit Fremdeiweißen gekommen ist, die mit der LM nichts zu tun haben. Daher soll man fragliche Titerergebnisse nach wenigen Wochen nochmal nachprüfen lassen.

    Also einmal so eine Nachprüfung wäre möglich, um rauszufinden, ob die Hündin wirklich infiziert ist und man kann auch ein anderes Testverfahren wählen. Da gibt es noch den ELISA. Das Prinzip des ELISA (Enzyme-Linked Immunosorbent Assay) basiert auf dem Nachweis einer Antigen-Antikörperreaktion mittels einer gekoppelten enzymatischen Farbreaktion. Da gibt es die Verdünnungsstufen nicht, wie beim IFAT, aber auch da werden Antigen-Antikörperkomplexe gesucht und per Enzymen nachgewiesen.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  8. #8
    registrierter Teilnehmer
    Registriert seit
    11.2022
    Beiträge
    10
    Zitat Zitat von henri Beitrag anzeigen
    Ja, sozusagen. Das ist kein wirklicher Fehler, sondern es kann sein, dass das Antigen nicht passt, es gar keine Leishmanioseantikörper gibt, sondern die Antigene andere Eiweiße binden und das ein unspezifische Fluoreszenzfarbstoff diese sichtbar macht. Also sozusagen falsche Eiweiße durch die Antigene gebunden werden, die gar nichts mit Leishmaniose zu tun haben. Das Prinzip dieser Technik beruht auf einer Antigen-Antikörperreaktion, die mit Hilfe des Fluoreszenzmikroskops dargestellt werden kann. Als Antigene dienen inaktivierte Leishmanien, die auf Objektträgern fixiert werden. Sind Antikörper gegen Leishmaniose im Hund vorhanden, binden die sich an die Antigene auf dem Objektträger. Wenn der Hund positiv ist, muss man eine eindeutige Reaktion erwarten, also dann müssten die Antigen-Antikörperkomplexe sichtbar in einer bestimmten Intensität leuchten. Bei einem fraglichen Ergebnis gibt es dieses klare Leuchten nicht, der Arzt kann nicht sicher sagen, ob da wirklich Antikörper gegen Leishmaniose vorhanden sind, oder ob es da zu Verklebungen mit Fremdeiweißen gekommen ist, die mit der LM nichts zu tun haben. Daher soll man fragliche Titerergebnisse nach wenigen Wochen nochmal nachprüfen lassen.

    Also einmal so eine Nachprüfung wäre möglich, um rauszufinden, ob die Hündin wirklich infiziert ist und man kann auch ein anderes Testverfahren wählen. Da gibt es noch den ELISA. Das Prinzip des ELISA (Enzyme-Linked Immunosorbent Assay) basiert auf dem Nachweis einer Antigen-Antikörperreaktion mittels einer gekoppelten enzymatischen Farbreaktion. Da gibt es die Verdünnungsstufen nicht, wie beim IFAT, aber auch da werden Antigen-Antikörperkomplexe gesucht und per Enzymen nachgewiesen.
    Danke, du hast da schon extremes Detailwissen

    Das heißt, uns bleiben eigentlich Optionen, um zu wissen, ob wirklich Erreger in ihr sind:
    A) Test wiederholen, selbiger Reaktion wäre ein starkes Indiz. Keine Auffäligkeit: Erster Test vermutlich fehlerhaft.
    B) ELISA-Test, bei Auffälligkeit eine Bestätigung. Keine Auffälligkeit: Erster Test vermutlich fehlerhaft.
    C) Eiweißelektrophorese durchführen lassen und das Ergebnis betrachten - oder bringt die uns in unserer Situation nichts? Da hänge ich grad noch.


    Ich hoffe, dass man zwischenzeitlich noch keine prophylaktischen Mittel gegeben hat, die ein Ergebnis evtl. verf

  9. #9
    Forum-Team Avatar von henri
    Registriert seit
    07.2004
    Ort
    Unna/NRW
    Beiträge
    19.157
    Es gibt keine prophylaktischen Mittel, die ein Leishmanioseergebnis verfälschen könnten. Das gibt es nur bei Herzwürmern, wo das Wurmmittel die Larven abtötet, so dass der Microfilarientest keine mehr findet.

    Wenn Antikörper in der Hündin sind, dann wird die der Antigentest auch finden. Entweder sie hat sich kürzlich infiziert, oder eine ältere Leishmanioseinfektion wird aktiv, dann muss ein neuer Test wenige Wochen nach dem fraglichen Ergebnis eindeutig positiv sein, oder das fragliche Testergebnis ist nur dewegen fraglich, weil es gar keine Leishmanioseinfektion gibt.

    Eine Elektrophorese wird euch nicht weiterbringen, weil man die nur macht, wenn man weiß, dass der Hund positiv ist und man gucken will, ob die Krankheit bereits ausgebrochen ist, denn nicht jeder positiv getestete Hund erkrankt auch an Leishmaniose. Bei dem bisher fraglichen Testergebnis wäre es sehr ungewöhnlich, wenn da in der Elektrophorese ein Krankheitsausbruch zu sehen wäre. Vor einem Ausbruch steigt idR der Titer deutlich an.

    Bei einem negativ getesteten Hund würde ich später immer eine Elektrophorese mitmachen lassen, um einen Ausbruch einer vorher negativ getesteten Krankheit nicht zu verpassen, aber jetzt in eurem Fall, wo es nur einen fraglichen und noch keinen positiven Titer gibt und ihr ja erst einmal wissen wollt, ob überhaupt eine Infektion vorliegt, bringt euch eine Elektrophorese keine Sicherheit.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  10. #10
    Forum-Team Avatar von Merlin23
    Registriert seit
    07.2016
    Ort
    Wien
    Beiträge
    3.570
    Angenommen, das neue Testergebnis ist negativ, ihr adoptiert den Hund, und bei der Wiederholung des Reiseprofils nach ungefähr einem halben Jahr, ist Leishmaniose positiv ... was ist dann?
    Liebe Grüße Claudia ......... mit Donatello, Anni & Selly

    und dem kleinen Lausbua für immer im Herzen

    Befunde Pino

  11. #11
    Forum-Team Avatar von henri
    Registriert seit
    07.2004
    Ort
    Unna/NRW
    Beiträge
    19.157
    Habe ganz vergessen deine Szenarien A und B zu beantworten:

    A) Test wiederholen, selbiger Reaktion wäre ein starkes Indiz. Keine Auffäligkeit: Erster Test vermutlich fehlerhaft.
    B) ELISA-Test, bei Auffälligkeit eine Bestätigung. Keine Auffälligkeit: Erster Test vermutlich fehlerhaft.
    Es gibt nur infiziert, oder nicht infiziert. Die Labore unterscheiden bei den Testergebnissen allerdings negativ, fraglich, oder positiv. "Fraglich" kann oben genannte Ursachen haben. Wenn die Hündin beim nächsten Test positiv ist, dann hat auch eine Infektion stattgefunden. Ob sie daran später mal erkrankt, steht noch auf einem anderen Blatt.

    Also ich würde wohl den Tierschutzverein bitten, nach 3-4 Wochen den IFAT zu wiederholen. Evtl. kann man da auch direkt noch einen ELISA machen lassen, die Tests sind im Ausland ja dann doch erheblich günstiger, als bei uns. In der Zwischenzeit könnt ihr euch von eurem TA noch beraten lassen.

    Meine 2. Hündin habe ich auch wegen ihrer Epilepsie einschläfern lassen. Ich weiß keine Krankheit, die mich bei meinen Hunden bisher so sehr mitgenommen hat. Solange sie nur alle 2-3 Wochen einen Anfall hatte ging es noch einigermaßen, aber da war die Anspannung auch schon sehr groß. Kein Medikament schlug an, sie bekam dann irgendwann Serienanfälle im Minutentakt. Danach war sie immer einen Tag blind, rannte mit dem Kopf vor die Wand. Nach drei Jahren Anfallsleiden habe ich sie gehen lassen, knapp 4 ist sie nur geworden, es ist im Rückblick immer noch schlimm für mich so einen jungen Hund verloren zu haben, ich hätte ihr so sehr mehr Zeit gewünscht. Es war wirklich schlimm und ich bin noch viele Monate nach ihrem Tod bei jedem rhythmischen Geräusch aus dem Schlaf hochgeschreckt. Wahrscheinlich schrecken mich auch deswegen die Mittelmeererkrankungen gar nicht. Klar ist das auch nicht schön, wenn ein Hund erkrankt, aber man kann was machen, man steht nicht so hilflos davor, wie bei einer Epilepsie wo keine Medis anschlagen, nur selten gibt es bei Leishmaniose schwere Verläufe. Das A und O ist die Früherkennung. Aber es nützt nichts, wenn man das Risiko mit Kleinkind/Baby nicht eingehen möchte, das muss jeder für sich entscheiden. Aber auch wenn ihr euch gegen sie entscheidet, ich denke ein Nachtest ist auf jeden Fall für sie gut und für evtl. spätere Adoptanten.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  12. #12
    registrierter Teilnehmer
    Registriert seit
    11.2022
    Beiträge
    10
    Zitat Zitat von henri Beitrag anzeigen
    Habe ganz vergessen deine Szenarien A und B zu beantworten:



    Es gibt nur infiziert, oder nicht infiziert. Die Labore unterscheiden bei den Testergebnissen allerdings negativ, fraglich, oder positiv. "Fraglich" kann oben genannte Ursachen haben. Wenn die Hündin beim nächsten Test positiv ist, dann hat auch eine Infektion stattgefunden. Ob sie daran später mal erkrankt, steht noch auf einem anderen Blatt.

    Also ich würde wohl den Tierschutzverein bitten, nach 3-4 Wochen den IFAT zu wiederholen. Evtl. kann man da auch direkt noch einen ELISA machen lassen, die Tests sind im Ausland ja dann doch erheblich günstiger, als bei uns. In der Zwischenzeit könnt ihr euch von eurem TA noch beraten lassen.

    Meine 2. Hündin habe ich auch wegen ihrer Epilepsie einschläfern lassen. Ich weiß keine Krankheit, die mich bei meinen Hunden bisher so sehr mitgenommen hat. Solange sie nur alle 2-3 Wochen einen Anfall hatte ging es noch einigermaßen, aber da war die Anspannung auch schon sehr groß. Kein Medikament schlug an, sie bekam dann irgendwann Serienanfälle im Minutentakt. Danach war sie immer einen Tag blind, rannte mit dem Kopf vor die Wand. Nach drei Jahren Anfallsleiden habe ich sie gehen lassen, knapp 4 ist sie nur geworden, es ist im Rückblick immer noch schlimm für mich so einen jungen Hund verloren zu haben, ich hätte ihr so sehr mehr Zeit gewünscht. Es war wirklich schlimm und ich bin noch viele Monate nach ihrem Tod bei jedem rhythmischen Geräusch aus dem Schlaf hochgeschreckt. Wahrscheinlich schrecken mich auch deswegen die Mittelmeererkrankungen gar nicht. Klar ist das auch nicht schön, wenn ein Hund erkrankt, aber man kann was machen, man steht nicht so hilflos davor, wie bei einer Epilepsie wo keine Medis anschlagen, nur selten gibt es bei Leishmaniose schwere Verläufe. Das A und O ist die Früherkennung. Aber es nützt nichts, wenn man das Risiko mit Kleinkind/Baby nicht eingehen möchte, das muss jeder für sich entscheiden. Aber auch wenn ihr euch gegen sie entscheidet, ich denke ein Nachtest ist auf jeden Fall für sie gut und für evtl. spätere Adoptanten.
    Wirklich nochmal herzlichst vielen Dank für deine Antworten! Die helfen uns sehr weiter und geben uns eine gute Grundlage für unser Gespräch mit unserem TA. Gerade in Richtung "Sinnlosigkeit Elektrophorese" und "zweiter IFAT" in unserer Situation. Eine letzte Unklarheit habe ich aktuell: Warum sollte man 3-4 Wochen auf den weiteren IFAT warten, statt einfach ein paar Tage später oder - falls überhaupt möglich - das mit derselben Blutprobe erneut zu testen? Wegen irgendwelcher biochemischer Vorgänge? Dann wäre ein neuer ELISA-Test vielleicht die "schnellere Lösung".

    Deine Erfahrung mit der Epilepsie tut mir unendlich Leid, die Beschreibungen kann ich leider zu gut nachvollziehen. Zum Glück wurde es bei uns nie ganz so extrem bei dir, das Ende wurde da tumorbedingt früher erreicht. Die Anspannung jede Nacht und bei den leichtesten Geräuschen war nicht vergleichbar. Ich kann mich noch zu gut an den ersten Vorfall und die Nacht in der Tierklinik erinnern. Die dortige Tierärztin, die viel erlebt hat, hatte auch gesagt, dass Epilepsie etwas ist, was sie wirklich niemandem wünscht und auch für sie als Tierärztin ganz schlimm zu sehen ist. Wo sie als Tierhalterin auch selbst entsetzt wäre, wenn sie es daheim erleben müsste. Denke, das macht schon viel deutlich.
    Erschreckend, wie viele Menschen dann doch Erfahrung mit solchen Themen machen mussten.

    Zitat Zitat von Merlin23 Beitrag anzeigen
    Angenommen, das neue Testergebnis ist negativ, ihr adoptiert den Hund, und bei der Wiederholung des Reiseprofils nach ungefähr einem halben Jahr, ist Leishmaniose positiv ... was ist dann?
    Wir würden uns sicherlich ärgern, dass der Test dann wohl doch recht hatte. Aber dann wäre es dafür letztlich auch zu spät.

  13. #13
    Forum-Team Avatar von henri
    Registriert seit
    07.2004
    Ort
    Unna/NRW
    Beiträge
    19.157
    Zitat Zitat von DaDario Beitrag anzeigen
    Warum sollte man 3-4 Wochen auf den weiteren IFAT warten, statt einfach ein paar Tage später oder - falls überhaupt möglich - das mit derselben Blutprobe erneut zu testen? Wegen irgendwelcher biochemischer Vorgänge? Dann wäre ein neuer ELISA-Test vielleicht die "schnellere Lösung".
    Eine Serokonversion tritt bei Leishmaniose im Mittel erst nach 5 Monaten ein. Sprich, erst wird der Hund von der Sandmücke gestochen und infiziert, dann persistieren die Erreger oft erst längere Zeit in der Stichwunde und in der Lymphe und verbreiten sich später nach und nach ins Blut, speziell in die Makrophagen. Erst dann tritt die Serokonversion ein, also die Bildung von Antikörpern. Wenn man jetzt vermutet, dass es bereits zu einer Antikörperbildung gekommen ist und deswegen der Test nicht eindeutig negativ war, das Immunsystem also gerade damit angefangen hat und deshalb erst so wenige Antikörper da sind, weil die Zeit zwischen Produktionsanfang und Test zu kurz war, dann muss man dem Immunsystem noch ein paar Wochen Zeit geben.

    Die Labore schreiben das bei ihren Tests eigentlich auch immer drunter, also dass man bei unklarem Ergebnis nach 3-4 Wochen nachtesten soll. Ich meine auch mal 2 Wochen gelesen zu haben, aber auf keinen Fall aus der gleichen Probe nachtesten, das macht keinen Sinn. Auch ein Elisa kann aus der gleichen Probe nur ein "fraglich" liefern, das wissen wir nicht, aber die Möglichkeit besteht ja und dann ist man keinen Schritt weiter. Evtl. ist der Elisa aus der gleichen Probe auch negativ, aber dann hat man immer noch im Hinterkopf, dass es ja das "fraglich" gab und man dem negativ dann auch nicht traut. Daher würde ich mind. 2 Wochen warten.
    Geändert von henri (13.11.2022 um 21:38 Uhr)
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

  14. #14
    registrierter Teilnehmer
    Registriert seit
    11.2022
    Beiträge
    10
    Ok, die Logik dahinter wäre also: Wenn eine Infektion stattgefunden hat, dann müsste die in 2-3 Wochen deutlicher sichtbar sein. Wenn das erste Testergebnis jedoch zu unrecht als Antikörperreaktion gewertet wurde (ich drücke es als Laie mal so aus), dann sollte nach 2-3 Woche ein negatives Ergebnis kommen. Würde nach 2-3 Wochen erneut ein "unklares Ergebnis" erscheinen, wäre wahrscheinlich keine eindeutige Bewertung möglich, wobei dann die Infektion vielleicht der wahrscheinlichere Grund wäre.


    Medikamentös wird man in der Zwischenzeit wohl mit Motilium/Domperidon und Artemisia, was laut Parasitus Ex ein natürlicher, leishmanizider Wirkstoff sei, behandeln.

  15. #15
    Forum-Team Avatar von henri
    Registriert seit
    07.2004
    Ort
    Unna/NRW
    Beiträge
    19.157
    Zitat Zitat von DaDario Beitrag anzeigen
    Ok, die Logik dahinter wäre also: Wenn eine Infektion stattgefunden hat, dann müsste die in 2-3 Wochen deutlicher sichtbar sein. Wenn das erste Testergebnis jedoch zu unrecht als Antikörperreaktion gewertet wurde (ich drücke es als Laie mal so aus), dann sollte nach 2-3 Woche ein negatives Ergebnis kommen. Würde nach 2-3 Wochen erneut ein "unklares Ergebnis" erscheinen, wäre wahrscheinlich keine eindeutige Bewertung möglich, wobei dann die Infektion vielleicht der wahrscheinlichere Grund wäre.
    Ja, würde ich so unterschreiben.



    Medikamentös wird man in der Zwischenzeit wohl mit Motilium/Domperidon und Artemisia, was laut Parasitus Ex ein natürlicher, leishmanizider Wirkstoff sei, behandeln.
    Naja, hier haben schon zig ihren Hunden Artemisia gegeben, auch Leisguard, also Domperidon, aber ich wüsste keinen, bei dem sich da die Erreger drum geschert haben. Sprich, die Gabe hat nichts am Verlauf der Erkrankung geändert, jedenfalls nichts, was wir anhand der Befunde hätten darauf zurückführen können. Aber auch, wenn man wirklich zB durchs Artemisia erreichen könnte, dass zB 1000 Erreger absterben, die anderen zig tausende sind ja noch da, das hat nichts mit den Antikörpern des Immunsystems zu tun. Also viele Erreger = hohe Antikörperwerte und wenig Erreger = kleine Antikörperwerte, das ist nicht so. Das kennen iwr ja von der Coronaimpfung, oder der Coronainfektion. Wenige Wochen nach der Impfung, oder nach der Erkrankung sind die Antikörperwerte hoch und die sinken dann jeden Monat wieder ab. Bei Leishmaniose bleiben die ANtikörper allerdings lange hoch, auch wenn die Infektion sehr lange her ist, daher ist ein positiver Antikörpertest auch für eine Infektion beweisend (Infektion ist aber wie gesagt nicht gleich bedeutend mit Erkrankung).

    Was es gibt das ist eine quantitative PCR. Das heißt, der PCR Test sucht direkt nach dem Erreger, also nicht nach den Antikörpern, sondern direkt nach der DNA der Leishmanioseerreger. Da gibt es dann auch im positiven Fall ein quantitatives Ergebnis, also da wird die Erregeranzahl auch direkt gezählt und genannt.

    Es gibt ja zB die Leishmaniosepyramide, da haben die Fachleute in den Endemiegebieten untersucht, wie viele Hunde infiziert werden und wie viele davon erkranken. So grob kann man sagen, dass ca. 10 bis 20 % der infizierten Hunde später auch erkranken. Also positiver Titer ist nicht gleich Erkrankung. Da spielt zB auch die Herkunft eine Rolle. Man weiß, dass Hunde aus Endemiegebieten nicht so oft erkranken, wie zB Hunde von hier, die mit in den Urlaub genommen werden, weil die Hunde im Süden in den Infektionsgebieten ein anders trainiertes Immunsystem haben, auch Rassedisposition spielt eine Rolle. Podencos sollen zB besonders resistent sein, andere Rassen, wie zB Schäferhund und Boxer, wiederum weniger. Was einen aber ja auch nicht weiter bringt, wenn der eigene Hund dann doch betroffen ist.

    Lange Rede kurzer Sinn, auch trotz Gabe von Artemisia und/oder Domperidon ist eine Leishmaniose nicht heilbar, so sehr wir uns alle das wünschen würden. Daher produziert das Immunsystem auch Antikörper, wenn einige wenige Erreger im Blut unterwegs sind. Auch ein Hund mit niedrigem positiven Titer kann schwer erkranken, wenn sein Immunsystem noch viele unspezifische Antikörper bildet. Dann steigen die Gammaglobuline, obwohl der Titer niedrig ist und das führt dann zu Krankheitssymptomen, ganz unabhängig also von der Höhe des Titers. Das ist jetzt schon zu speziell und im Moment nicht relevant für euch, ich sags nur, damit klarer wird, dass ein Titer alleine nichts darüber aussagt, ob der Hund später schwer erkrankt, oder gar nicht erkrankt, oder nur leicht erkrankt, auch wenn ein hoher Titer von Anfang an im Durchschnitt eher überhaupt zu einem späteren Ausbruch führt. Womit wir wieder bei der Statistik sind, die dem einzelnen Idividuum nicht weiter hilft. Das nur zur Einordnung zum Thema Titerhöhe.
    Viele Grüße
    Michaela


    Befunde Enia
    Befunde Joschi

+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Ja
  • Themen beantworten: Ja
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •